Bachelorarbeit, 2011
96 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Relevanz der Arbeit
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Club-Marketing
2.1 Merchandising
2.2 Sponsoring
2.3 Event-Marketing
2.4 Markenmanagement
2.4.1 Markenwert
2.4.2 Markenstärke
3. Social Media
3.1 Was sind Social Media?
3.2 Was macht Social Media aus?
3.2.1 Informationsaustausch
3.2.1.1 User Generated Content
3.2.2 Informationsfluss
3.3 Social Media Marketing
3.3.1 Virales Marketing
3.3.2 Social Media-Modelle
3.3.2.1 The Social Staircase (Die soziale Treppe)
3.3.2.2 Das Social Media Return on Engagement Model
3.4 Social Media-Plattformen
3.4.1 Twitter
3.4.1.1 Twitter für Fußballclubs
3.4.2 YouTube
3.4.2.1 YouTube für Fußballclubs
3.4.3 Facebook
3.4.3.1 Facebook für Fußballclubs
4. Ist-Analyse - Social Media und Fußballclubs
4.1 Social Media Marketing von Vereinen der 1. Fußball-Bundesliga
4.2 Social Media Bundesliga Report 2010
4.3 Social Media Ländervergleich
5. Methodik
5.1 Untersuchungsgegenstand und Fragestellungen
5.2 Hypothesen
5.3 Untersuchungsdesign
5.3.1 Die Methodik des Interviewdesigns
5.3.2 Gütekriterien
5.3.3 Aufbau des Interviews
5.4 Durchführung der Untersuchung
6. Analyse und Interpretation der Ergebnisse
6.1 Die vorwiegend verwendeten Kommunikationsmaßnahmen im Verein
6.2 Die Integration der Social Media-Angebote
6.3 Die Einbettung der vereinstypischen Besonderheiten
6.4 Erfolgskriterien der vereinstypischen Besonderheiten und ihre Messung
6.5 Der Nutzen der Social Media-Kanäle und der Auswertung der Erfolgskriterien für den Verein
6.6 Die Merkmale eines guten Social Media-Auftrittes für Fußballclubs
6.7 Die beliebtesten und erfolgreichsten Social Media-Kanäle der Clubs
6.8 Das am besten ausgearbeitete Social Media-Tool und die Mitarbeiter
6.9 Vor- und Nachteile des Social Media-Marketing
6.10 Chancen und Risiken des Social Media-Marketings
6.11 verbesserungswürdige Faktoren des Social Media-Auftrittes
6.12 Die zukünftige Entwicklung des Social Media-Marketings
6.13 Hypothesenüberprüfung
7. Handlungsempfehlung
8. Fazit
Die Arbeit untersucht das Social-Media-Engagement westdeutscher Fußballclubs, um eine Handlungsempfehlung für einen optimalen Auftritt zu entwickeln. Dabei stehen die Integration clubtypischer Besonderheiten, die Plattformwahl sowie die Erfolgsmessung im Fokus der Forschungsfrage.
2.1 Merchandising
Der Begriff „Merchandising“ stammt aus der angloamerikanischen Sprache, welcher einen kleinen Teil der zahllosen Anglizismen in der Marketing-Sprache bildet. Der Wortstamm „merchant“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Händler“ oder „Kaufmann“. Das Gesamtwort „Merchandise“ ist mit dem deutschen Wort „Ware“ gleichzusetzen. Demzufolge bedeutet „Merchandising“ im übertragenen Sinn soviel wie „Warenhandel betreiben“ (vgl. Höhn, 1998, S. 7). In der Sportbranche verstehen viele der verantwortlichen Manager und Gremien unter „Merchandising“ den „Verkauf von Fanartikeln“ (vgl. Brandmeier & Schimany, 1998, S. 57, zit. nach Reuter, 1995, S. 156).
Jedoch beinhaltet das Sportmerchandising heutzutage weitaus tiefgründigere und komplexere Aufgaben als das bloße Verkaufen von Fanartikeln: Sportmerchandising ist die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Anhänger gerichteten Aktivitäten einer Person oder Gruppe, von Vereinen, Verbänden/Institutionen oder besonderen Ereignissen bzw. Projekten im Sport mit dem Ziel, eben diese einem Markenartikel gleich in Form spezieller Angebote zu vermarkten. Dadurch sollen zusätzliche Einnahmen generiert und eine besondere Bindung zu den Anhängern auf- und ausgebaut werden. Besonders wichtig sind dabei auch die kumulativen Effekte eines systematischen vernetzten Merchandisingkonzeptes im Sinne der Markenpflege des sportlichen Bezugsobjektes. (Nufer & Bühler, 2011, S. 236, zit. nach Rohlmann, 1998, S. 16).
Im Laufe der 90er Jahre wurde der Bereich des Sportmarketing immer bedeutender für die Vereine. Die wichtigen und entscheidenden Positionen im Sportmarketing wurden von nun an von gelernten und spezialisierten Managern besetzt. Sie widmeten sich dann mehr und mehr dem Handel mit Vereinsartikeln, welcher in den USA und in England schon erfolgreich in das Sportclubleben integriert wurde. In Deutschland hingegen gab es nur vereinzelnte Verkäufe von Fanartikeln, die nicht die breite Masse befriedigen konnten. Bis Ende der 90er Jahre hat das Merchandising in Deutschland enorm an Bedeutung gewonnen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Arbeit im Kontext des Web 2.0, definiert die Forschungsziele und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Club-Marketing: Es werden die theoretischen Grundlagen des Vereinsmarketings wie Merchandising, Sponsoring, Event-Marketing und Markenmanagement detailliert beschrieben.
3. Social Media: Dieses Kapitel behandelt die Definition und die zentralen Mechanismen sozialer Medien, inklusive Marketingmodelle und der Bedeutung spezifischer Plattformen wie Facebook und Twitter.
4. Ist-Analyse - Social Media und Fußballclubs: Hier werden bestehende Studien und der aktuelle Status quo der Nutzung von sozialen Medien durch Profifußballvereine untersucht.
5. Methodik: Beschreibung des wissenschaftlichen Vorgehens, der Hypothesenbildung und des Designs der durchgeführten Experteninterviews.
6. Analyse und Interpretation der Ergebnisse: Auswertung der Experteninterviews hinsichtlich Strategien, Erfolgsmessung, Chancen, Risiken und zukünftiger Entwicklungen im Social-Media-Bereich.
7. Handlungsempfehlung: Entwicklung eines konkreten Handlungsmusters zur schrittweisen Integration einer Social-Media-Strategie für Fußballclubs.
8. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen sowie Verbesserungspotenziale für Folgestudien.
Soziale Medien, Social Media, Plattform, Kanal, Fußballclub, Marketing, Vermarktung, Merchandising, Sponsoring, Markenmanagement, Experteninterview, Web 2.0, Online-Kommunikation, Fan-Bindung, Erfolgsmessung
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Nutzung von sozialen Medien durch westdeutsche Fußballclubs im Rahmen ihres Marketings.
Die Schwerpunkte liegen auf dem modernen Club-Marketing, den Funktionen sozialer Netzwerke, der Analyse der aktuellen Marktsituation im Profifußball und der Entwicklung strategischer Empfehlungen.
Ziel ist es zu ermitteln, welche Inhalte und Plattformen für einen optimalen Social-Media-Auftritt von Fußballclubs notwendig sind und wie Vereine diese Kanäle strategisch zur Fan-Bindung nutzen können.
Die Autorin führte eine empirische Untersuchung mittels qualitativer Experteninterviews mit Vertretern von fünf westdeutschen Profifußballvereinen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Club-Marketing, Social Media), eine Ist-Analyse, die methodische Darstellung der Untersuchung sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der geführten Experteninterviews.
Zu den zentralen Begriffen zählen Soziale Medien, Social Media Marketing, Fan-Bindung, Markenmanagement, Merchandising und Vereinsmarketing.
Die Vereine betrachten Facebook als ihr wichtigstes "Zugpferd" zur Fan-Kommunikation, zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und zur schnellen Verbreitung von Informationen.
Viele Vereine befinden sich in einem Anfangsstadium; ihnen fehlen teils die technischen Möglichkeiten oder der Zugang zu detaillierten Daten, die von den Plattformbetreibern (wie Facebook) eingeschränkt werden.
Die Experten betonen, dass der Fan-Dialog authentisch sein muss und die Plattformen primär der Information und Unterhaltung dienen sollten, statt als reine, aufdringliche Werbeplattform zu agieren.
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