Bachelorarbeit, 2010
121 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Personalmanagement
2.1 Begriff
2.2 Aufgabenfelder und Instrumente
3 Anforderungsprofil als Instrument des Personalmanagements
3.1 Begriff und Funktionen
3.2 Methoden zur Ermittlung der Anforderungen
3.3 Darstellungsformen und Skalenniveaus
3.4 Inhalte
3.4.1 Vorbemerkung
3.4.2 Qualifikationen
3.4.3 Fachkompetenz
3.4.4 Personale Kompetenz
3.4.5 Weitere Anforderungen
4 Ermittlung der Anforderungen an das Trainingspersonal in Fitness-Studios
4.1 Gegenwärtige Entwicklungen in der Fitness-Studiobranche
4.2 Aufbaustruktur der Fitness-Studios
4.3 Angebotsstruktur der Fitness-Studios
4.4 Aufgabenbereiche des Trainingspersonals
4.5 Qualifikationen für das Trainingspersonal
4.6 Anforderungen im Rahmen der Qualitätsansätze und des Leitfadens Prävention
4.6.1 Norm-Entwurf DIN 33961 - Fitness-Studios
4.6.2 TÜV Rheinland Prae-Fit Fitness-Siegel
4.6.3 Qualitop
4.6.4 Qualitätssiegel der Qualitätsgemeinschaft zertifizierter Personal Trainer
4.6.5 Leitfaden Prävention
5 Entwurf und Diskussion eines Anforderungsprofils für das Trainingspersonal
5.1 Qualifikationen
5.2 Fachkompetenzen
5.3 Personale Kompetenzen
5.4 Weitere Anforderungen
5.5 Diskussion
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines strukturierten Anforderungsprofils für das Trainingspersonal in Fitness-Studios, um die Qualität der Betreuung zu steigern und Fehlbesetzungen zu vermeiden. Die Forschungsfrage untersucht dabei, welche fachlichen, personalen und formalen Qualifikationen notwendig sind, um den gewandelten Anforderungen in einem gesundheitsorientierten Fitness-Umfeld gerecht zu werden.
1.1 Problemstellung
Das Image der Fitness-Studios hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Muckibuden aus den 70er und 80er Jahren, in denen Bodybuilder überwogen und das Stemmen von Gewichten im Vordergrund stand, gibt es heute kaum noch. Heute bieten Fitness-Studios neben dem Gerätetraining auch Gruppentrainingsangebote und Leistungen für die Gesundheitsvorsorge, Prävention sowie Rehabilitation an. Zudem kooperieren Fitness-Studios zunehmend mit Krankenkassen, Ärzten und Physiotherapeuten und verdeutlichen auf diese Weise ihre verstärkte Ausrichtung an gesundheits- und medizinorientierten Institutionen. Der Wandel der Fitness-Studios hin zu Präventions- und Gesundheitsdienstleistern bewirkte in den vergangenen Jahren, dass die Anzahl der Mitgliedschaften in den Studios angestiegen ist.
Im Jahr 2004 trainierten ca. 5,25 Millionen Menschen in Fitness-Studios, im Jahr 2009 waren es bereits 6,31 Millionen. Trotz des Mitgliederzuwachses hat die Fitness-Studiobranche mit einer hohen Mitgliederfluktuation zu kämpfen, die mit der fehlenden Mitgliederbindung zu begründen ist. Viele Fitness Studios konzentrierten sich ausschließlich auf die Gewinnung neuer Mitglieder und pflegten den Kundenkontakt nach Vertragsabschluss kaum noch. Da der Fitness-Studiomarkt zunehmend gesättigt ist, genügt es allerdings nicht mehr, den Fokus auf die Mitgliedergewinnung zu legen, um erfolgreich auf dem Markt zu sein. Vielmehr sollten die bestehenden Mitgliedschaften und deren Bindung an das Fitness-Studio im Mittelpunkt rücken, wodurch die Fluktuationsrate gesenkt werden kann. Die Grundlage für die Mitgliederbindung ist die Zufriedenheit der Mitglieder z. B. mit der Geräteausstattung, dem Angebot oder dem Preisniveau. Aber diese Punkte bewirken keine langfristige Mitgliederbindung. Diese kann nur erzielt werden, „…wenn eine möglichst interaktive Beziehung zu den Kunden geschaffen wird.“
1 Einleitung: Beschreibt den Wandel der Fitnessbranche hin zu Gesundheitsdienstleistern und leitet die Notwendigkeit professioneller Anforderungsprofile für das Personal ab.
2 Personalmanagement: Erläutert die grundlegenden Aufgabenfelder und Instrumente des Personalmanagements, um eine Basis für die spätere Profilentwicklung zu schaffen.
3 Anforderungsprofil als Instrument des Personalmanagements: Definiert den Begriff des Anforderungsprofils und beschreibt verschiedene Methoden und Skalenniveaus zu dessen Ermittlung.
4 Ermittlung der Anforderungen an das Trainingspersonal in Fitness-Studios: Analysiert aktuelle Branchenentwicklungen sowie Qualitätsstandards, um Anforderungen für das Personal abzuleiten.
5 Entwurf und Diskussion eines Anforderungsprofils für das Trainingspersonal: Führt die theoretischen Ergebnisse aus den vorangegangenen Kapiteln zusammen und entwickelt ein konkretes, tabellarisches Anforderungsprofil.
6 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die praktische Validierung des entwickelten Profils.
Anforderungsprofil, Personalmanagement, Fitness-Studio, Trainingspersonal, Qualifikation, Fachkompetenz, Personale Kompetenz, Mitgliederbindung, Qualitätsmanagement, Leitfaden Prävention, DQR, KompetenzAtlas, Personalauswahl, Personalentwicklung, Gesundheitsorientierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Anforderungsprofils für das Trainingspersonal in Fitness-Studios, um dem Wandel der Branche vom reinen Kraftsportanbieter hin zum Gesundheitsdienstleister Rechnung zu tragen.
Die zentralen Themen sind Personalmanagement, die Systematisierung von Kompetenzen (Fach- und Personale Kompetenz) und die Anwendung von Qualitätsstandards wie dem DQR oder dem Leitfaden Prävention auf die Berufsrolle des Trainers.
Das Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten, tabellarischen Anforderungsprofils, das Fitness-Studios dabei unterstützt, geeignetes Personal für ihre spezifischen Anforderungen zu rekrutieren und zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer Auswertung aktueller Qualitätsstandards, die in ein systematisches, tabellarisches Anforderungsprofil überführt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Personalmanagements, die Analyse der branchenspezifischen Anforderungen durch Qualitätsansätze und die anschließende Entwicklung des Anforderungsprofils inklusive einer kritischen Diskussion.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Anforderungsprofil, Trainingspersonal, Kompetenzsystematik, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement in der Fitnessbranche.
Der DQR dient als hilfreiches Klassifikationsinstrument, um Qualifikationen und Kompetenzen begrifflich zu schärfen und eine transparente Einordnung der Anforderungen vorzunehmen.
Der Autor empfiehlt, das entwickelte Profil zunächst für die qualitative Personalbedarfsplanung einzusetzen und durch die praktische Anwendung in Fitness-Studios zu validieren und an betriebsspezifische Gegebenheiten anzupassen.
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