Masterarbeit, 2007
120 Seiten, Note: 1.00
1 Einführung
1.1 Ausgangslage
1.2 Aufgabenstellung und Ziele
1.3 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Literaturübersicht
2.1 Kompetitive Ausgeglichenheit und die Nachfrage nach Spitzensport
2.2 Literatur zu den betrachteten Einflüssen
2.2.1 Präferenzen der Konsumenten
2.2.2 Ökonomische Faktoren
2.2.3 Komfort beim Zuschauen
2.2.4 Sportlicher Wettbewerb
2.2.5 Angebotskapazität
2.3 Literatur zu den angewandten Schätzmethoden
3 Empirisches Framework
3.1 Der Datensatz
3.1.1 Allgemeines
3.1.2 Der Modus und die Mannschaften
3.2 Die Variablen
3.2.1 Die abhängige Variable
3.2.2 Die unabhängigen Variablen
3.2.3 Wichtige unberücksichtigte unabhängige Variablen
3.3 Schätzmethoden für die Nachfrage nach Sport
3.3.1 Ordinary Least Squares Schätzung
3.3.2 Quantilsregression
3.3.3 Der t-Test und der F-Test
4 Resultate
4.1 Allgemeines
4.2 Clubspezifische Eigenschaften
4.3 Vergleich von OLS und Quantilsregression
4.4 Preiselastizitäten
4.5 Weiterführende Untersuchungsmöglichkeiten
5 Konklusion
5.1 Zusammenfassung der Untersuchung
5.2 Persönliches Schlusswort und Dank
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Determinanten der Zuschauernachfrage im Schweizer Profi-Eishockey empirisch zu analysieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Vergleich zwischen OLS-Schätzungen und Quantilsregressionen sowie auf der Untersuchung der Bedeutung ex-ante vorhandener Unsicherheit bezüglich des Spielausgangs.
2.1 Kompetitive Ausgeglichenheit und die Nachfrage nach Spitzensport
Nach 50 Jahren Forschung über die Nachfrage nach Spitzensport ist die Rolle der Unsicherheit über das Resultat immer noch sehr unklar. Die grundlegende Idee von Rottenberg (1956) ist einleuchtend: Konsumenten von Sportmatches bewerten ceteris paribus ein grösseres Mass an Unsicherheit über das Resultat, bzw. an kompetitiver Ausgeglichenheit, höher. Das heisst, sie präferieren Matches mit Teams von fast ausgeglichener Spielstärke.
In den meisten Artikeln zu diesem Thema werden drei verschiedene Arten von Unsicherheit über das Resultat bezüglich Zuschauerzahl unterschieden:
Kurzfristig auf Matchebene. Das betrifft die Offenheit des Ausgangs eines einzelnen Spiels. Diese gilt als hoch, wenn zwei Teams bezüglich ihrer Punkte oder ihres Rankings fast gleich stark sind und deswegen der Sieger vor dem Spiel kaum erahnt werden kann.
Mittelfristig innerhalb einer Saison. Das bezieht sich auf die Offenheit im Kampf um eine Position in einer Liga.
Langfristig über mehrere Saisons hinweg. Diese Unsicherheit ist besonders klein, wenn einzelne Teams die Meisterschaft während mehrerer Jahre dominieren.
Diese Untersuchung beschränkt sich auf Grund der Aufgabenstellung auf die kurzfristige, auf die Matchebene und Zuschauerzahl bezogene Unsicherheit.
1 Einführung: Hinführung zur Thematik und Darlegung der zentralen Fragestellung sowie des methodischen Vorgehens.
2 Literaturübersicht: Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes zur Nachfrage im Sportsektor mit Fokus auf Unsicherheit und ökonomische Einflussfaktoren.
3 Empirisches Framework: Beschreibung der Datengrundlage, der verwendeten Variablen sowie der ökonometrischen Schätzmethoden.
4 Resultate: Präsentation und Diskussion der empirischen Ergebnisse, inklusive der clubspezifischen Effekte und der Preiselastizitäten.
5 Konklusion: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Einordnung der Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext.
Profi-Eishockey, Schweiz, Nationalliga A, Zuschauernachfrage, OLS-Schätzung, Quantilsregression, Kompetitive Ausgeglichenheit, Unsicherheit, Sportökonomie, Preiselastizität, Determinanten, Clubspezifische Effekte, Sportmanagement.
Die Arbeit analysiert empirisch, welche Faktoren die Nachfrage nach Zuschauerplätzen in der höchsten Schweizer Eishockeyliga (NLA) beeinflussen.
Im Zentrum stehen die Auswirkungen der Unsicherheit über den Spielausgang (Uncertainty of Outcome), clubspezifische Effekte sowie ökonomische Standarddeterminanten wie Ticketpreise und Budgets.
Es soll geklärt werden, was die Zuschauernachfrage treibt und ob sich bei der Analyse mittels Quantilsregression gegenüber der klassischen OLS-Methode heterogene Einflüsse in den verschiedenen Quantilen zeigen.
Der Autor vergleicht die klassische "Ordinary Least Squares" (OLS) Methode mit der Quantilsregression, um detailliertere Einblicke in die Nachfragestruktur zu gewinnen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Aufbereitung eines umfangreichen Datensatzes aus sechs Saisons, der Spezifikation der Regressionsmodelle und der detaillierten Interpretation der Schätzergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Profi-Eishockey, Sportökonomie, Quantilsregression, Unsicherheit des Spielausgangs und Preiselastizität beschreiben.
Entgegen einiger vorangegangener Studien, die keine signifikanten Ergebnisse lieferten, bestätigt diese Analyse, dass eine höhere ex-ante Unsicherheit über den Spielausgang die Nachfrage im Schweizer Eishockey signifikant erhöht.
Die Analyse zeigt, dass clubspezifische Eigenschaften eine erhebliche Rolle spielen, was durch signifikante Dummyvariablen für die verschiedenen Mannschaften in den Modellen belegt wird.
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