Examensarbeit, 2002
106 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
2 Die Schulverwaltung
2.1 Schulverwaltung im materiellen Sinne
2.2 Schulverwaltung im organisatorischen Sinne
2.2.1 Die Schulaufsicht als oberstes Organ der Schulverwaltung
2.2.1.1 Organisatorischer Aufbau und Aufgaben der Schulaufsicht
2.2.1.2 Die Schulaufsichtsbehörden – ihr Aufbau und ihre Aufgaben
2.2.2 Der Schulträger
2.2.3 Die Schulleitung
2.2.4 Die Lehrer
2.2.5 Die Mitwirkung
3 Informationsmanagement
3.1 Grundlagen
3.2 Gegenstand und Aufgabe des Informationsmanagements
3.3 Der Begriff des Informationssystems
3.4 Gründe für den Einsatz von Informationssystemen
3.5 Klassifikation von Informationssystemen
3.6 Managementunterstützungssysteme
3.6.1 Managementinformationssysteme
3.6.2 Entscheidungsunterstützungssysteme
3.6.3 Führungsinformationssysteme
4 Darstellung des Data Warehouse–Konzeptes
4.1 Die Architektur des Data Warehouse–Konzeptes
4.2 Analyse – und Auswertungskonzepte im Data Warehouse–Konzept
4.3 On-Line Analytical Processing (OLAP)
4.3.1 Begriffliches
4.3.2 Anforderungen
4.3.3 Navigation
4.3.3.1 Drill Down und Roll Up
4.3.3.2 Slice und Dice
4.3.3.3 Rotation
4.3.3.4 Drill Across und Drill Through
4.3.4 Architekturkonzepte
4.3.4.1 Relationales OLAP (ROLAP)
4.3.4.2 Multidimensionales OLAP (MOLAP)
4.3.4.3 Hybrid OLAP (HOLAP)
5 Informationsmanagement in der Schulverwaltung
5.1 Gründe für ein Informationsmanagement in der schulinternen Verwaltung
5.2 Rechtliche Grundlagen
5.3 Informationssysteme in der Schulverwaltung
5.3.1 Amtliche Schuldaten über PC (ASD–PC)
5.3.2 SchILD–NRW
5.3.3 WinLaufbahn
5.3.4 WinPlan
5.3.5 Kurs99
5.3.6 Auswertung und Kritik
6 Konzeption eines Data Warehouse in der Schulverwaltung
6.1 Die Situation
6.2 Notwendige Veränderungen innerhalb der Schulverwaltung
6.3 Vorgehensweise
6.3.1 Vernetzung der Schulverwaltung über das LVN
6.3.2 Aufbau eines Intranet–Portals
6.3.3 Modellierung eines Data Warehouse – Konzeptes
6.3.3.1 Grobarchitektur
6.3.3.2 Aufbau der Data Marts
6.3.3.2.1 Analysephase
6.3.3.2.2 Designphase
6.3.3.2.2.1 Semantisches Datenmodell
6.3.3.2.2.2 Logisches Datenmodell
6.3.3.2.3 Implementierungsphase
6.3.3.3 Funktionsweise der ROLAP–Engine
6.3.3.3.1 Star – Schema
6.3.3.3.2 Snowflake – Schema
6.3.3.4 Datenbereitstellung
6.3.3.5 Export der Daten aus den Data Marts in das zentrale DW der Schulaufsicht
6.3.3.6 Entwicklung eines analytischen Informationssystems
6.4 Datenschutz
7 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines Data Warehouse für die Schulverwaltung, um die Erhebung und Auswertung amtlicher Schuldaten effizient zu vereinfachen und das Informationsmanagement zu optimieren.
6.3.3.2 Aufbau der Data Marts
Der Aufbau eines zentralen DW, muss aus Sicht der Entscheidungsträger, die die Abfragen tätigen, und der benötigten Komponenten einer Abfrage erfolgen. Die müssen Anwendungsanforderungen eingeschätzt und formuliert werden, denn über ein systematisches Design kann Performance und Benutzerfreundlichkeit erreicht werden.
Die Kennzahlen für die Analyse und die dafür notwendigen Dimensionen sind so auszuwählen, dass u. a. spätere Navigationsmöglichkeiten, wie z. B. Drill Down innerhalb der Klassifikationshierarchie möglich sind.
Wie schon oben erwähnt, soll der Aufbau des zentralen DW innerhalb der Schulaufsicht über die Bildung der schulinternen Data Marts erfolgen. Deshalb wird in den Ausführungen nur auf den Aufbau der Data Marts eingegangen, da die Übernahme der Daten aus den Data Marts in das zentrale DW in einer späteren Phase erfolgen soll. Die Daten aus den operativen Systemen zunächst in die entsprechenden Data Marts geladen, das zentrale DW wird aus ihnen heraus gefüllt.
Die Modellierung der Data Marts erfolgt wiederum phasenweise: In der Analysephase werden die benötigten Daten, wie z. B. Kennzahlen und Dimensionen, aus denen die Schule bzw. die Schulaufsicht wertvolle Informationen ableiten kann, analysiert. In der Designphase wird das Datenmodell für die Datenbank erstellt und in der Implementierungsphase wird das relationale Datenmodell auf die physische Datenbank umgesetzt, damit in einem späteren Vorgang die Daten aus den Schulverwaltungssystemen in diese geladen werden können.
1 Einleitung: Darstellung der Problematik ineffizienter Informationssysteme und Einführung des Data Warehouse-Konzepts als Lösungsansatz für die Schulverwaltung.
2 Die Schulverwaltung: Erläuterung der organisatorischen und materiellen Strukturen sowie der Aufgabenbereiche der Schulverwaltung.
3 Informationsmanagement: Theoretische Grundlagen zu Begriffen, Aufgaben und der Klassifikation von Informationssystemen im betrieblichen Umfeld.
4 Darstellung des Data Warehouse–Konzeptes: Erläuterung der Architektur, Analysekonzepte und der Funktionsweise von OLAP-Systemen.
5 Informationsmanagement in der Schulverwaltung: Untersuchung bestehender Softwarelösungen in Schulen und deren Mängel bei der statistischen Auswertung.
6 Konzeption eines Data Warehouse in der Schulverwaltung: Konkreter Vorgehensplan zur Modellierung eines Data Warehouse, inklusive Vernetzung und Datenschutz.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über das Potenzial der Data Warehouse-Technologie für den öffentlichen Bildungssektor.
Data Warehouse, Schulverwaltung, Informationsmanagement, OLAP, ROLAP, Data Marts, Star-Schema, Snowflake-Schema, Informationstechnologie, Schulstatistik, SchILD-NRW, ASD-PC, Entscheidungsunterstützung, Datenschutz, ETL-Prozess.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Darstellung eines Data Warehouse-Modells, das speziell auf die Bedürfnisse der Schulverwaltung zugeschnitten ist, um die bisherige, ineffiziente Datenverarbeitung zu modernisieren.
Die zentralen Felder sind die Analyse der aktuellen Schulverwaltungsprozesse, die Grundlagen des betrieblichen Informationsmanagements sowie die technische Modellierung eines Data Warehouse-Systems für die Schulaufsicht.
Das primäre Ziel ist die Schaffung einer konsolidierten Datenbasis durch Data Marts, um Verwaltungsaufgaben zu entlasten und für Entscheidungsträger aussagekräftige Auswertungen auf Basis von OLAP zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine strukturiert-theoretische Analyse, ergänzt durch die Modellierung eines datentechnischen Konzepts, basierend auf Standardmodellen wie dem Star-Schema und relationalem OLAP.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Informationsmanagements, die Beschreibung der bestehenden Schulverwaltungssysteme sowie die detaillierte architektonische Planung des Data Warehouse-Konzepts.
Wesentliche Begriffe sind Data Warehouse, OLAP, ROLAP, Schulverwaltung, Datenmodellierung, Data Marts und Datenschutz im öffentlichen Sektor.
Die Modellierung folgt einem phasenorientierten Vorgehen (Analyse-, Design- und Implementierungsphase), bei dem ein relationales Datenmodell in ein physisches Modell umgesetzt wird, das später durch ROLAP-Engines mehrdimensional abgefragt werden kann.
Da in der Schulverwaltung fast ausschließlich personenbezogene Daten verarbeitet werden, muss das Data Warehouse strenge Kriterien wie Zugangs- und Speicherkontrolle erfüllen, um Missbrauch zu verhindern und die gesetzlichen Vorgaben (DSG NRW) zu wahren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

