Diplomarbeit, 2011
85 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung in das Thema
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Durchführung der Arbeit
2 Wirtschaftliche Situation der Apotheken
3 Der Markt für Apothekenkosmetik
3.1 Kosmetik und ihre Eigenschaften
3.2 Die Verpackungs- und Markenpolitik
4 Marketing in gesellschaftlich- und wirtschaftlichem Umfeld
4.1 Mikroökonömische Einflussfaktoren
4.2 Makroökonomische Einflussfaktoren
5 Das Erhebungsinstrument
5.1 Erstellen des Fragebogens
5.2 Ansprache und Information der Teilnehmer
5.3 Design und technischer Aufbau des Fragebogens
5.4 Formulierung und Gestaltung der Fragen
6 Der Empirische Teil - Durchführung und Auswertung einer Apothekenbefragung
6.1 Darstellung der Befragungsergebnisse (Geschlossene Fragen)
6.1.1 Soziodemografische Merkmale
6.1.2 Anwendungsgebiete, Eigenschaften und Attraktivität der Kosmetik
6.1.3 Umsatzanteil der Kosmetik am Gesamtumsatz
6.1.4 Aufnahmebereitschaft und Produktportfolio der Apotheken
6.1.5 Eigenschaften einer Kosmetikserie
6.1.6 Aufnahmekriterien, Prioritäten und Inhaltsstoffe einer neuen Kosmetikserie
6.1.7 Käufergruppen und Kaufgründe von Kosmetik
6.2 Darstellung der Befragungsergebnisse (Offene Fragen)
6.2.1 Angebotene Kosmetik-Marken und Verkaufspreis einer Kosmetikserie
6.2.2 Anzahl der verkauften Kosmetikprodukte pro Monat
6.2.3 Favorisierte Kosmetik-Marken gemessen am Ertrag der verkauften Kosmetik
6.2.4 Nachfrage nach Kosmetik-Marken gemessen in Stk pro Monat
6.3 Zusammenfassung der Befragungsergebnisse
7 Handlungsempfehlung - Erstellung eines Marketingkonzeptes
7.1 Marktsegmentierung
7.2 Produktpositionierungsanalyse
7.3 Wettbewerbsanalyse - Stärken und Schwächen
7.4 Chancen und Risiken
7.5 SWOT-Analyse
7.6 Marketingziele - quantitativ/qualitativ
7.7 Marketingstrategie
7.8 Marketingmaßnahmen
7.8.1 Produktpolitik
7.8.2 Preispolitik
7.8.3 Distributionspolitik
7.8.4 Kommunikationspolitik
8 Zusammenfassung und Zukunftsentwicklung
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Durchführung einer Marktanalyse mittels Online-Befragung bei Apotheken, um zu ermitteln, ob die Einführung einer neuen Kosmetikserie auf dem deutschen Apothekenmarkt erfolgversprechend ist und welche spezifischen Produkteigenschaften hierfür erforderlich sind.
3.1 Kosmetik und ihre Eigenschaften
Die Kosmetik bezeichnet die Körper- und Schönheitspflege bzw. die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Schönheit des menschlichen Körpers. Der Begriff kam um 1850 aus dem französischen in den deutschen Sprachraum. Sie hat die Aufgabe, den Körper zu reinigen, stabilisieren und zu vitalisieren. Die Pflege von Nägeln und Haaren zählen ebenfalls dazu. Weiterhin soll sie das Körperäußere verschönern und pflegen, das wiederum abhängig vom jeweiligen Kulturkreis ist. Die Gründe für die Verwendung von Kosmetik sind sehr eindeutig und reichen bis ins Jahre 600 v. Chr., wo die Menschen der Alterung entgegenwirkten oder wie die alten Ägypter in der Pharaonenzeit. Dort verwendeten sie die sog. Nekrokosmetik mit Balsamierungsverfahren, um den Leichnam noch lange vor dem Verfall zu bewahren. Heute versucht man mit Kosmetik sich vor dem älter werden zu schützen oder das Lebensgefühl zu steigern. Soziales Prestige kann ebenfalls mit der Verwendung von Kosmetik ausgedrückt werden. Die Kosmetik gliedert sich in 5 Segmente und wird nachfolgend kurz erläutert:
1. Reinigung, Pflege und Schutz: Dies können Reinigungsmittel zum Waschen, Baden und Duschen sein (Seife, Duschgel, Badezusätze), Pflegeprodukte für Gesicht, Körper, Hände und Füße (Hautcreme, Lotion, Körpermilch und Gel). Rasier- und Haarentfernungsmittel (Rasierschaum, -seife, -wasser), Produkte zum Schutz vor UV-Strahlung (Sonnenmilch und -creme).
1 Einführung in das Thema: Darstellung der Problemstellung und Zielsetzung einer Marktanalyse für eine neue Kosmetikserie im Apothekensektor.
2 Wirtschaftliche Situation der Apotheken: Erläuterung des wirtschaftlichen Umfelds und der Notwendigkeit für Apotheken, ihr Sortiment durch Kosmetik zu erweitern.
3 Der Markt für Apothekenkosmetik: Analyse der Marktstruktur, Definition kosmetischer Segmente sowie Bedeutung der Verpackungs- und Markenpolitik.
4 Marketing in gesellschaftlich- und wirtschaftlichem Umfeld: Betrachtung der mikro- und makroökonomischen Faktoren, die den Kosmetikmarkt beeinflussen.
5 Das Erhebungsinstrument: Erläuterung der methodischen Grundlagen zur Erstellung des Online-Fragebogens für die Apothekenbefragung.
6 Der Empirische Teil - Durchführung und Auswertung einer Apothekenbefragung: Detaillierte Darstellung und Analyse der gewonnenen Daten aus der Apothekenbefragung.
7 Handlungsempfehlung - Erstellung eines Marketingkonzeptes: Herleitung konkreter Marketingstrategien, Preis- und Produktpolitik basierend auf den empirischen Ergebnissen.
8 Zusammenfassung und Zukunftsentwicklung: Resümee der zentralen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftige Trends im Bereich Apothekenkosmetik.
Apothekenkosmetik, Marktanalyse, Marketingstrategie, Produktpositionierung, Kundenbedürfnisse, Apothekenbefragung, Naturkosmetik, Preispolitik, Distributionspolitik, Zielgruppe, Hautpflege, Wirksamkeit, Apothekenexklusivität, Handelsmarken, Demografischer Wandel
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des deutschen Marktes für Apothekenkosmetik, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Einführung einer neuen Kosmetikserie zu schaffen.
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Situation der Apotheken, den Anforderungen an eine neue Kosmetikserie sowie der Entwicklung eines passenden Marketingkonzepts.
Das Ziel ist es, mittels einer repräsentativen Apothekenbefragung zu ermitteln, ob eine Markteinführung erfolgversprechend ist und welche spezifischen Produkteigenschaften (z.B. Inhaltsstoffe, Preisniveau) gefordert sind.
Es wird eine empirische Untersuchung in Form einer personalisierten Online-Befragung bei einer Grundgesamtheit von 2426 Apotheken durchgeführt, ergänzt durch Literaturanalysen und Benchmarkings.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Marktanalyse und Umfeldbetrachtung als auch die empirische Durchführung und Auswertung der Apothekenbefragung sowie die daraus resultierenden strategischen Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Apothekenkosmetik, Marktanalyse, Produktpositionierung, Marketingstrategie und Kundenbedürfnisse geprägt.
Laut der Befragung ist das Rückgaberecht essenziell, da es das finanzielle Risiko für die Apotheken bei Nichtverkauf minimiert und somit die Hemmschwelle zur Aufnahme neuer Sortimente senkt.
Die Analyse zeigt, dass Handelsmarken bisher unterrepräsentiert sind, jedoch ein großes Potenzial besitzen, da viele Kunden gezielt nach Service und Qualität suchen und bisherige Marken oft als zu teuer wahrgenommen werden.
Die Hauptzielgruppe besteht aus Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, die ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Faltenreduktion und Hautpflege haben und bereit sind, für kompetente Beratung und Qualität in der Apotheke zu zahlen.
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