Diplomarbeit, 2003
65 Seiten, Note: 2,6
1. Einleitung
2. Operationelle Risiken
2.1 Unterteilung der Operationellen Risiken
2.1.1 Personenrisiken
2.1.2 Systemrisiken
2.1.3 Prozessrisiken
2.1.4 Externe Risiken
2.2 Säule 1
2.3 Säule 2
2.4 Säule 3
3. Risikocontrolling als Teilbereich des Risikomanagement
3.1 Gesetzliche Anforderungen
3.2 Aufgaben des Risikocontrollings
3.2.1 Risikoidentifikation
3.2.2 Risikobewertung
3.2.3 Risikosteuerung
3.2.4 Risikoreporting
3.3 Vorbereitungsstand der Banken auf Operationelle Risiken
4. Controlling- Konzept für Operationelle Risiken
4.1 Identifikation von Personenrisiken
4.1.1 Indikatoren für Personenrisiken
4.1.2 Steuerung von Personenrisiken
4.2 Identifikation von Systemrisiken
4.2.1 Indikatoren für Systemrisiken
4.2.2 Steuerung von Systemrisiken
4.3 Identifikation von Prozessrisiken
4.3.1 Indikatoren für Prozessrisiken
4.3.2 Steuerung von Prozessrisiken
4.4 Reporting von Operationellen Risiken
5. Fazit
Die Arbeit zielt darauf ab, basierend auf der Definition des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, ein effizientes Controlling-Konzept für operationelle Risiken zu entwickeln. Dabei wird aufgezeigt, wie diese Risiken mittels Indikatoren aussagekräftig abgebildet und durch Risikosteuerungsmaßnahmen effizient gesteuert werden können, um den Anforderungen von Basel II gerecht zu werden.
4.1 Identifikation von Personenrisiken
Die Hauptursachen der Personenrisiken können in der Arbeitsüberlastung, der unzureichenden Vergütung und der fehlenden Teamintegrität gesehen werden.
Ist ein Mitarbeiter mit seiner Arbeit überlastet, muss er Überstunden machen, um mit der Arbeit voranzukommen. Die ständige Mehrarbeit als üblich kann Frustrationen auslösen, welche den Mitarbeiter zunehmend unzufriedener macht, je länger er sich in der Situation befindet. Es kann ihn zum einen dazu veranlassen, das Unternehmen, in dem er arbeitet, zu betrügen, indem er Betriebsgut stiehlt, beschädigt oder einfach seine Kompetenzen überschreitet. Zum anderen kann er auf die Idee kommen, sich eine andere Arbeit in einem anderen Unternehmen zu suchen. Dies hat die Fluktuation des Mitarbeiters zur Folge, welches für das Unternehmen eng mit dem Verlust seines Wissens verbunden ist. Die Überlastung durch die Arbeit kann auch Stresssituationen hervorrufen, die sogar in Krankheit ausarten können, wenn die Psyche stark belastet wird, oder in vermehrte Abwesenheit resultieren, um die Arbeit zu umgehen. In diesen Fällen wird die Arbeit vernachlässigt oder verspätet erfüllt. Sie hat eine Verzögerung des operativen Geschäfts zur Folge. Die Kunden werden durch die verspätete Erfüllung der Unternehmensleistungen zunehmend unzufriedener und fallen schließlich aus.
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung operationeller Risiken für Banken und begründet die Relevanz einer Integration in ein Risikomanagementsystem gemäß Basel II.
2. Operationelle Risiken: Definiert operationelle Risiken, unterteilt diese in Kategorien und erläutert die Struktur der Basler Drei-Säulen-Vereinbarung.
3. Risikocontrolling als Teilbereich des Risikomanagement: Erläutert die Aufgaben des Controllings, die gesetzlichen Anforderungen und stellt die vier Phasen des Risikocontrolling-Prozesses vor.
4. Controlling- Konzept für Operationelle Risiken: Entwickelt spezifische Ansätze zur Identifikation und Steuerung von Personen-, System- und Prozessrisiken mittels Indikatoren und Maßnahmen.
5. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Risikocontrolling kontinuierlich an die Unternehmensstrategie anzupassen.
Operationelle Risiken, Basel II, Risikocontrolling, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikoreporting, Personenrisiken, Systemrisiken, Prozessrisiken, Risikoindikatoren, Eigenkapitalunterlegung, Baumanalyse, Risikomatrix, Frühwarnsystem.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Controlling-Konzepts für Banken, um operationelle Risiken im Rahmen der neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung effizient zu steuern.
Im Zentrum stehen die Kategorisierung operationeller Risiken, die aufsichtsrechtlichen Anforderungen durch Basel II sowie die Implementierung eines Risikocontrolling-Prozesses.
Das Ziel ist es, eine Methode aufzuzeigen, wie Banken operationelle Risiken mittels Indikatoren identifizieren, bewerten und durch gezielte Maßnahmen steuern können.
Zur Risikoanalyse wird die Baumanalyse eingesetzt, um Kausalzusammenhänge zwischen Risikoursachen und -folgen zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Risikokategorien, die Darstellung der Aufgaben des Risikocontrollings und das konkrete Controlling-Konzept inklusive Reporting-Vorschlägen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen operationelle Risiken, Basel II, Risikocontrolling, Risikoindikatoren, Baumanalyse und Risikomatrix.
Die Arbeit differenziert zwischen bewusst und unbewusst verursachtem Fehlverhalten der Mitarbeiter sowie Management- und Qualitätsrisiken.
Indikatoren dienen als Frühwarnsystem, um Veränderungen in der Risikointensität frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig steuernd einzugreifen.
Das Reporting nutzt eine Kombination aus Tabellen, Grafiken und verbalen Erläuterungen, um dem Management eine Entscheidungsgrundlage über die aktuelle Risikosituation zu liefern.
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