Bachelorarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 1,0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der rechtlichen Gestaltung und Umsetzung von Cash-Pooling-Systemen im Kontext des MoMiG. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Auswirkungen des MoMiG auf die Kapitalerhaltung und -aufbringung innerhalb von Cash-Pools. Darüber hinaus untersucht die Arbeit die insolvenzrechtliche Behandlung von auf- und absteigenden Darlehen im Cash-Pooling nach dem MoMiG.
Die Einleitung führt in die Thematik des Cash-Poolings und die Relevanz des MoMiG ein. Kapitel B bietet eine umfassende Darstellung der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen des Cash-Poolings. Kapitel C analysiert die Kapitalerhaltung im Cash-Pool unter dem Aspekt des § 30 GmbHG, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen des MoMiG. In Kapitel D werden die Regelungen zur Kapitalaufbringung im Cash-Pool nach dem MoMiG erörtert, wobei die verdeckte Sacheinlage und das Hin- und Herzahlen im Mittelpunkt stehen. Kapitel E befasst sich mit der insolvenzrechtlichen Behandlung von auf- und absteigenden Darlehen im Cash-Pool nach dem MoMiG und beleuchtet die Auswirkungen der neuen Rechtslage auf die Praxis. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblicken auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des Cash-Poolings.
Cash-Pooling, MoMiG, GmbH-Recht, Kapitalerhaltung, Kapitalaufbringung, Insolvenzrecht, Gesellschafterdarlehen, Aufsteigendes Darlehen, Absteigendes Darlehen, Virtuelles Cash-Pooling, Side-Stream-Loans, Anfechtung, Bargeschäftsprivileg, Deckungsgebot, Vollwertigkeit, Bilanzielle Betrachtungsweise
Cash-Pooling ist ein Instrument des konzernweiten Liquiditätsmanagements, bei dem die Liquidität verschiedener Tochtergesellschaften auf einem Zentralkonto gebündelt wird.
Das MoMiG kehrte zur bilanziellen Betrachtungsweise zurück und sicherte das Cash-Pooling zivilrechtlich ab, indem es das Stammkapital als bilanzielle Ausschüttungssperre definierte.
In diesem Urteil distanzierte sich der BGH von der bilanziellen Betrachtungsweise, was zu erheblicher Rechtsunsicherheit und einer Gefährdung der Innenfinanzierung in deutschen Konzernen führte.
Es beschreibt den Vorgang, bei dem eine Einlage an die Gesellschaft gezahlt wird, aber unmittelbar als Darlehen an den Gesellschafter zurückfließt. Das MoMiG regelt dies in § 19 Abs. 5 GmbHG.
Ein Darlehen im Cash-Pool ist nur zulässig, wenn der Rückgewähranspruch vollwertig und liquide ist, was nach bilanziellen Grundsätzen und einem Drittvergleich geprüft wird.
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