Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit dem psychischen Gesundheitszustand alleinerziehender Mütter in Deutschland und analysiert den Einfluss von Ressourcen und Belastungen auf die individuelle Lebenssituation. Ziel ist es, die Auswirkungen des Alleinerziehens auf die psychische Gesundheit von Müttern unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lebenslagen zu untersuchen.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas „Macht Alleinerziehen krank?“ heraus und beleuchtet die steigende Anzahl von Alleinerziehenden sowie die damit verbundene besondere Lebenslage. Die Forschungsfrage wird präzisiert, und der bisherige Forschungsstand wird aufgezeigt. Im zweiten Kapitel wird das theoretische Konzept erläutert, wobei Ressourcen und Belastungen als moderierende Variablen betrachtet werden. Kapitel 3 widmet sich den Methoden, wobei der Datensatz und die Untersuchungseinheiten sowie die Operationalisierung der Variablen beschrieben werden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Kapitel 4 präsentiert, wobei deskriptive und bivariate Untersuchungen sowie multivariate Regressionen vorgestellt werden. Das Kapitel 5 fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert Implikationen für weitere Forschung und Politik.
Alleinerziehende, psychische Gesundheit, Ressourcen und Belastungen, heterogene Lebenslagen, Ost/West-Differenz, Regionstyp, Sozialhilfe, Armutsrisiko, Chancengleichheit, Mental Component Scale (MCS), Mikrozensus 2009.
Studien zeigen, dass Alleinerziehende ein etwa dreifach höheres Risiko für depressive Erkrankungen haben, was jedoch stark von individuellen Belastungen und Ressourcen abhängt.
Die subjektiv eingeschätzte Zufriedenheit mit der finanziellen Situation ist ein entscheidender Moderator für die psychische Gesundheit alleinerziehender Mütter.
Die Arbeit untersucht die Ost/West-Differenz als kontextuelle Variable, um zu prüfen, ob regionale Strukturen die Belastungen von Alleinerziehenden mildern oder verstärken.
Der MCS-Wert ist ein Indikator für die psychische Gesundheit; ein niedriger Wert weist auf eine beeinträchtigte psychische Verfassung hin.
Soziale Unterstützung, eine stabile finanzielle Basis und ein unterstützender regionaler Kontext (z.B. Stadt vs. Land) wirken als moderierende Schutzfaktoren.
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