Bachelorarbeit, 2011
75 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit analysiert und vergleicht die autobiografischen Romane „Der barmherzige Hügel“ von Lore Berger und „Melancholia“ von Bettina Galvagni im Hinblick auf die Krankheit Anorexia nervosa. Sie untersucht die Darstellung der Krankheit in den jeweiligen historischen Kontexten, beleuchtet die Ursachen und Folgen der Erkrankung, analysiert die subjektiven Wahrnehmungen und Empfindungen der Protagonistinnen und erörtert die Rolle des autobiografischen Schreibens für die beiden Autorinnen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die beiden Romane „Der barmherzige Hügel“ von Lore Berger und „Melancholia“ von Bettina Galvagni vor. Sie erläutert die Relevanz der Arbeit und definiert die Ziele und Schwerpunkte der Analyse.
Kapitel 2 befasst sich mit der Krankheit Anorexia nervosa und zeichnet einen historischen Überblick über die medizinische und gesellschaftliche Sichtweise auf die Erkrankung.
Kapitel 4 stellt die beiden Romane „Der barmherzige Hügel“ und „Melancholia“ im Detail vor. Es werden die Biografien der Autorinnen, die Hintergründe der Romane, der Aufbau und die Inhaltsangabe beleuchtet.
Kapitel 5 analysiert und vergleicht die Darstellung der Anorexia nervosa in beiden Romanen. Es werden die Symptome der Krankheit, das Verhältnis der Protagonistinnen zum Essen, die Diagnose, Therapie und Genesung sowie das soziale Umfeld und die Beziehungsstrukturen der beiden Frauen beleuchtet.
Anorexia nervosa, Magersucht, Hungerstreik, autobiografisches Schreiben, Lore Berger, „Der barmherzige Hügel“, Bettina Galvagni, „Melancholia“, historische Kontext, gesellschaftliche Bedingungen, soziale Strukturen, Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Therapie, Genesung.
Verglichen werden „Der barmherzige Hügel“ von Lore Berger (1940er Jahre) und „Melancholia“ von Bettina Galvagni (1990er Jahre).
Die Arbeit analysiert die Darstellung der Magersucht in unterschiedlichen historischen Kontexten und die Gedankenwelt der Betroffenen.
Das autobiografische Schreiben dient als Mittel zur Bewältigung der Krankheit und zur Auseinandersetzung mit der eigenen Identität.
Thematisiert werden familiäre Beziehungsstrukturen, gesellschaftliche Rollenbilder der Frau und der Wunsch nach Autonomie.
Die Protagonistinnen versuchen, ihren Körper "verschwinden" zu lassen, was als Ausdruck tiefer Melancholie und Selbstspaltung gedeutet wird.
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