Examensarbeit, 2007
23 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Krankheitsbilder der Teilnehmer am Kognitionstraining
2.1. Definition Demenz
2.1.1 Primäre Demenz
2.1.2 Sekundäre Demenz
2.1.3 Einteilung nach Schweregrad
2.1.4 Behandlung
2.1.5 Teilnahme dementer Patienten am kognitiven Training
2.2. Psychose
2.3. Depressionen
3. Themenwahl
4. Kognitives Training
4.1. Definition „Kognition“
4.2. Eigene Definition „kognitives Training“
4.3. Aussagen zum kognitiven Training von Fachleuten
4.4. Durchführung
4.4.1. Der Sehsinn (visuell)
4.4.2. Der Hörsinn (auditiv)
4.4.3. Der Tastsinn (taktil)
4.4.4. Der Geruchssinn (olfaktorisch)
4.4.5. Der Geschmackssinn (gustorisch)
4.4.6. Motorik
4.4.7. Rätselaufgaben
4.4.8. Erinnerung
4.4.9. Kreativität
4.4.10 die soziale Ebene
4.5. Ziele des kognitiven Trainings
5. Ablauf einer Kognitionsstunde
6. Hinweise und mögliche Fehlerquellen für HEP
7. Reflexion
8. Quellennachweis
9. Thesenblatt
Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Durchführung und Bedeutung eines kognitiven Trainings für Patienten in der Akut- und Gerontopsychiatrie. Ziel ist es, durch gezielte Übungen, die unterschiedliche Sinne sowie soziale Aspekte einbeziehen, kognitive Fähigkeiten zu erhalten, zu fördern und dem Abbau entgegenzuwirken.
4.4.6 Motorik
Mit verschiedenen motorischen Übungen sollen einerseits die 2 Gehirnhälften aktiviert werden und anderer seits das propriozeptives System (= Tiefensensibilität, welches Informationen über druck, Gliederstellung und Bewegung gibt) und das vestibuläre System (= Gleichgewichtssinn). Diese 2 Sinne und das taktile System nennt man auch Basis-Sinnessysteme. Außerdem bietet eine sportliche Betätigung auch eine gute Abwechslung zu den anstrengenden geistigen Aufgaben und sollte daher etwa zur Hälfte der Stunde durchgeführt werden.
Beispiele
- Ich schreibe Zettel auf denen Berufe, Tätigkeiten, Tiere.. notiert sind und die Patienten müssen versuchen im Stehen diese Begriffe pantomimisch darzustellen
- 2 Patienten müssen aufstehen und sich der Gruppe mit dem Rücken zuwenden, in der Zeit ändern die restlichen Patienten irgendetwas, z.B. setzen sich 2 Patienten um, oder der eine zieht seine Jacke aus. Es sollten 2 Patienten sein, damit sie sich gemeinsam beraten können und es einen einzelnen nicht unangenehm ist, wenn er es nicht errät.
- Der eine Patient muss eine Bewegung wie Klatschen vormachen und der nächste muss diese wiederholen und selbst eine ergänzen. Und dies versuchen die Patienten reihum nachzumachen.
Bei vielen Übungen bei denen die Sinne einbezogen werden, bietet es sich an verschiedene Sinne gleichzeitig zu aktivieren, da durch diese kombinierte Übungen das Gehirn mehr gefördert und gefordert wird.
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Gedächtnisses als lebenswichtige Ressource und führt in die Notwendigkeit von Gedächtnistraining zur Prävention von kognitivem Abbau im Alter ein.
2. Krankheitsbilder der Teilnehmer am Kognitionstraining: Erläutert die medizinischen Hintergründe von Demenz, Psychosen und Depressionen bei den betroffenen Patienten und deren Auswirkungen auf die Kognition.
3. Themenwahl: Reflektiert die persönlichen Erfahrungen der Autorin während ihres Anerkennungsjahres bei der Planung und eigenständigen Leitung der Kognitionsgruppe.
4. Kognitives Training: Definiert Kognition sowie kognitives Training und stellt verschiedene Methoden zur Förderung durch Sinneswahrnehmung, Rätsel und soziale Interaktion vor.
5. Ablauf einer Kognitionsstunde: Präsentiert ein konkretes Praxisbeispiel für eine 60-minütige Therapieeinheit zum Thema „Tiere“ mit verschiedenen methodischen Übungen.
6. Hinweise und mögliche Fehlerquellen für HEP: Gibt praxisnahe Ratschläge für Heilerziehungspfleger zur Gruppengröße, Motivationsförderung und flexiblen Gestaltung von Trainingsstunden.
7. Reflexion: Zieht ein Fazit über den persönlichen Lernerfolg, die erzielten Fortschritte bei den Patienten und die Wichtigkeit der therapeutischen Kontinuität.
Kognitives Training, Gedächtnis, Demenz, Gerontopsychiatrie, Wahrnehmung, Sinnessysteme, Motorik, Soziale Integration, Ergotherapie, Prävention, Lebensqualität, Gehirnleistung, Gruppentherapie, Psychose, Depression.
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Anwendung und Gestaltung von Kognitionstraining für Patienten in einer klinischen Umgebung, speziell in der Akut- und Gerontopsychiatrie.
Zentrale Themen sind die kognitive Aktivierung bei Demenz, Depressionen und Psychosen, die Einbeziehung der Sinne sowie die soziale Förderung innerhalb einer therapeutischen Gruppe.
Das Ziel ist die Erhaltung und Förderung kognitiver Fähigkeiten bei Patienten, um ihre Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu bewahren und soziale Isolation zu mindern.
Die Arbeit basiert auf einem praxisorientierten Ansatz, der durch eigene Beobachtungen in der Klinik sowie den Austausch mit Fachliteratur und Studien fundiert wird.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Erkrankungen vor allem praktische Übungen zur Aktivierung verschiedener Sinne, Denkaufgaben, Motorik-Übungen und der Ablauf einer konkreten Therapiestunde dargestellt.
Wichtige Begriffe sind Kognitives Training, Demenz, Wahrnehmung, Sinnessysteme, soziale Integration und therapeutische Alltagsgestaltung.
Die soziale Ebene ist essenziell, da viele Patienten aufgrund ihrer Erkrankung zur Isolation neigen; Gruppentraining wirkt dem entgegen und fördert den Austausch sowie das Selbstvertrauen.
Das Training ist primär für Patienten im Anfangsstadium (leichte Demenz) geeignet, da in fortgeschrittenen Stadien Aufnahme und Verständnis komplexer Aufgaben meist nicht mehr gegeben sind.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

