Bachelorarbeit, 2011
124 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
I. Einleitung
a. Erwartungen an die Bakkalaureatsarbeit
b. Ziele der Bakkalaureatsarbeit
II. Erkenntnisinteresse
a. Was wird untersucht?
b. Warum wird das untersucht?
c. Wie wird das untersucht?
III. Problemdefinition
a. Forschungsfragen
IV. Begriffserklärungen
a. Jugendliche
b. Generation C
c. Mitmachnetz-„Produtzung“
d. Social Media
e. Newsgroups
V. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand
a. Uses & Gratifications-Approach
b. Selbstpräsentationstheorie im Bereich „Social Media“
c. Mediennutzung von Jugendlichen
d. Social Networks in der Forschung
e. Chancen und Risiken
VI. Empirische Fallstudie
a. Studiendesign
i. Hauptkategorien der Fallstudie
ii. Angaben zu den Interviewteilnehmern
b. Datenauswertung
i. Genutzte Social Communities
ii. Popularität von Social Communities
iii. Nutzungsmotive
iv. Nutzen der Social Communities
v. Kommunikationsverhalten
vi. Publiziertes
vii. „Fan“- und Gruppenseitennutzung
viii. Gesundheitsinteresse
ix. Gesundheitsinteresse via Social Communities
VII. Interpretation der Daten und Ausblick
VIII. Anhang
b. Forschungsleitende Fragestellungen
c. Screening Fragebogen
d. Systematische Auswertung im Kategoriensystem
i. Codebogen
ii. Codebuch
iii. Auswertung „Constanze“
iv. Auswertung „Konstantin“
v. Auswertung „Sandro“
vi. Auswertung „Susi“
e. Transkripte
i. Transkript „Constanze“
ii. Transkript „Konstantin“
iii. Transkript „Sandro“
iv. Transkript „Susi“
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kommunikationsverhalten und die Nutzungsmotive von Jugendlichen im Kontext von Social Media. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie soziale Netzwerke wie Facebook von Jugendlichen verwendet werden, welche Chancen und Risiken sie wahrnehmen und wie sie diese Plattformen zur Informationsbeschaffung, insbesondere zum Thema „Gesunde Ernährung“, einsetzen.
b. Selbstpräsentationstheorie im Bereich „Social Media“:
Die eigene Selbstdarstellung bei jeglichen sozialen Begegnungen im Alltag wird durch die Einschätzung der jeweiligen Situation deutlich bestimmt, was unser Verhalten unbewusst beziehungsweise irrational steuern kann. In sozialen Online-Netzwerken wie den Social Communities agieren die Kommunikationspartner durch das Nutzen ihrer Profile in virtuellen Gesprächssituationen. Dabei erschaffen sie entweder ein Nutzerprofil, welches positive Assoziationen auf die reale Person schließen lässt, oder sie verändern ihr Benutzerprofil aufgrund ihrer persönlichen Verhaltensstrategie. Im Internet ist die Selbstpräsentation dynamischer als außerhalb der virtuellen Welt. Es wird Personen, die wenig technisches Vorwissen über die Materie besitzen, simpel ermöglicht, sich eine Online-Identität nach ihren Wünschen zu schaffen. Dies schließt ein, dass sie negativ bewertete Charaktereigenschaften modifizieren beziehungsweise auch verschweigen können. Mithilfe dessen werden neue soziale Charakter im Web 2.0 kreiert, die den Vorstellungen der Nutzer entsprechen und einen positiven Eindruck bei den anderen Personen, die diese Interaktionsmöglichkeit nutzen, erwecken können.
Mit diesen Methoden ist es möglich, dass sich die Nutzer ständig verändern und spielerisch ausprobieren können. Sie handeln anders als außerhalb der virtuellen Welt im realen Alltag. Beispiele für die steigende Beliebtheit dieser Form der Selbstpräsentation in den digitalen Welten sind vor allem Internet-Rollenspiele wie World of Warcraft aber auch die sozialen Netzwerke wie Myspace oder Facebook. (vgl. Prommer, Brücks, Mehnert, Neumann, Räder, Roßland, 2009: 13)
Dieser Ansatz der Selbstpräsentation spielt für diese Bakkalaureatsarbeit eine zentrale Rolle, da davon ausgegangen wird, dass sich die Nutzer in ihren Profilen in den sozialen Netzwerken in einer gewissen Art und Weise präsentieren. Damit ist gemeint, dass der Aspekt der Selbstpräsentation einen Nutzen (Uses & Gratifications-Ansatz siehe oben) für die registrierten Teilnehmer darstellt.
I. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Veränderungen in der Jugendkommunikation durch technologische Entwicklungen und die Bedeutung von Social Communities im Alltag von Jugendlichen.
II. Erkenntnisinteresse: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, nämlich das Kommunikationsverhalten, die Nutzungsmotive und die Informationsbeschaffung zu Gesundheitsthemen bei Jugendlichen qualitativ zu untersuchen.
III. Problemdefinition: Es wird die zentrale Problematik der intensiven Nutzung von Social Media durch Jugendliche adressiert und die daraus resultierenden Forschungsfragen formuliert.
IV. Begriffserklärungen: Hier werden grundlegende Termini wie „Jugendliche“, „Generation C“, „Produtzung“, „Social Media“ und „Newsgroups“ definiert, um eine gemeinsame Basis für die Arbeit zu schaffen.
V. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand: Dieser Teil führt in den „Uses & Gratifications-Ansatz“ ein und verknüpft ihn mit Theorien zur Selbstpräsentation sowie dem aktuellen Forschungsstand zur Mediennutzung und den Chancen/Risiken von Social Networks.
VI. Empirische Fallstudie: Hier wird das methodische Vorgehen der qualitativen Einzelinterviews dargelegt, einschließlich des Studiendesigns und der Kategorisierung für die Datenauswertung.
VII. Interpretation der Daten und Ausblick: Die Ergebnisse der Interviews werden interpretiert, diskutiert und durch einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe ergänzt.
Social Media, Jugendliche, Web 2.0, Facebook, Kommunikation, Nutzungsmotive, Selbstpräsentation, Identität, Uses & Gratifications-Ansatz, Gesundheit, Gesunde Ernährung, Digitale Netzwerke, Online-Kommunikation, Qualitative Fallstudie.
Die Arbeit befasst sich mit dem Kommunikationsverhalten und den Nutzungsmotiven von Jugendlichen innerhalb sozialer Netzwerke im Web 2.0.
Zentrale Themen sind die Nutzung von Social Communities, die Mechanismen der Selbstpräsentation, die Rolle von Gruppen, Chancen und Risiken sowie die Informationsbeschaffung zu Gesundheitsthemen.
Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand aufzuarbeiten und durch eine empirische Fallstudie Einblicke in die Gründe und die Art der Social Media-Nutzung bei Jugendlichen zu gewinnen.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experten- und Einzelinterviews basiert, um tiefere Einblicke in individuelle Nutzungsmotive zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung mittels „Uses & Gratifications-Ansatz“ und eine umfangreiche empirische Fallstudie mit vier Interviewteilnehmern.
Wichtige Begriffe sind Social Media, Facebook, Jugendliche, Kommunikation, Nutzungsmotive, Selbstpräsentation und Gesundheitsbewusstsein.
Die Untersuchung zeigt, dass männliche Jugendliche oft eher an körperlicher Fitness interessiert sind, während weibliche Jugendliche stärker auf aktuelle Trends achten, was sich auch auf ihre Informationsquellen auswirkt.
Die Befragten äußern sich durchgehend sensibel gegenüber ihrer Privatsphäre und geben an, dass sie kritische oder unvorteilhafte Inhalte vermeiden, um negative Auswirkungen, etwa auf die berufliche Zukunft, zu verhindern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

