Masterarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 1,3
Vorwort des Autors
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition
2.1 Erleben
2.2 Naturerleben, Naturwissenschaften und Erlebnispädagogik
2.3 Naturerleben
3. Erlebnispfad
3.1 Geschichtliche Entwicklung
3.2 Unterscheidung zwischen Lehr- und Lernpfad
3.3 Bedeutung der Sinne
4. Entwicklung des Erlebnispfades
4.1 Zielgruppe
4.2 Anleiter
4.3 Campus der Universität Flensburg
4.4 Günstige Voraussetzungen
4.5 Zeitlicher Rahmen
4.6 Material und Methoden
4.6.1 Stationen
4.6.2 Das große Suchen
4.6.3 Fühl die Natur
4.6.4 Bodenfenster
4.6.5 Geräusche Landkarte
4.6.6 Rahmen-Geschichte
4.6.7 Naturmeditation
5. Methoden
5.1 Was ist empirische Sozialforschung
5.2 Art des Fragebogens
5.3 Aufbau des Fragebogens
5.4 „Pretest“
6. Ergebnisse
6.1 Grundinformationen der Erprobung
6.2 Dokumentation der Erprobung
6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
7. Diskussion
8. Schulischer Exkurs
9. Fazit
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung und Erprobung eines Erlebnispfades auf dem Campus der Universität Flensburg, um ein tieferes Naturerleben zu ermöglichen, die Sinne zu sensibilisieren und ein nachhaltiges Umweltbewusstsein zu fördern.
4.6.3 Fühl die Natur
An dieser Station wird mit verbundenen Augen ein Baum befühlt.
(Idee nach TROMMER 1995, S.65ff)
Beschreibung der Aufgabe
Benötigtes Material:
- 1 Baum
- 1 Augenbinde
Zeitspanne:
Diese Naturerfahrung ist sehr speziell und der Teilnehmer sollte sich dafür mindestens 10-15 Minuten Zeit nehmen.
Durchführung:
Es wird ein in der Nähe befindlicher Baum gesucht. Die Teilnehmer suchen sich einen eigenen Baum. Er geht dicht an den Baum heran, legt sich die Augenbinde um und seine Hände an den Baum. Er wird dazu angehalten, die Strukturen des Baumes zu erfühlen und sich mit dem Baum auseinanderzusetzen. Dabei achtet er auf jede Kleinigkeit und lässt seiner Fantasie und seinen Gedanken freien Lauf. Sind die Hände des Teilnehmers zu kalt, um gut fühlen zu können, hilft es, sich vorher zu erwärmen, in die Hände zu pusten und die Hände aneinander zu reiben.
1. Einleitung: Herleitung der Relevanz von Naturerleben und Erlebnispädagogik als Mittel zur Förderung von Umweltbewusstsein und Handlungsbereitschaft.
2. Begriffsdefinition: Theoretische Abgrenzung der Begriffe Erleben, Naturerleben, Naturwissenschaften und Erlebnispädagogik zur Klärung der pädagogischen Ausrichtung.
3. Erlebnispfad: Historische Einordnung von Naturerlebnispfaden sowie Gegenüberstellung von klassischen Lehrpfaden und interaktiven Lern- bzw. Erlebnispfaden.
4. Entwicklung des Erlebnispfades: Konzeptionelle Planung und detaillierte Beschreibung der erlebnisorientierten Stationen für den Campus der Universität Flensburg.
5. Methoden: Darstellung des methodischen Vorgehens bei der empirischen Evaluation mittels Fragebögen und Durchführung eines Pretests.
6. Ergebnisse: Dokumentation und Interpretation der gewonnenen Daten aus der Erprobung des Erlebnispfades mit Studierenden.
7. Diskussion: Reflexion über den Einfluss der sinnlichen Auseinandersetzung mit der Natur auf das Wohlbefinden und die Bedeutung für eine nachhaltige Bildung.
8. Schulischer Exkurs: Untersuchung der Potenziale von Naturerleben im Rahmen der Lehrpläne für den Biologie- und Naturwissenschaftsunterricht.
9. Fazit: Zusammenfassende Bilanz der Arbeit und Ausblick auf die Etablierung des Konzepts als Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Naturerleben, Erlebnispfad, Erlebnispädagogik, Campus, Wahrnehmung, Sinneswahrnehmung, Umweltbewusstsein, Didaktik, empirische Sozialforschung, Evaluation, Natur, Bildung, Biologieunterricht, Nachhaltigkeit, Naturbegegnung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Erlebnispfades auf dem Gelände der Universität Flensburg, der dazu dienen soll, das Naturerleben und die sensorische Wahrnehmung der Teilnehmenden zu fördern.
Die Arbeit verknüpft Theorien des Naturerlebens, der Erlebnispädagogik und der Naturwissenschaftsdidaktik mit der praktischen Umsetzung eines Rucksack-Konzepts im Freien.
Das Ziel ist es, einen theoretisch fundierten, aber praktisch anwendbaren Erlebnispfad zu erstellen, der bei Teilnehmenden eine tiefere Verbindung zur Natur und ein gestärktes Umweltbewusstsein erzeugt.
Es wurde ein methodischer Ansatz der empirischen Sozialforschung gewählt, wobei die Erprobung des Pfades durch standardisierte und offene Fragen in einem Fragebogen evaluiert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Begriffsdefinition, die geschichtliche Entwicklung von Erlebnispfaden sowie die detaillierte Vorstellung der einzelnen Stationen und deren jeweilige Intention.
Die wichtigsten Schlagworte sind Naturerleben, Erlebnispfad, Sinneswahrnehmung, Umweltbewusstsein, Didaktik und empirische Evaluation.
Der Pretest diente der methodischen Anpassung des Fragebogens und der Überprüfung der Praktikabilität einzelner Stationen unter wechselhaften Wetterbedingungen.
Der Campus dient als konkretes Fallbeispiel. Die Arbeit zeigt, dass auch in einem kultivierten Umfeld durch gezielte, erlebnisorientierte Methoden ein erfolgreiches Naturerleben stattfinden kann.
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