Bachelorarbeit, 2011
35 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit zielt darauf ab, die Vokallaute und Phoneme der deutschen Standardsprache zu untersuchen und zu erklären, wie sich der Vokalismus und die zugehörigen Vokaloppositionen in Modellen darstellen lassen.
Dieses Kapitel stellt die Forschungsfrage nach den Vokallauten und Phonemen der deutschen Standardsprache sowie nach der Erklärung des Vokalismus und der Vokaloppositionen. Es werden die Forschungsmethodik und die Gliederung der Arbeit erläutert.
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der qualitativen und quantitativen Klassifizierung der Vokale der deutschen Standardsprache. Er behandelt Merkmale wie Höhe, horizontale Position, Lippenrundung, Länge, Gespanntheit und Zentralisiertheit. Außerdem werden die Schwa-Vokale und die Sonderrolle des Lautes [ɛ:] diskutiert.
Dieses Kapitel analysiert die Verteilung der Vokale in Oppositionsreihen und untersucht verschiedene Modelle, die das Vorkommen von Vokaloppositionen erklären. Es werden insbesondere die prosodische Beschreibung und das Silbenschnittmodell mit Implosionsposition sowie die silbenstrukturelle Opposition betrachtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Vokallaute und Phoneme der deutschen Standardsprache, ihre Klassifizierung, die Vokaloppositionen und die modellierte Erklärung des Vokalismus. Zentrale Konzepte sind die Merkmale von Vokallauten (z.B. Höhe, horizontale Position, Lippenrundung, Länge, Gespanntheit, Zentralisiertheit), Oppositionsreihen, prosodische Beschreibung, Silbenschnittmodell mit Implosionsposition, silbenstrukturelle Opposition und aktuelle Modelle zur Erklärung des Vokalismus.
Vokale werden qualitativ nach Höhe, horizontaler Position und Lippenrundung sowie quantitativ nach Länge, Gespanntheit und Zentralisiertheit klassifiziert.
Vokaloppositionen beschreiben das Verhältnis von Vokalen zueinander, die Bedeutungsunterschiede in Wörtern hervorrufen, oft dargestellt in Modellen wie dem Silbenschnittmodell.
Die Arbeit argumentiert, dass das Konzept der Zentralisiertheit (artikulatorische Abweichung zur Mitte) präziser ist, um die Unterschiede zwischen Vokalpaaren zu beschreiben.
Der Phonemstatus von [ɛ:] (wie in "Käse") ist in der Phonologie umstritten und wird in der Arbeit hinsichtlich seiner Stellung im deutschen Vokalsystem untersucht.
Es handelt sich um unbetonte Vokale wie [ə] (Murmelvokal) und [ɐ] (vokalisiertes 'r'), die eine zentrale Rolle in der deutschen Silbenstruktur spielen.
Das Modell beschreibt, wie Vokale durch den Anschluss des folgenden Konsonanten "geschnitten" werden, was die Basis für viele Vokaloppositionen im Deutschen bildet.
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