Bachelorarbeit, 2011
69 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Problemstellung
2 Grundlagen und inhaltliche Abgrenzung
2.1 Web 2.0 – Eine Definition
2.2 Telecom 2.0 – Eine Definition
2.3 Thematische Relevanz
2.4 Inhaltliche Abgrenzung
3 Das Bewertungsmodell
3.1 Herleitung des Bewertungsmodells
3.1.1 Porters Five Forces
3.1.2 Porters Four Corners Analyse
3.1.3 Business Model Canvas (Osterwalder)
3.1.4 Fazit
3.2 Wettbewerbsfaktoren
3.3 Outsourcing – Faktoren
3.4 Marketing – Key Performance Indicators
3.5 Datenschutzfaktoren
3.6 Finanzielle Faktoren
3.7 Designanforderungen
3.8 Übersicht
4 Web 2.0 Marketing
4.1 Web 2.0 – Definition und Klassifikation
4.1.1 Web 2.0 – Eine Charakterisierung
4.1.2 Klassifikation von Web 2.0 Plattformen und Anwendungen
4.2 Web 2.0 Marketing
4.2.1 Was ist Web 2.0 Marketing?
4.2.2 Weshalb ist Web 2.0 Marketing anders?
4.3 Anwendung des Bewertungsmodells
4.3.1 Wettbewerbsfaktoren
4.3.2 Outsourcing – Faktoren
4.3.3 Marketing – KPIs
4.3.4 Datenschutzfaktoren
4.3.5 Finanzielle Faktoren
4.3.6 Designanforderungen
4.3.7 Fazit
5 Telecom 2.0 basiertes Marketing
5.1 Einleitung – Telecoms und Kundendaten
5.2 Der Bedarf eines neuen Geschäftsmodells
5.3 Telecom 2.0 basiertes Marketing – Ein neues Geschäftsfeld
5.4 Anwendung des Bewertungsmodells
5.4.1 Wettbewerbsfaktoren
5.4.2 Outsourcing – Faktoren
5.4.3 Marketing – KPIs
5.4.4 Datenschutzfaktoren
5.4.5 Finanzielle Faktoren
5.4.6 Designanforderungen
5.4.7 Fazit
6 Zusammenfassung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Marketing-Geschäftsmodelle im Web 2.0 und Telecom 2.0 zu untersuchen, detailliert darzustellen und mithilfe eines selbst entwickelten Bewertungsmodells zu evaluieren, um Unternehmen Entscheidungshilfen für ihre Marketingstrategie zu bieten.
4.1.1 Web 2.0 – Eine Charakterisierung
In den ersten zehn Jahren (1994 -2004) seiner breiten Nutzung war das Internet größtenteils eine weltweite Informationsquelle. Die Interaktivität aus Sicht der Nutzerbeteiligung war limitiert und bezog sich nur auf Inhalte, die von Unternehmen, Content Providern oder Online Anbietern bereitgestellt wurden. Nur wenige Anbieter ermöglichten dem Konsumenten eine aktive Rolle. Amazon ist ein Beispiel für ein Unternehmen, dass den Nutzer von Anfang an involvierte. Dem Amazon-Kunden war es möglich, Rezensionen zu Büchern zu schreiben und diese zu bewerten. Ein weiteres Beispiel aus den frühen Jahren des Internets ist das Unternehmen eBay. eBay stellt Nutzern eine Auktionsplattform bereit, während alle Inhalte in Form von Produkt-, Käufer- und Verkäuferbeschreibungen sowie Bewertungen von den Nutzern selbst erstellt werden. Das damalige Internet, heutzutage als Web 1.0 bezeichnet, war somit außer einigen Ausnahmen eine globale Informationsplattform, welche Interaktion mit dem Kunden wenn überhaupt nur über die bereitgestellten Inhalte ermöglichte. [Slab10]
In den letzten Jahren hat sich das Internet von einer „Informationsplattform“ zentraler Anbieter zu einer „Mitmachplattform“ entwickelt. Heute generieren die Benutzer eigenständig Inhalte und erstellen eigene Plattformen über die sie in direkten Dialog untereinander, mit ihrer Umwelt und den Unternehmen treten. Die Macht und der Einfluss der Benutzer und Konsumenten steigen dadurch enorm. Dieses Phänomen wird mit Web 2.0 bezeichnet. [Lamm09] [HaWK07]
1 Problemstellung: Einführung in den digitalen Wandel durch das Web 2.0 und die Notwendigkeit für Mobilfunkanbieter, neue Geschäftsmodelle wie Telecom 2.0 aufgrund gesättigter Sprachmärkte zu entwickeln.
2 Grundlagen und inhaltliche Abgrenzung: Definition der Begriffe Web 2.0 und Telecom 2.0 sowie Abgrenzung der untersuchten Thematiken.
3 Das Bewertungsmodell: Entwicklung eines Kriterienkatalogs in sechs Kategorien zur Bewertung von Marketing-Geschäftsmodellen, basierend auf Literatur zu Marketing-Methoden und Osterwalders Business Model Canvas.
4 Web 2.0 Marketing: Detaillierte Analyse des Web 2.0 Marketings, seiner Klassifikation und Anwendung des Bewertungsmodells anhand praktischer Beispiele wie Starbucks und Dunkin' Donuts.
5 Telecom 2.0 basiertes Marketing: Untersuchung der Möglichkeiten für Telekommunikationsanbieter, durch zweiseitige Geschäftsmodelle und Nutzung von Kundendaten Marketingprozesse für Unternehmenskunden zu optimieren.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Ergebnisse hinsichtlich der Potentiale und Herausforderungen von Web 2.0 und Telecom 2.0 Marketing sowie offene Forschungsfragen.
Web 2.0, Telecom 2.0, Marketing-Geschäftsmodelle, Mobile Marketing, Bewertungsmodell, Kundendaten, Social Media Marketing, Performance-Messung, Datenschutz, Return on Investment, Zielgruppenaffinität, virale Verbreitung, mobile Bezahlungssysteme, Usability, Outsourcing.
Die Arbeit analysiert und vergleicht das Marketing im Web 2.0 mit dem entstehenden Geschäftsmodell des Telecom 2.0 Marketings.
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologische Evolution vom Web 1.0 zum Web 2.0 sowie die strategische Neuausrichtung von Telekommunikationsanbietern durch die Nutzung von Kundendaten und zweiseitigen Plattformmodellen.
Das Ziel ist die Erstellung und Anwendung eines Bewertungsmodells, mit dem werbetreibende Unternehmen die Eignung und Effizienz von Web 2.0 und Telecom 2.0 Marketingkanälen systematisch beurteilen können.
Es wurde ein spezifisches Bewertungsmodell entwickelt, das Faktoren aus der Fachliteratur (Marketing Measurement) und dem Business Model Canvas von Osterwalder synthetisiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Bewertungsmodells und dessen Anwendung auf zwei spezifische Marketingformen, illustriert durch Fallbeispiele und regulatorische Rahmenbedingungen.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Datenschutz, ROI, virales Marketing, Kundendaten-Assets und zweiseitige Business-Plattformen.
Während für Web 2.0 Marketing bereits existierende Plattformen als Fallbeispiele zur Analyse dienen können, ist die Bewertung von Telecom 2.0 komplexer, da es sich um ein in der Branche noch sehr junges und weniger durch praktische Beispiele belegtes Modell handelt.
Das Gesetz spielt eine zentrale Rolle, da es die datenschutzrechtlichen Grenzen definiert, innerhalb derer Mobilfunkanbieter Kundendaten für Werbezwecke oder Marktforschung überhaupt erst erheben, verarbeiten und monetarisieren dürfen.
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