Bachelorarbeit, 2011
83 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Vorgehensweise und Begrifflichkeiten
2.1. Allgemein
2.1.1. Sport
2.1.2. Sport-Marketing
2.1.3. Sport-Sponsoring
2.1.4. Sportrechtevermarktung
2.2. Tennis
2.2.1. ATP
2.2.2. WTA
2.2.3. Open Era
2.2.4. Grand Slams
2.2.5. ATP World Tour
2.3. World Team Cup
2.4. Davis Cup
2.5. Federation Cup
2.6. Hopman Cup
3. Entwicklung der Sportart Tennis unter historischen und wirtschaftlichen Aspekten
3.1. Allgemein
3.2. Vergleich Deutschland und International
4. Wirtschaftsfaktor Sport – Darstellung verschiedener Einnahmequellen
4.1. TV-Gelder bzw. TV-Rechte
4.2. Werbeeinnahmen
4.3. Sponsoring
4.4. Ausrüsterverträge
4.5. Antrittsgelder
4.6. Sportartikelmarkt
4.7. Sonstiges
5. Darstellung und Auswertung Umfrage
6. Interview mit Sascha Bandermann
7. Einflussfaktoren
7.1. Erschließung von neuen Märkten
7.2. Einflussfaktoren der Medien
7.2.1. durch Fernsehzeiten
7.2.2. auf Regeln
7.2.3. auf Sportstätten
7.3. Sportler
7.3.1. Idole und Botschafter des Sports
7.3.2. Testimonial
8. Auswirkungen
8.1. auf den Sport
8.2. auf den internationalen Tennismarkt
8.3. auf den nationalen Tennismarkt
9. Abschließende Bemerkung
Ziel der Arbeit ist es, die positiven und negativen Einflussfaktoren auf die Entwicklung einer Sportart am Beispiel des Profitennissports zu identifizieren und zu analysieren, wobei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen sportlichen Erfolgen, medialer Berichterstattung und wirtschaftlichen Parametern untersucht werden.
3.1. Allgemein
Die Geschichte des Tennissports geht zurück bis in das 13. Jahrhundert. Die ersten Schilderungen des Spiels berichten unter anderem von den Anfängen aus Frankreich und England. Die Urform des Tennis, welche in Frankreich unter dem Namen „Jeu de Paume“ bekannt war, wurde vor allem von Mönchen in Klosterhöfen betrieben. Als Spielfeld wurde das halbierte Quadrat des Klosterhofs genutzt und wurde durch eine Mittellinie unterteilt. Wie der französische Name „paume“, der für Handfläche steht, bereits erahnen lässt, wurde der Ball damals mit der flachen Hand gespielt. Diese Art des Tennis wird bis heute unter anderem in England (Real Tennis), Frankreich (Jeu de paume), Australien (Royal Tennis) und in den USA (Court Tennis) gespielt. Erst im 16. Jahrhundert wurde erstmals mit einem Schläger (Racket), welches mit Saiten bespannt war, über ein Netz gespielt. Beschreibungen dieser Art des Spiels gehen auf Erzählungen und Beschreibungen aus den Niederlanden, sowie aus Italien und Spanien zurück. Die Anfänge des heutigen Tennis, liegen im 18 Jahrhundert in England. Für das damals in die Wege geleitete Rasentennis (engl. Lawn Tennis) gab es zu dem Zeitpunkt die entsprechenden technischen Voraussetzungen, wie die Erfindung der Rasenmähmaschine und die Verwendung von Gummibällen. Das Regelwerk, welches zum Teil heute noch Anwendung findet, wurde im Zuge der ersten Meisterschaften, welche vom All England and Lawn Tennis Club in Wimbledon (London) veranstaltet wurden, festgelegt. Die Meisterschaften fanden erstmals vom 09. bis 19.07.1877 statt.
Ab dem September des Jahres 1877 wurde Tennis nach den neu festgelegten Regeln in Deutschland gespielt. Zu Beginn spielten in erster Linie englische Kurgäste und später auch die Militärs. Der erste deutsche Club entstand 1881 in Baden-Baden. Im Jahr 1902 wurde der Deutsche Lawn Tennis Bund (DLTB) gegründet, aus dem nach dem ersten Weltkrieg, durch Streichung des Buchstabens L im Namen, der Deutsche Tennis Bund (DTB) hervorging.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wechselhafte öffentliche Wahrnehmung des Tennissports in Deutschland anhand von Schlagzeilen und stellt die Forschungsfrage nach den Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Sportart.
2. Vorgehensweise und Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel definiert wesentliche Fachbegriffe aus den Bereichen Sportökonomie und Tennis und erläutert die methodische Herangehensweise (Umfrage und Experteninterview).
3. Entwicklung der Sportart Tennis unter historischen und wirtschaftlichen Aspekten: Es wird die historische Genese des Tennis sowie die technologische Entwicklung des Equipments nachgezeichnet, die das Spiel maßgeblich verändert haben.
4. Wirtschaftsfaktor Sport – Darstellung verschiedener Einnahmequellen: Hier werden die ökonomischen Säulen wie TV-Rechte, Sponsoring und Ausrüsterverträge detailliert dargestellt und auf ihre Bedeutung für das Tennis analysiert.
5. Darstellung und Auswertung Umfrage: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Befragung zum Stellenwert des Tennis und zur Meinung der Fans bezüglich der Berichterstattung.
6. Interview mit Sascha Bandermann: Ein Experteninterview mit einem Sportjournalisten beleuchtet kritisch die mediale Situation und die Vermarktung des Tennissports.
7. Einflussfaktoren: Zentrale Faktoren wie die Erschließung neuer Märkte, mediale Präsenz, Regeländerungen und die Rolle von Sportlern als Idole werden auf ihren Einfluss geprüft.
8. Auswirkungen: Dieses Kapitel diskutiert die Konsequenzen der identifizierten Einflussfaktoren auf den Sport selbst sowie auf den nationalen und internationalen Tennismarkt.
9. Abschließende Bemerkung: Zusammenfassung der Erkenntnisse mit einem Ausblick auf die Notwendigkeit eines partnerschaftlichen Miteinanders zwischen wirtschaftlichen Interessen und den Belangen des Sports.
Tennissport, Sportmarketing, Sponsoring, Sportrechtevermarktung, TV-Rechte, Zuschauerinteresse, Sportler, Idole, Testimonial, Turnierformate, Tennis-Boom, Medienpräsenz, Regeländerungen, Wirtschaftsfaktor Sport, Nachwuchsförderung.
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Faktoren, die eine positive oder negative Entwicklung einer Sportart beeinflussen, wobei der Profitennissport als konkretes Analysebeispiel herangezogen wird.
Die Arbeit deckt die historische Entwicklung, die wirtschaftlichen Einnahmequellen wie Sponsoring und TV-Gelder sowie die Rolle der Medien und sportlicher Idole ab.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, welche Mechanismen und Faktoren (ökonomisch, medial, personell) maßgeblich für den Aufstieg oder Abstieg einer Sportart im öffentlichen Bewusstsein verantwortlich sind.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus Literaturanalyse, der Auswertung einer eigenen Online-Umfrage mit 529 Teilnehmenden sowie einem Experteninterview mit dem Moderator und ehemaligen Tennisprofi Sascha Bandermann.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Betrachtung der Einnahmequellen, eine Analyse der Medienmacht und deren Auswirkungen auf Regeln und Sportstätten sowie eine Untersuchung der Bedeutung von Top-Athleten als Botschafter der Sportart.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sportökonomie, Tennismarkt, mediale Berichterstattung, Sponsoring und Sportmarketing charakterisieren.
Laut der Arbeit ist die mediale Präsenz, insbesondere im Fernsehen, der entscheidende Motor für die Popularität und ökonomische Stabilität des Tennissports.
Das Hawk-Eye dient als Paradebeispiel für eine technische Regeländerung, die den Tennissport für Zuschauer und Medien transparenter, planbarer und damit attraktiver gestaltet hat.
Der Autor führt den Rückgang des Interesses primär auf das Fehlen deutscher sportlicher Idole und die veränderte mediale Ausrichtung zurück, sieht aber in jungen deutschen Profis und einem proaktiveren Verbandsmarketing Potenzial für eine Wende.
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