Bachelorarbeit, 2010
119 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Wissensmanagement als Methode zur Informationsgewinnung und Informationsverarbeitung
2.1.1 Definition der Begriffe Wissen und Wissensmanagement
2.1.2 Ziele des unternehmerischen Einsatzes von Wissensmanagement
2.1.3 Überblick zu Instrumenten des Wissensmanagements
2.2 Grundlagen zu Prognosebörsen
2.2.1 Definition des Begriffes Prognosebörsen
2.2.2 Hintergründe zur Entstehung des Instruments
2.2.3 Ziele von Prognosebörsen
2.3 Gestaltung von Prognosebörsen
2.3.1 Zugehörigkeitskriterien der Zielgruppe
2.3.2 Anreizgestaltung zur Bindung und Motivation der Zielgruppe
2.3.3 Kosten für den Einsatz von Prognosebörsen
2.3.4 Rechtliche Regelungen im Zusammenhang mit Prognosebörsen
2.3.5 Technologische Aspekte in der Umsetzung
2.3.5.1 Unternehmensinterne Nutzung
2.3.5.2 Unternehmensexterne Nutzung
2.3.5.3 Monitoring/Controlling von Prognosebörsen
3 Möglichkeiten des Einsatzes von Prognosebörsen bei der Deutschen Telekom AG
3.1 Kurze Vorstellung des Unternehmens zur Einordnung der Arbeit
3.2 Wissensmanagement bei der Deutschen Telekom AG
3.3 Mögliche Gestaltung von Prognosebörsen bei der Deutschen Telekom AG
3.3.1 Definition und Akquirierung der Zielgruppe
3.3.2 Konzept zur Anreizgestaltung
3.3.3 Auswahl des Kostenmodells
3.3.4 Datenschutzkonzept zur Gewährleistung der Datensicherheit
3.3.5 Technologische Aspekte
3.3.5.1 Integration im Intranet der Deutschen Telekom AG
3.3.5.2 Ansiedlung der Prognosebörsen im Internet
3.3.5.3 Controlling-Konzept zu Prognosebörsen
3.4 Nutzenpotenziale von Prognosebörsen für die Deutsche Telekom AG
3.4.1 Synergien im Konzern
3.4.2 Prognostizierte monetäre Einsparpotenziale
3.4.3 Immaterielle Mehrwerte durch den Einsatz von Prognosebörsen
3.5 Grenzen und Restriktionen von Prognosebörsen für die Deutsche Telekom AG
4 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Prognosebörsen als Instrument des Wissensmanagements, speziell am Beispiel der Deutschen Telekom AG, um das bei den Mitarbeitern vorhandene implizite Wissen für unternehmerische Entscheidungen nutzbar zu machen.
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
Im zweiten Kapitel dieser Arbeit werden dem Leser zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt. Hierin wird als Erstes das Wissensmanagement als Aufgabe in Unternehmen thematisiert. Besonderes Augenmerk gilt in dieser Passage der Definition der Begriffe Wissen und Wissensmanagement, sowie der Abgrenzung von Wissen zu Informationen. Darauf aufbauend werden die Ziele und einige Instrumente des Wissensmanagements vorgestellt. Der zweite Teil dieses Kapitels wird durch Prognosebörsen als Instrument des Wissensmanagements in Anspruch genommen. Auch hier werden zunächst – analog zum ersten Teil – zur Grundlagenbildung eine Begriffsdefinition vorgenommen und die Ziele dieses Instruments angesprochen. Anschließend wird auf die Gestaltbarkeit dieses Instruments eingegangen. Dabei werden die Zielgruppe, die Kosten aber auch datenschutzrechtliche und technologische Aspekte von Prognosebörsen auf allgemeiner, theoretischer Ebene erläutert.
Nachdem die theoretischen Grundlagen an dieser Stelle ausreichend betrachtet wurden, folgt mit dem dritten Kapitel der praktische Teil der Arbeit. Hier wird ein konkretes Konzept zur Anwendung von Prognosebörsen für die Deutsche Telekom AG entwickelt. Dazu wird zuerst das Unternehmen selbst kurz vorgestellt. Daran anschließend folgt eine Darstellung der Aktivitäten im Rahmen von Wissensmanagement, die auf Konzernebene bereits umgesetzt werden. Davon ausgehend erfolgt eine Auswahl, welche Art von Prognosebörsen bei der Deutschen Telekom AG eingesetzt werden könnte. Hierzu gehören dann Detailanalysen und zugehörige Empfehlungen zur Ausprägung der bereits im Theorieteil der Arbeit vorgestellten Aspekte von Prognosebörsen. In Folge dessen werden die Zielgruppe und die Einbindung dieser in das Instrument erörtert. Außerdem wird ein Kostenmodell unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen für das Unternehmen ausgewählt.
1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von Wissen als Erfolgsfaktor und definiert die Problemstellung der Arbeit sowie die Zielsetzung der Analyse.
2 Theoretische Grundlagen: Vermittelt das theoretische Fundament zu Wissensmanagement und führt Prognosebörsen als Instrument ein, inklusive ihrer Gestaltungsmöglichkeiten.
3 Möglichkeiten des Einsatzes von Prognosebörsen bei der Deutschen Telekom AG: Entwickelt ein spezifisches Konzept für das Unternehmen, inklusive Datenschutz, Kostenmodell und Nutzenbewertung.
4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung im Konzern.
Wissensmanagement, Prognosebörsen, Deutsche Telekom AG, Implizites Wissen, Intelligenz der Masse, Wissensvorsprung, Prognosequalität, Marktmechanismen, Unternehmenskultur, Datenschutzkonzept, Wissensbündelung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsprozess, Anreizgestaltung, Kostenmodell.
Die Arbeit analysiert den Einsatz von Prognosebörsen als strategisches Instrument im Wissensmanagement, um verteiltes Wissen in großen Unternehmen zu identifizieren und für Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die Funktionsweise von Prognosemärkten sowie die praktischen Anforderungen an deren Umsetzung in einem Großkonzern ab.
Das Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Konzept für die Einführung von Prognosebörsen bei der Deutschen Telekom AG zu entwickeln, das sowohl technologische als auch organisatorische und rechtliche Aspekte berücksichtigt.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse zur Theorie des Wissensmanagements sowie auf die Auswertung unternehmensinterner Unterlagen der Deutschen Telekom AG zur Ableitung eines praxisorientierten Implementierungsleitfadens.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zu Wissensmanagement-Methoden und Prognosebörsen-Grundlagen sowie einen praktischen Block, in dem die konkrete Ausgestaltung (z.B. Kosten, Anreize, Datenschutz) bei der Deutschen Telekom AG diskutiert wird.
Wissensmanagement, Prognosebörsen, Deutsche Telekom, Intelligenz der Masse, Implementierungskonzept und betriebswirtschaftlicher Nutzen.
Der Datenschutz ist essenziell, da personenbezogene Mitarbeiterdaten verarbeitet werden. Das Konzept sieht daher eine frühe Einbindung der Konzernbetriebsvereinbarung vor, um die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einzuhalten.
Die Motivation soll durch eine Kombination aus intrinsischen Anreizen (Ranking, Ruhm und Ehre) und extrinsischen Anreizen (Startkapital, Sachpreise, Wettbewerbscharakter) gefördert werden, wobei der Fokus auf spielerischem Wettbewerb liegt.
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