Bachelorarbeit, 2008
61 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Teil
2.1 Werbung
2.1.1 Definition „Werbung“
2.1.2 Werbearten
2.1.2.1 Profit-Werbung
2.1.2.2 Social-Werbung
2.1.3 Bestandteile von Werbeanzeigen
2.1.3.1 Headline
2.1.3.2 Slogan
2.1.4 Werbesprache
2.2 Involvement
2.2.1 Definitionen „Involvement“
2.2.2 Ausprägungen des Involvements
2.2.2.1 High-Involvement
2.2.2.2 Low-Involvement
2.2.3 Involvement-Modelle
2.2.3.1 Involvement-Modell nach Trommsdorff
2.2.3.2 Elaboration-Likelihood-Model
2.2.4 Bedeutung des Involvements für die Werbung und deren Gestaltung
2.3 Anredeformen
2.3.1 Direkte Ansprache
2.3.2 Indirekte Ansprache
2.3.3 Anredeformen in der Werbung
2.3.3.1 Direkte Ansprache in der Werbung
2.3.3.2 Indirekte Ansprache in der Werbung
2.4 Stand der Forschung
3 Hypothesen und Fragestellungen
3.1 Hypothese zur direkten vs. direkten Ansprache in Profit-Anzeigen
3.2 Hypothese zur direkten vs. indirekten Ansprache in Social-Anzeigen
3.3 Fragestellungen
4 Empirischer Teil
4.1 Methode
4.1.1 Untersuchungsdesign
4.1.2 Stichprobe
4.1.3 Erstellen der Werbeanzeigen
4.1.3.1 Erstellen der Profit-Anzeigen
4.1.3.2 Erstellen der Social-Anzeigen
4.1.4 Erhebungsinstrument
4.1.5 Durchführung
4.2 Ergebnisse
4.2.1 Deskriptive Auswertung
4.2.2 Hypothesenbezogene Auswertung
4.2.2.1 Ergebnisse zur direkten vs. indirekten Ansprache in Profit- und Social-Anzeigen
4.2.3 Weiterführende Auswertungen
5 Diskussion
Die Arbeit untersucht, wie sich das Involvement der Rezipienten sowie die Art der Anrede (direkt mittels „Sie“ oder indirekt mittels „Ich“) auf die Rezeption von Profit- und Social-Werbeanzeigen auswirken. Ziel ist es, durch eine experimentelle Studie Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Anredeform in welcher Werbekontext-Kategorie zu einer positiveren Bewertung führt.
2.2.3.1 Involvement-Modell nach Trommsdorff
Das Involvement-Modell, das von Trommsdorff initiiert wurde, beinhaltet die fünf wichtigen Determinanten des Involvements. Diese beeinflussen dessen Stärke und verdeutlichen, dass das Konstrukt nicht ein-, sondern mehrdimensional ist, da mehrere Bestimmungsfaktoren auf dieses einwirken. Bei den Dimensionen handelt es sich um die Person, das Produkt, das Medium, die Botschaft und die Situation (Schrattenecker & Schweiger, 2001). Das Modell mit seinen Faktoren ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
Das erste Element des Modells, das Personen- oder Rezipienteninvolvement, befasst sich mit personenspezifischen Variablen wie Erfahrungen, Einstellungen, Motiven, Werten oder auch Kenntnissen, die das Involvement bzw. dessen Stärke prägen. Unterschiedliche Menschen können in ein und derselben Situation aufgrund (persönlichkeits-) Eigenschaften ein unterschiedlich starkes Involvement aufweisen (Trommsdorff, 2002). Das persönliche Involvement kann auch als „Grundinteresse“ (Felser, 2001, S. 59) ausgelegt werden, da es sich um seine Präferenzen und Interessen handelt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Anrede in Werbeanzeigen und stellt die Forschungsfrage nach dem optimalen Pronomen ("Ich" oder "Sie") in Profit- und Social-Werbung.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Werbung, des Involvement-Konstrukts sowie die linguistischen Aspekte von Anredeformen in der Kommunikation.
3 Hypothesen und Fragestellungen: Basierend auf der Theorie werden zwei zentrale Hypothesen aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen Anzeigenart und bevorzugter Anredeform thematisieren.
4 Empirischer Teil: Hier wird das experimentelle Studiendesign beschrieben, die Probanden (n=137) analysiert und die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich der Hypothesen statistisch ausgewertet.
5 Diskussion: Das Fazit interpretiert die Ergebnisse, räumt ein, dass die Haupthypothesen nicht vollumfänglich bestätigt wurden, und diskutiert den Einfluss des Alters auf die Werbewirkung.
Werbewirkung, Involvement, Profit-Werbung, Social-Werbung, Anredeform, direkte Ansprache, indirekte Ansprache, Rezeption, Konsumentenpsychologie, empirische Studie, Werbesprache, Zielgruppenansprache, Elaboration-Likelihood-Model, Anzeigengestaltung
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Wirkung von Werbeanzeigen unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Anrede (direkt vs. indirekt) und der Relevanz des Involvement-Konstrukts für den Rezipienten.
Die zentralen Felder sind die Werbewirkungsforschung, die psychologische Kategorisierung von Involvement (High- vs. Low-Involvement) und die linguistische Analyse von Anredeformen in verschiedenen Werbekontexten.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, ob die Wahl des Anredepronomens („Sie“ für direkt, „Ich“ für indirekt) einen messbaren Einfluss auf die Bewertung von Werbeanzeigen hat und ob dieser Effekt zwischen gewinnorientierter Werbung und sozialen Kampagnen variiert.
Es wurde eine experimentelle Querschnittsuntersuchung mit 137 Probanden durchgeführt, bei der vier verschiedene Fragebogenversionen verwendet wurden, um die Bewertung der Anzeigen empirisch zu erfassen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Werbebestandteile und Involvement-Modelle erörtert, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der experimentellen Methodik und der Auswertung der erhobenen Daten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Werbewirkung, Involvement, Profit- und Social-Werbung, Anredeformen sowie Konsumentenpsychologie charakterisiert.
Die Hypothese war, dass Profit-Anzeigen mit direkter Ansprache („Sie“) besser bewertet werden. Die Studie konnte hierbei jedoch keine signifikanten Interaktionen bestätigen, die diese Vermutung zweifelsfrei belegen würden.
Die weiterführenden Analysen deuteten darauf hin, dass insbesondere ältere Probanden unterschiedlich auf die Anredeformen reagieren, was bei der Gestaltung von Werbekampagnen ein wichtiger differenzierender Faktor sein kann.
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