Fachbuch, 2011
223 Seiten
1. Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft:
Von der menschlichen Bedingtheit bei der Erforschung kultureller Bedingtheit
2. Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft:
Quellen, Modelle und die Erlangung vollkommner Kulturerkenntnis
3. Inter- und transkulturelle Managementinstrumente:
Managementpraxisrelevante Formeln und Techniken
4. Inter- und transkulturelle Fachterminologie:
Terminologische Systematisierung eines erweiterten integrativen kulturellen Horizontes
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein erkenntnistheoretisches Fundament für eine transkulturell-integrative Funktion des menschlichen Geistes zu schaffen, um interkulturelle Herausforderungen im globalen Management effektiver und nachhaltiger zu bewältigen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie ein vertieftes Verständnis der psychologischen Infrastruktur des Menschen, eingebettet in einen transkulturellen Kontext, zur Lösung kultureller Konflikte beitragen kann.
Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft
Die interkulturellen Theoretiker vergessen häufig, über die diesbezüglichen Kontributionen maßgeblicher Weltkulturen hinaus, die wir nachher unter dem Gesichtspunkt ihrer diesbezüglich relevanten erkenntnistheoretischen Beiträge, auf der Suche nach Evidenz für ein komplementäres transkulturelles Verständnis der kulturellen Diversität, Revue passieren werden, was die Wissenschaften vom Leben, von der Materie und der Energie und auch die Religion als eine das Zeitliche mit seinen mentalen Artefakten transzendierende Lesart der Existenz per se dazu zu sagen haben.
Die transkulturelle und transdisziplinäre Wahrnehmung und Erkenntnis, die wir noch detaillierter erörtern werden, sind auch Transpositionen und Translationen eines harten wissenschaftlichen Prinzips, nämlich des Komplementaritätsprinzips Niels Bohrs in der Mikrophysik oder Quantenphysik, der Wissenschaft die über das newtonsche Paradigma hinaus, das erweiterte erkenntnistheoretische Fundament für die moderne Zivilisation bis hin zur Luft und Raumfahrt gelegt hat. Das Management des äußeren und extraterrestrischen Raumes kann von derlei Prinzipien ebenso maßgebliche forschungs- und entwicklungsrelevante Erkenntnisse gewinnen, wie das Management des inneren Raumes des Bewusstseins mit seinem mentalen und kulturellen Inhalt.
1. Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Das Kapitel analysiert aktuelle globale Konflikte als Ausdruck eines strukturellen Ungleichgewichts und postuliert die Notwendigkeit einer interkulturellen Forschung, die über rein oberflächliche Ansätze hinausgeht.
2. Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Hier wird ein neues Fundament für die interkulturelle Forschung vorgeschlagen, das transkulturelle und transdisziplinäre Ansätze integriert und auf naturwissenschaftlichen Prinzipien wie der Komplementarität basiert.
3. Inter- und transkulturelle Managementinstrumente: Dieses Kapitel stellt praxisrelevante Formeln und Techniken vor, die den transkulturellen Manager in die Lage versetzen, interkulturelle Prozesse effektiver zu steuern.
4. Inter- und transkulturelle Fachterminologie: Es erfolgt eine detaillierte Systematisierung der Fachbegriffe und Konzepte, die für ein modernes, transkulturelles Verständnis des globalen Managements essenziell sind.
Transkulturalität, Interkulturelles Management, Kulturelle Diversität, Bewusstseinsforschung, Komplementaritätsprinzip, Globales Management, Kulturidentität, Transkultureller Profiler, Erkenntnistheorie, Managementinstrumente, Integration, Soziokulturelle Prozesse, Ganzheitlichkeit, Psychologische Infrastruktur.
Die Arbeit behandelt die notwendige Weiterentwicklung interkultureller Managementansätze im Kontext einer globalisierten Welt, um kulturelle Konflikte besser zu bewältigen.
Die zentralen Themen sind interkulturelle Kommunikation, globale Unternehmensführung, die Anwendung transkultureller Modelle sowie eine umfassende Systematisierung der einschlägigen Fachterminologie.
Das Ziel ist die Etablierung eines integrativen, transkulturellen Verständnisses, das über bloße interkulturelle Anpassung hinausgeht und eine nachhaltigere Steuerung kultureller Prozesse ermöglicht.
Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft (Quantenphysik), Philosophie, Neurophysiologie und Managementlehre zu einem neuen, transkulturellen Modell (dem "Transcultural Profiler") verknüpft.
Im Hauptteil werden Konzepte zur Diagnose und Steuerung kultureller Vielfalt, die "Dom-Architekturmetapher" für Managementstrukturen und spezifische Handlungsanweisungen für Manager entwickelt.
Schlüsselbegriffe sind Transkulturalität, Integration, Komplementaritätsprinzip, Bewusstseinsmanagement und ganzheitliche Kulturerkenntnis.
Sie beschreibt den Zustand, in dem ein interkultureller Forscher oder Manager im Bereich des bereits Bekannten gefangen bleibt und somit keine neuen Horizonte erschließen kann, die zu tatsächlicher Freiheit führen würden.
Sie dient als metaphorische Basis für das Komplementaritätsprinzip, das hilft, scheinbar widersprüchliche kulturelle Perspektiven gleichzeitig zu integrieren und deren Abhängigkeit vom Beobachter zu verstehen.
Es handelt sich um ein 12-dimensionales diagnostisches Instrument, das die psychologische Architektur einer Führungskraft im globalen Management abbildet und hierarchisch integriert.
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