Diplomarbeit, 2003
86 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit analysiert die Entwicklung von Handelsmarken im Vergleich zu Herstellermarken und untersucht die Gründe für den Aufstieg der Handelsmarken im Lebensmittelhandel. Dabei werden die strategischen Motive von Handelsunternehmen und die Reaktionen der Herstellermarkenhersteller beleuchtet.
Das erste Kapitel definiert den Begriff der Marke und grenzt Herstellermarken von Handelsmarken ab. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Motive für den Aufbau von Handelsmarken durch Handelsunternehmen erläutert. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Machtposition zwischen Industriemarkenherstellern und Handelsunternehmen und analysiert die Gründe für die Produktion oder Nichtproduktion von Handelsmarken aus Sicht der Hersteller. Kapitel 4 gibt einen Überblick über den aktuellen Markt für Handelsmarken in Deutschland und international, wobei verschiedene Aspekte wie Warengruppen, Betriebstypen, Markenbindung und länderspezifische Besonderheiten betrachtet werden. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit den Zukunftsperspektiven für Handelsmarken, wobei Prognosen der Handelsmarkenentwicklung und die Einschätzungen von Marktforschungsinstituten beleuchtet werden.
Handelsmarken, Herstellermarken, Lebensmittelhandel, strategische Motive, Machtposition, Marktentwicklung, Deutschland, international, Zukunftsperspektive, Prognosen, Marktforschungsinstitute
Herstellermarken werden von Industrieunternehmen produziert und beworben, während Handelsmarken (Eigenmarken) von Handelskonzernen vertrieben werden, um sich zu profilieren.
Hauptmotive sind die Erhöhung der Erträge, die Stärkung der Verhandlungsposition gegenüber der Industrie sowie die Differenzierung des Sortiments zur Kundenbindung.
In Deutschland lag der Anteil 2002 bei ca. 27 %, während Großbritannien mit etwa 45 % deutlich höhere Eigenmarkenanteile aufweist.
Hersteller wie Nestlé oder Masterfoods nutzen dies oft zur Kapazitätsauslastung, stehen dabei aber vor einer Gratwanderung in ihrer Unternehmensausrichtung.
Experten erwarten eine weitere Zunahme der Handelsmarkenanteile, getrieben durch die internationale Handelskonzentration und verändertes Konsumentenverhalten.
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