Bachelorarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 EINFÜHRUNG IN DAS THEMA E-COMMERCE
1.2 E-COMMERCE FÜR DAS STRATEGISCHE MANAGEMENT
1.3 ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.4 AUFBAU DER ARBEIT
1.5 ABGRENZUNG DER ARBEIT
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN
2.2 MARKTBEREICHE IM E-COMMERCE
2.3 IMPLIKATIONEN DURCH E-COMMERCE
2.3.1 Wettbewerbsintensivierung
2.3.2 Virtualisierung von Produkten und Unternehmen
2.3.3 Zunahme der Komplexität
2.3.4 Veränderungen im Kundenverhalten
2.3.5 Zunahme der Disintermediation des Zwischenhandels
3 METHODIK DER UNTERSUCHUNG
4 ANALYSE DER AUSWIRKUNGEN VON E-COMMERCE
4.1 PESTEL- ANALYSE
4.1.1 „Political“-Faktoren
4.1.2 „Economic“-Faktoren
4.1.3 „Social“-Faktoren
4.1.4 „Technological“-Faktoren
4.1.5 „Environmental“-Faktoren
4.1.6 „Legal“-Faktoren
4.1.7 Zusammenfassung der Auswirkungen auf die Umfeldfaktoren
4.2 PORTERS 5-FORCES
4.2.1 Bedrohung durch Markteintritt neuer Konkurrenten
4.2.2 Verhandlungsstärke der Kunden
4.2.3 Bedrohung durch Ersatzprodukte
4.2.4 Verhandlungsstärke der Zulieferer
4.2.5 Mitbewerber Rivalität untereinander
4.2.6 Zusammenfassung der Auswirkungen auf die Branchenstruktur
4.3 ANALYSE DES MARKTSYSTEMS
4.3.1 Eigenes Unternehmen
4.3.2 Konkurrenzunternehmen
4.3.3 Zwischenhandel
4.3.4 Externe Beeinflusser
4.3.5 Käufer, Produktverwender, interne Beeinflusser
4.3.6 Zusammenfassung der Auswirkungen auf das Marktsystem
4.4 PORTERS WERTKETTEN ANALYSE
4.4.1 Wertschöpfungskette nach Porter
4.4.2 Auswirkungen auf die primären Aktivitäten
4.4.3 Auswirkungen auf die sekundären Aktivitäten
4.4.4 Zusammenfassung der Auswirkungen auf die Tätigkeitsfelder
5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN
7 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht die langfristigen Auswirkungen von E-Commerce auf Unternehmen und erarbeitet ein Modell, das dem strategischen Management als Grundlage für die Analyse von Branchen und Unternehmen dient. Dabei wird beleuchtet, wie E-Commerce die externe Umfeldbedingungen, Branchenstrukturen sowie interne Wertschöpfungsprozesse verändert.
2.3.1 Wettbewerbsintensivierung
Durch E-Commerce ist der Verkauf von Produkten nicht mehr durch regionale Grenzen beschränkt.52 Ein überregionaler Handel scheint zunächst auch vorher durch Versandhandel und ähnlichen Möglichkeiten verbreitet gewesen zu sein. Allerdings wurde erst durch das Internet und dessen Verbreitung eine schnelle globale Informationsgewinnung und Vergleichbarkeit möglich. Diese Vergleichbarkeit führt zu einem globalen Abgleich von Informationen und Preisen, wodurch eine höhere Markttransparenz entsteht und der Vorteil von lokalen Standorten minimiert wird. Bei einer Befragung von 914 Personen in den oberen und obersten Managementebenen in großen Unternehmen der Electronic Commerce Enquête im Jahre 97/98 ergaben die Ergebnisse, dass 84,5 Prozent durch E-Commerce eine Zunahme der internationalen Konkurrenz erwarten.53 Die höhere Markttransparenz und damit steigende Wettbewerbsintensivierung wird deutlich bei der Betrachtung des Beispiels eines „Superaktionsangebotes“ von Saturn. Saturn bietet so einen Panasonic Fernseher TX-P50C3E für 549 Euro als Superaktionsangebot an. Eine kurze Überprüfung des Preises durch guenstiger.de, einer Internetplattform für Preisvergleiche, zeigt potenziellen Käufern zehn günstigere Angebote des gleichen Fernsehers. Das Günstigste hiervon ist nochmals 50 Euro günstiger als das „Superaktionsangebot“ von Saturn.54 Bei Betrachtung der Preisspannen im Anbietervergleich auf ciao.de55 (siehe Abbildung 6) für eine Digitalkamera, ein Notebook und einen Fernseher wird das immense Einsparpotential durch solche Preisvergleichsportale deutlich.56 Es zeigt auch, wie schnell und einfach der günstigste Anbieter eines Produktes für den Kunden zu finden ist und somit den Anstieg der Markttransparenz und die Wettbewerbsintensivierung durch einen nationalen — oder gar globalen — Preiswettbewerb.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des E-Commerce und dessen wachsende Bedeutung für das strategische Management.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Definition zentraler Begriffe sowie Erläuterung der Implikationen durch E-Commerce wie Wettbewerbsintensivierung und Virtualisierung.
3 METHODIK DER UNTERSUCHUNG: Vorstellung der Analysewerkzeuge (PESTEL, Porters 5-Forces, Marktsystem, Wertschöpfungskette) zur Untersuchung der E-Commerce-Auswirkungen.
4 ANALYSE DER AUSWIRKUNGEN VON E-COMMERCE: Detaillierte Untersuchung der Auswirkungen von E-Commerce auf Umfeld, Branchenstruktur, Marktsystem und die Wertschöpfungskette.
5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Zusammenfassende Darstellung der Untersuchungsergebnisse und Modellierung der Einflüsse auf verschiedene strategische Ebenen.
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Herleitung der Konsequenzen für das strategische Management und Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema E-Commerce.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Ziele der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen sowie Ansätze für weitere Analysen.
E-Commerce, Strategisches Management, PESTEL-Analyse, Porters 5-Forces, Wertschöpfungskette, Branchenstruktur, Markttransparenz, Digitalisierung, Online-Handel, Wettbewerbsvorteil, Mass Customizing, E-Business, Marktsystem, Kundenverhalten, Online-Strategie
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von E-Commerce für das strategische Management und wie sich dieser Absatzkanal langfristig auf die Unternehmensstrukturen auswirkt.
Zentrale Themen sind die externe Umfeldanalyse, die Branchenstrukturanalyse, das Marktsystem sowie die interne Wertschöpfungskette eines Unternehmens unter dem Einfluss von E-Commerce.
Ziel ist es, die Einflüsse von E-Commerce auf strategische Entscheidungen herauszuarbeiten und ein Modell zu entwickeln, das als Grundlage für die Analyse spezifischer Branchen dienen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener strategischer Management-Werkzeuge wie der PESTEL-Analyse, Porters 5-Forces und der Wertkettenanalyse nach Porter.
Der Hauptteil analysiert schrittweise die Auswirkungen von E-Commerce auf die Umfeldfaktoren, die Branchenstruktur, das Marktsystem und die einzelnen primären sowie sekundären Aktivitäten der Wertschöpfungskette.
Wichtige Begriffe sind E-Commerce, Strategisches Management, Marktsystem, Wertschöpfungskette, Branchenstruktur und Wettbewerbsvorteile.
Disintermediation beschreibt den Wegfall von Zwischenhandelsstufen, da Produzenten durch E-Commerce direkter mit Endkunden interagieren können.
Durch E-Commerce steigen die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Angeboten, was die Verhandlungsstärke der Kunden erhöht und den Preisdruck auf Anbieter steigert.
Das Modell bietet ein strukturiertes Gerüst, um die Auswirkungen von E-Commerce auf verschiedene unternehmerische Ebenen zu visualisieren und fundierte strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
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