Bachelorarbeit, 2011
83 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Bedeutung crossmedialer Technologien
2 Von Druck- zu Mediendienstleistern
2.1 Struktureller Wandel
2.1.1 Druck- und Medienwirtschaft
2.1.2 Fries Printmedien GmbH & Co. KG
2.2 Konvergierende Medien
2.2.1 Definition crossmedialer Technologien
2.2.2 Cross-Media Strategien
2.2.3 Akzeptanz neuer Technologien
3 Technologische und marktstrategische Rahmenbedingungen
3.1 Mobile Tagging
3.1.1 Begriffsdefinition
3.1.2 Einsatzgebiete
3.1.3 Anforderungen an Tags
3.1.4 Technische Grundlagen & Prozesse
3.1.5 Quick-Response-Codes
3.1.5.1 Positionierung im Hype-Cycle
3.1.5.2 Code-Struktur, Datenformate & Syntax
3.1.5.3 Vergleich Generatoren
3.1.5.4 Vergleich Reader
3.1.5.5 Gestaltung von QR-Codes
3.1.6 Kompetenzen zur Nutzung von Mobile Tagging
3.1.7 Erwartungen an Mobile Tagging und den Einsatz in KMU der Druck- und Medienwirtschaft
3.2 Augmented Reality
3.2.1 Begriffsdefinition
3.2.2 Einsatzgebiete
3.2.3 Technische Grundlagen & Prozesse
3.2.4 Kompetenzen zur Nutzung von Augmented Reality
3.2.5 AR-Dienstleister
3.2.6 Erwartungen an Augmented Reality und den Einsatz in KMU der Druck- und Medienwirtschaft
4 Implementierung technischer Innovationen
4.1 Kompetenzformen
4.2 Kompetenzanalyse
4.3 Kompetenzentwicklung
4.4 Praxisorientierte Handlungsempfehlungen
4.4.1 Leitfaden
4.4.2 Mobile Tagging
4.4.3 Augmented Reality
4.5 Implementierung eines Mobile Tagging Workflows bei der Fries Printmedien GmbH & Co. KG
5 Kritische Betrachtung und weiterführender Forschungsbedarf
5.1 Crossmediale Technologien in Druckunternehmen
5.2 Innovationspotenziale
Diese Arbeit zielt darauf ab, den Einsatz crossmedialer Technologien, speziell Mobile Tagging und Augmented Reality, in kleinen und mittelständischen Druckunternehmen zu untersuchen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für deren Implementierung abzuleiten.
3.1.5 Quick-Response-Codes
Bis heute hat sich noch kein Standard im Mobile Tagging weltweit durchgesetzt. Während in Asien größtenteils der QR-Code eingesetzt wird, werden in Amerika und Europa zusätzlich unterschiedliche Symbologien, wie z. B. DataMatrix, MaxiCode, oder Aztec verwendet. Heute muss noch meist jedes Unternehmen individuell entscheiden welchen Code, welchen Generator, welche Trackinglösung und welche Readersoftware eingesetzt werden soll. Insellösungen sind somit keine Seltenheit, schädigen aber die User-Experience wenn z. B. der beim Nutzer vorinstallierte Reader den in einer Kampagne eingesetzten Code nicht decodieren kann. Die beste User-Experience stellt sich jedoch ein, wenn neben einer eindeutigen Nutzung eines Codes ein schnelles Auslesen mit jedem Gerät möglich ist. Dies wird erst dann flächendeckend der Fall sein, wenn die benötigte Infrastruktur aufgebaut ist. Leider hat sich hier eine Henne-Ei-Problematik eingestellt. Hardware-Produzenten können nicht vorhersehen welche Symbologie sich eventuell durchsetzen wird, weshalb neue Geräte noch nicht serienmäßig mit Readern ausgestattet werden. Da aber Reader nicht auf jedem Gerät vorinstalliert sind ergeben sich für den Endverbraucher unkomfortable Einstiegshürden, die wiederum verhindern, das sich eine bestimmte Symbologie am Markt durchsetzt.
1 Bedeutung crossmedialer Technologien: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz technologischer Innovationen für die Druck- und Medienwirtschaft und definiert den Fokus auf Mobile Tagging und Augmented Reality.
2 Von Druck- zu Mediendienstleistern: Hier werden die theoretischen Grundlagen des strukturellen Wandels, die Medienkonvergenz sowie Strategien für Druckunternehmen zur Neupositionierung am Markt behandelt.
3 Technologische und marktstrategische Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Funktionsweisen, Einsatzgebiete, technischen Prozesse und Anforderungen von Mobile Tagging (insb. QR-Codes) und Augmented Reality.
4 Implementierung technischer Innovationen: Der Hauptteil bietet praxisorientierte Handlungsempfehlungen, Leitfäden und Checklisten für Unternehmen zur Kompetenzanalyse, -entwicklung und der operativen Umsetzung technischer Innovationen.
5 Kritische Betrachtung und weiterführender Forschungsbedarf: Das Fazit bewertet die Einsatzmöglichkeiten crossmedialer Technologien und identifiziert zukünftige Forschungsfragen, insbesondere im Kontext von Internet der Dinge und sozioökonomischen Entwicklungen.
Crossmedia, Druckwirtschaft, Mobile Tagging, Augmented Reality, QR-Codes, Medienkonvergenz, Innovation, Kompetenzentwicklung, Digitalisierung, Mediendienstleister, User-Experience, Printmedien, Technologische Rahmenbedingungen, Strategie, Prozessoptimierung.
Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittelständische Druckunternehmen durch den Einsatz von crossmedialen Technologien ihre Produktportfolios erweitern und sich erfolgreich als moderne Mediendienstleister positionieren können.
Die zentralen Felder sind die technologischen Grundlagen und marktstrategischen Anwendungsmöglichkeiten von Mobile Tagging und Augmented Reality sowie die organisatorischen Aspekte der Implementierung in Druckunternehmen.
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen crossmedialer Technologien zu beleuchten und praxisorientierte Handlungsempfehlungen sowie Leitfäden für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagenanalysen mit eigenen empirischen Erhebungen (z. B. Vergleich von QR-Code-Generatoren) und einer praxisnahen Fallstudie zur Implementierung eines Workflows bei Fries Printmedien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse von Mobile Tagging und AR sowie einen umfangreichen Teil mit Handlungsempfehlungen, der Themen wie Kompetenzentwicklung, Personaleinsatz und Projektabwicklung umfasst.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Crossmedia, Mobile Tagging, Augmented Reality, Medienkonvergenz und Kompetenzentwicklung in der Druckindustrie charakterisiert.
Der QR-Code wird aufgrund seiner weiten Verbreitung, der Offenheit des Standards und der Eignung für B2C-Marketing als beispielhaftes Instrument zur Überbrückung der Lücke zwischen Print und digitalen Inhalten herangezogen.
Das Fallbeispiel dient der Validierung der theoretisch erarbeiteten Leitfäden, indem der Prozess der Implementierung eines Mobile Tagging Workflows realitätsnah begleitet und reflektiert wird.
Die Arbeit macht deutlich, dass Augmented Reality mit höheren Einstiegshürden und Komplexität verbunden ist als Mobile Tagging und daher eine strategische, auf spezifische Zielgruppen ausgerichtete Konzeptionierung erfordert.
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