Bachelorarbeit, 2010
116 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Die Messe im Marketing-Mix
2.1. Definitionen der Messe
2.2. Einordnung der Messe als Instrument des Marketing Mixes
2.3. Bedeutung und Stellenwert der Messe heute
3. Konzeptionierung des Messeauftrittes
3.1. Vorbemerkungen zum Messekonzept
3.2. Messeziele und Auswahl der Messe
3.2.1. Messeziele
3.2.2. Entscheidungskriterien zur Auswahl der Messe
3.3. Zeitliche Planungen einer Messebeteiligung
3.4. To Dos und notwendige Entscheidungen vor der eigentlichen Planung des Messeauftrittes
3.4.1. Essentielles zur Vorabplanung des Messeauftrittes
3.4.2. Anmeldungsformalitäten zu einer Messebeteiligung
3.4.3. Entscheidung über die Art der Messebeteiligung
3.5. Gestaltung des Messestandes
3.5.1. Vorbemerkungen zum Messestand
3.5.2. Detaillierte Überlegungen zur Messestandplanung
3.5.2.1. Arten und Bauformen des Messestandes
3.5.2.2. Lage des Messestandes
3.5.2.3. Einteilung, Aufbau und Größe des Messestandes
3.5.2.4. Design und Gestaltung des Messestandes
3.6. Kostenplanung eines Messeauftrittes
3.6.1. Vorbemerkungen zur Kostenplanung eines Messeauftrittes
3.6.2. Fördermöglichkeiten einer Messebeteiligung
3.6.3. Ermitteln der Messekosten
3.6.4. Finanzierungsmöglichkeiten von Messeständen
3.7. Werbung und Werbemaßnahmen einer Messebeteiligung
3.7.1. Vorbemerkungen zu Werbemaßnahmen einer Messebeteiligung
3.7.2. Werbemaßnahmen der Aussteller vor, während und nach der Messe
3.7.2.1. Werbemaßnahmen der Aussteller vor der Messe
3.7.2.2. Werbemaßnahmen der Aussteller während der Messe
3.7.2.3. Werbemaßnahmen der Aussteller nach der Messe
3.7.3. Werbemöglichkeiten über den Messeveranstalter
3.7.4. Bedeutung von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu einem Messeauftritt
3.8. Logistik und Infrastruktur
3.9. Versicherungen und Richtlinien zu einer Messebeteiligung
3.10. Das Messepersonal
3.10.1. Vorbemerkungen zum Messepersonal
3.10.2. Auswahl des Messepersonals
3.10.3. Schulung des Messepersonals
3.10.4. Die Standorganisation
3.11. Die Messenacharbeit
4. Entwickeln eines ersten Messekonzeptes für das Gastroniomie- Unternehmen “xy”
4.1. Das Unternehmen „xy“
4.2. Messeziele von „xy““
4.3. Auswahl der geeigneten Messe für „xy“
4.4. Aufstellen einer Zeit-Agenda für die Teilnahme an der BoE 2012
4.5. Wichtige Anmeldungsformulare/ Informationen und die Entscheidung über die Art der Messebeteiligung
4.5.1. Einzuholende Anmeldungsformulare bzw. Informationen zum Messeauftritt
4.5.2. Entscheidung über die Art der Messebeteiligung
4.6. Planung des Messestandes
4.6.1. Art und Lage des Messestandes
4.6.2. Gestaltung des Messestandes
4.7. Erste Kostenplanung zum Messeauftritt auf der BoE 2012
4.7.1. Ermitteln der gesamten Messekosten
4.7.2. Einsparungsmöglichkeiten von „xy“ bezüglich der Messeplanung
4.7.3. Finanzierung des Messestandes
4.8. Erste Ideen zu Werbemaßnahmen zur Messebeteiligung an der BoE
4.8.1. Das Einladungsschreiben von „xy“ als Werbemaßnahme vor der Messe
4.8.2. Werbemaßnahmen von „xy“ während der Messe
4.8.3. Werbemaßnahmen von „xy“ nach der Messe
4.9. Einbeziehen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Messeauftritt von „xy“
4.10. Planungen des „xy“ zu Logistik, Infrastruktur und Versicherungen
4.11. Erste Planungen des „xy“ zum Standpersonal auf der BoE 2012
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die weiterhin hohe Relevanz von Messen als Marketinginstrument und entwickelt einen praxisorientierten Leitfaden zur Messevorbereitung, der speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie ein systematisches Messekonzept – von der Zieldefinition über die Budgetierung bis hin zur Nachbereitung – dazu beitragen kann, Unsicherheiten abzubauen und den Erfolg einer Messebeteiligung messbar zu machen.
3.1 Vorbemerkungen zum Messekonzept
Unter einer Marketingkonzeption „versteht man einen schlüssigen ganzheitlichen Handlungsplan (…), der sich an angestrebten Zielen orientiert, die für ihre Realisierung geeignete Strategie (…) wählt und auf ihrer Grundlage die adäquaten Marketinginstrumente (…) festlegt“64. Orientiert an Hill kann die Konzeptionierungsphase in einem Regelkreis in vier Phasen unterteilt werden (siehe Abbildung 3).
In der ersten Phase der Konzeption wird ein Lösungskonzept erstellt. Das Vorgehen wird beschrieben, Zielgruppe und Publikum wird eingegrenzt, es wird überprüft, welche Fachkompetenz und Spezialkenntnisse die Mitarbeiter aufweisen können, ob das geplante Programm ein eigenständiges und erkennbares Profil hat und welche finanziellen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um die gesetzten Ziele umzusetzen.65
Im zweiten Schritt -der Planungsphase- wird die Grobplanung verfeinert. Es werden alle wichtigen Einzelmaßnahmen und -schritte, auf Basis der konzeptionellen Vorgabe durchdacht, diskutiert und festgelegt.66 Diese Phase umfasst das Festlegen des Ausstellungsprogrammes, Terminplanung, einen Standentwurf, Kostenplanung, das Entwerfen eines Zuständigkeitsplanes, die Messewerbung, die Pressearbeit, das Koordinieren der Logistik sowie die Motivation des Standteams.67
Die dritte, durchführende Messephase umfasst das Akquirieren der Kunden, das Besuchermarketing sowie die Messedurchführung an sich. In der folgenden abschließenden Analysephase wird u.a. der Erfolg der Messebeteiligung analysiert, Daten ausgewertet und Schlussfolgerungen für nachfolgende Messen gezogen.68
Insgesamt soll das Ziel des Messekonzeptes sein, dass die Unternehmensphilosophie für den Messebesucher erlebbar wird – „im Standdesign, in der Atmosphäre und nicht zuletzt im Verhalten des Messeteams“69.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Messe als Marketinginstrument ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, ein Messekonzept für ein mittelständisches Unternehmen zu entwickeln.
2. Die Messe im Marketing-Mix: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Messe, grenzt ihn von Ausstellungen ab und ordnet die Messe als Instrument des Marketing-Mixes und des Event-Marketings ein.
3. Konzeptionierung des Messeauftrittes: Hier wird ein detaillierter Leitfaden zur Planung eines Messeauftritts erstellt, der von der Zielsetzung über die Gestaltung des Messestandes bis hin zur Kostenplanung und Nacharbeit reicht.
4. Entwickeln eines ersten Messekonzeptes für das Gastroniomie- Unternehmen “xy”: Der praktische Teil der Arbeit wendet die theoretischen Konzepte auf das Beispielunternehmen „Xy GmbH & Co. KG“ an und erstellt ein erstes grobes Messekonzept für die Messe „Best of Events“.
5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel resümiert die Bedeutung des Messekonzeptes für den Erfolg einer Messebeteiligung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Messewesen.
Messebeteiligung, Messekonzept, Marketing-Mix, Messeziele, Standgestaltung, Event-Marketing, Messebudget, Messepersonal, Messeplanung, Kommunikation, Zielgruppe, Besucherakquise, Messenacharbeit, Best of Events, Gastronomiemarketing
Die Arbeit behandelt die Messe als bedeutendes Marketinginstrument und erstellt einen Leitfaden für die Konzeptionierung eines ersten Messeauftritts, insbesondere für mittelständische Unternehmen.
Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung der Messe, die strategische Planung und Vorbereitung (z. B. Budget, Personal, Standortwahl) sowie die praktische Umsetzung eines Messekonzepts an einem Gastronomieunternehmen.
Das primäre Ziel ist es, ein systematisches Messekonzept zu entwickeln, das Unternehmen hilft, Unsicherheiten bei der Messebeteiligung zu überwinden und ihre Erfolgschancen durch methodische Planung zu erhöhen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und transferiert theoretische Marketingmodelle in einen praxisorientierten Leitfaden, der abschließend an einem Fallbeispiel angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriephase, welche alle Aspekte der Planung – von der Messeauswahl bis zur Nacharbeit – abdeckt, und einen Praxisteil, in dem ein konkretes Konzept für die „Xy GmbH & Co. KG“ erstellt wird.
Die zentralen Begriffe sind Messebeteiligung, Messekonzept, Marketing-Mix, Standgestaltung, Messebudget, Zielgruppendefinition und Messeerfolgskontrolle.
Das Unternehmen dient als praxisnahes Beispiel, um zu zeigen, wie ein mittelständisches Gastronomieunternehmen seine Dienstleistungen und Catering-Angebote auf Fachmessen wie der „Best of Events“ zielgerichtet präsentieren kann.
Obwohl das Hauptaugenmerk der Arbeit auf der Vorbereitung liegt, wird die Messenacharbeit als essenzieller Schritt identifiziert, um Kontakte zu qualifizieren, den Messeerfolg zu kontrollieren und zukünftige Messebeteiligungen zu optimieren.
Die Arbeit beleuchtet Fördermittel, etwa durch das BMWi oder Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, um insbesondere jungen und mittelständischen Unternehmen den finanziellen Einstieg in die Messebeteiligung auf Gemeinschaftsständen zu erleichtern.
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