Diplomarbeit, 2002
107 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 PROBLEMSTELLUNG
3 ZIELSTELLUNG
4 THEORETISCHE VORBETRACHTUNGEN
4.1 Die Form der Wirbelsäule
4.2 Anatomische und funktionelle Grundlagen
4.2.1 Wirbel & Wirbelkörper
4.2.2 Die Zwischenwirbelscheibe
4.2.3 Die Wirbelgelenke
4.2.4 Die Bandsysteme
4.2.5 Die haltungsbeeinflussende Muskulatur
4.2.6 Neuronale Versorgung
4.2.7 Funktionelle Einteilung der Wirbelsäule
4.3 Biomechanik
4.4 Pathomechanismen
4.4.1 Funktionelle Ursachen der Wirbelsäulen-Degeneration
4.4.2 Diskusprotrusion und Diskusprolaps
4.4.3 Spinalkanalstenose
4.4.4 Spondylolisthesis
5 METHODIK
5.1 Probanden
5.2 Untersuchungsablauf
5.3 Statistik
5.3.1 Deskriptive Statistik
5.3.2 Analytische Statistik
5.3.2.1 Korrelationen
5.3.2.2 Mittelwertvergleiche
6 ERGEBNISSE
6.1 Deskriptive Statistik
6.1.1 Habituelle Haltung
6.1.2 Korrigierte Haltung
6.2 Analytische Statistik
6.3 Korrelationen
6.3.1 Korrelationen zwischen Kurvatur-Indices bei habitueller Haltung
6.3.2 Korrelationen zwischen Kurvatur-Indices bei korrigierter Haltung
6.3.3 Korrelationen zwischen Statik-Indices bei habitueller Haltung
6.3.4 Korrelationen zwischen Statik-Indices bei korrigierter Haltung
6.3.5 Korrelationen zwischen Kurvatur- und Statik-Indices bei habitueller Haltung
6.3.6 Korrelationen zwischen Kurvatur- und Statik-Indices bei korrigierter Haltung
7 DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN
7.1 Die Kurvaturparameter
7.2 Die Kraftmomente
7.3 Korrelationen
7.4 Schlussfolgerungen und Ausblick
8 LITERATUR
Ziel der Arbeit ist die objektive Bestimmung von Wirbelsäulenkurvaturen und Statikmerkmalen bei Patienten mit Bandscheibenprolaps in der Lendenwirbelsäule mittels nicht-invasiver Wirbelsäulenkonturometrie, um klinisch relevante Referenzwerte abzuleiten.
4.2.2 Die Zwischenwirbelscheibe
Der Discus intervertebralis bildet die Verbindung zweier Wirbelkörper. Die grobe Einteilung der Zwischenwirbelscheibe erfolgt in den äußeren Faserring (Annulus fibrosus) und den innenliegenden Kern (Nucleus pulposus). Die Zusammensetzung des kollagenen Faserringes aus Chondroblasten/ -zyten, Fibroblasten/ -zyten und fibroblastenähnlichen Zellen, dazu den Proteoglykanen der Matrix, ändert sich von außen nach innen. Ferner offenbaren die Schichten neben dem unterschiedlichen Verhältnis der genannten Bestandteile einen sich ändernden Faserverlauf. Im äußeren Bereich sind die Fasern vertikal und zirkulär ausgerichtet, während zur Mitte hin eine schräg bis horizontale Faserverlaufsrichtung vorherrscht. Der Verlauf spiegelt die Richtung der jeweiligen Faserbelastung wider. Die horizontal ausgerichteten Fibrillen setzen sich Kompressionsbelastungen entgegen, während bei Flexions-, Extensions- und Seitneigung die vertikalen Fasern der bewegungsabgewandten Seite gestrafft werden.
Die schräg sich kreuzenden Fasern nehmen Rotationsbewegungen auf [8], [11]. Über die längsverlaufenden Ligamente (Ligg. longitudinale anterius und posterius) werden die äußeren Schichten versorgt. Der für die Faser- und Matrixsynthetisierung nötige Sauerstoff gelangt somit in diesen Bereich.
1 EINLEITUNG: Einführung in die physiologische Entwicklung der Wirbelsäulenkrümmungen vom Säugling zum Erwachsenen und deren Wechselbeziehung zwischen Funktion und Struktur.
2 PROBLEMSTELLUNG: Beschreibung der Problematik subjektiver Einschätzungen bei der Beurteilung von Wirbelsäulenmerkmalen durch Ärzte und Therapeuten.
3 ZIELSTELLUNG: Zielsetzung der Untersuchung mittels ORTHOTRONIC-TRIFLEXOMETRIE zur Ableitung von Referenzen für Bandscheibenpatienten.
4 THEORETISCHE VORBETRACHTUNGEN: Umfassende Darstellung der anatomischen, biomechanischen und pathologischen Grundlagen der Wirbelsäule.
5 METHODIK: Erläuterung des Messverfahrens, der Probandenauswahl und der eingesetzten statistischen Methoden zur Datenanalyse.
6 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung und statistische Auswertung der erhobenen Kurvatur- und Statik-Indices bei habitueller und korrigierter Haltung.
7 DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf biomechanische Zusammenhänge und Ableitung therapeutischer Konsequenzen.
Wirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Bandscheibenprolaps, Wirbelsäulenkonturometrie, Orthotronic-Triflexometrie, Biomechanik, Statik, Lordose, Kyphose, Haltungskorrektur, Körperstatik, Pathomechanismen, Bandscheibendegeneration, Wirbelsäulenkurvatur.
Die Diplomarbeit untersucht mittels objektiver Messverfahren die Wirbelsäulenkurvatur und Statikverhältnisse bei Patienten, die an einem Bandscheibenprolaps oder ähnlichen degenerativen Problemen in der Lendenwirbelsäule leiden.
Die Arbeit behandelt biomechanische Grundlagen, die funktionelle Anatomie der Wirbelsäule, die Auswirkungen von Fehlhaltungen sowie die statistische Auswertung von Messdaten zur Haltungskorrektur.
Das Ziel ist die Ableitung objektiver Referenzwerte für Bandscheibenpatienten, um form- und statikbedingte Ursachen für Wirbelsäulenprobleme besser verstehen und therapeutisch adressieren zu können.
Es kommt das nicht-invasive elektro-mechanische Messgerät ORTHOTRONIC-TRIFLEXOMETRIE zum Einsatz, kombiniert mit statistischen Analysen mittels SPSS zur Untersuchung von Korrelationen zwischen Krümmungs- und Statik-Indices.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Vorbetrachtungen zu Anatomie und Pathomechanismen, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise und eine ausführliche Auswertung der erzielten Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Lendenwirbelsäule, Bandscheibenprolaps, Wirbelsäulenkonturometrie, Biomechanik, Statik, Lordose, Kyphose sowie Haltungskorrektur.
Nach dem Konzept von Panjabi beschreibt die neutrale Zone einen widerstandsarmen Bereich der Gelenkbewegung; eine muskuläre Verringerung dieser Zone durch Koaktivation dient der aktiven Stabilisierung der Wirbelsäule.
Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen eine höhere Beweglichkeit und Potenzial zur aktiven Haltungskorrektur besitzen, während Männer bei der Korrektur tendenziell geringere Anpassungen der Lordosekrümmung zeigen.
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