Fachbuch, 2011
45 Seiten
1. Einleitung
2. Tabellen zu Bernoullikettenlängen
Die vorliegende Arbeit dient der tabellarischen Aufbereitung von Bernoulli-Experimenten, um die benötigte Mindestanzahl an Versuchen zu bestimmen, um bei einer gegebenen Trefferwahrscheinlichkeit mit einer definierten Sicherheitswahrscheinlichkeit mindestens einen Erfolg zu erzielen.
Tabellen zu Bernoullikettenlängen
Dieses Tafelwerk ermöglicht es, bei einem Bernoulli-Experiment mit vorgegebener Trefferwahrscheinlichkeit p und Sicherheitswahrscheinlichkeit ß die Mindestanzahl n der erforderlichen Versuche abzulesen, um mit einer Sicherheitswahrscheinlichkeit von ß wenigstens einen Treffer zu erzielen.
Zu jeder Trefferwahrscheinlichkeit p von p = 0,01 bis p = 0,99 mit der Schrittweite 0,01 gehören Sicherheitswahrscheinlichkeiten ß von ß = 0,00 bis ß = 0,99 mit der Schrittweite 0,01.
Berechnungsbasis ist die Formel lg(1-ß) / lg(1-p), die sich folgendermaßen ergibt: 1 - B(n; p; 0) > ß ⇔ 1 - (1-p)^n > ß ⇔ (1-p)^n < 1-ß ⇔ n · lg(1-p) < lg(1-ß) ⇔ n > lg(1-ß) / lg(1-p)
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Ziel des Tafelwerks ein und definiert die mathematischen Grundlagen, die der Bestimmung der notwendigen Versuchslängen zugrunde liegen.
2. Tabellen zu Bernoullikettenlängen: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und präsentiert in tabellarischer Form die Mindestanzahl an Versuchen für verschiedene Treffer- und Sicherheitswahrscheinlichkeiten.
Bernoulli-Experiment, Stochastik, Trefferwahrscheinlichkeit, Sicherheitswahrscheinlichkeit, Mindestanzahl Versuche, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik, Tabellenwerk, Mathematische Formeln, Binomialverteilung, Stichprobenumfang, Erfolgsrate, Bernoulli-Kette, Versuchsplanung
Die Arbeit bietet ein tabellarisches Hilfsmittel zur schnellen Ermittlung der notwendigen Anzahl an Versuchen bei Bernoulli-Experimenten.
Die zentralen Themen sind die Wahrscheinlichkeitstheorie, spezifisch Bernoulli-Ketten, sowie die praktische statistische Anwendung in Form von Referenztabellen.
Das Ziel ist es, dem Anwender zu ermöglichen, ohne komplexe Berechnungen die Mindestanzahl n an Versuchen abzulesen, um bei gegebener Trefferwahrscheinlichkeit p und Sicherheitswahrscheinlichkeit ß einen Erfolg zu garantieren.
Es wird die mathematische Basis der Bernoulli-Formel 1 - B(n; p; 0) > ß genutzt, um durch Logarithmierung die Mindestkettenlänge analytisch zu bestimmen und tabellarisch aufzubereiten.
Der Hauptteil besteht aus einem umfangreichen tabellarischen Verzeichnis, das für einen breiten Bereich an Wahrscheinlichkeiten die entsprechenden n-Werte auflistet.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bernoulli-Experiment, Stochastik, Trefferwahrscheinlichkeit und statistische Tabellen charakterisiert.
Anhand der Trefferwahrscheinlichkeit (p) und der gewünschten Sicherheitswahrscheinlichkeit (ß) kann direkt der zugehörige Wert für die notwendige Versuchslänge (n) abgelesen werden.
Es ist besonders nützlich für Anwender in der Statistik und Stochastik, die regelmäßig Berechnungen zu Erfolgswahrscheinlichkeiten durchführen müssen.
Ja, das Tafelwerk deckt Trefferwahrscheinlichkeiten p von 0,01 bis 0,99 und Sicherheitswahrscheinlichkeiten ß von 0,00 bis 0,99 mit der jeweils angegebenen Schrittweite ab.
Die Berechnungen basieren auf der Ungleichung n > lg(1-ß) / lg(1-p).
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