Bachelorarbeit, 2003
31 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Kapitalkosten und Investitionsentscheidungen
2.1 Klassifizierung von Investitionsentscheidungen
2.2 Definition und Bedeutung der Kapitalkosten
2.3 Bedeutung der Kapitalstruktur und ihre Auswirkungen auf die Kapitalkosten
3 Modelle zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten
3.1 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis des Dividendenwachstumsmodells (Gordon-Modell)
3.2 Capital Asset Pricing Modell (CAPM)
3.2.1 Annahmen des Modells
3.2.2 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis des CAPM
3.3 Arbitrage Pricing Theorie (APT)
3.3.1 Annahmen des Modells
3.3.2 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis der APT
4 Anwendung der Modelle auf Investitionsentscheidungen
4.1 Anwendung des Dividendenwachstumsmodells
4.1.1 Bestimmung der notwendigen Daten
4.1.2 Kritik
4.2 Anwendung des CAPM auf Investitionsentscheidungen
4.2.1 Übertragbarkeit auf Investitionsentscheidungen
4.2.2 Bestimmung der notwendigen Daten
4.2.3 Kritik
4.3 Anwendung der APT auf Investitionsentscheidungen
4.3.1 Übertragbarkeit auf Investitionsentscheidungen
4.3.2 Bestimmung der notwendigen Daten
4.3.3 Kritik
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Bestimmung von Eigenkapitalkosten für Investitionsentscheidungen. Das primäre Ziel besteht darin, verschiedene kapitalmarkttheoretische Modelle auf ihre Eignung und praktische Anwendbarkeit in der Unternehmensbewertung sowie bei Sachinvestitionen zu prüfen und kritisch zu hinterfragen.
3.2.1 Annahmen des Modells
Dem Modell liegen folgende Annahmen zugrunde:
Der Planungszeitraum erstreckt sich über eine Periode.
Alle Investoren sind risikoavers und versuchen den erwarteten Nutzenwert zu maximieren.
Alle Investoren haben homogene Erwartungen bzgl. der Erwartungswerte, Varianzen und Kovarianzen der Wertpapierrenditen – die Wertpapierrenditen sind normalverteilt.
Es besteht die Möglichkeit, zum risikolosen Zinssatz r_f unbeschränkt Kapital aufzunehmen und anzulegen (vollkommener Kapitalmarkt).
Alle riskanten Wertpapiere werden auf dem Kapitalmarkt gehandelt und sind beliebig teilbar. Der Kapitalmarkt ist frei von Friktionen, Transaktionskosten und Steuern.
Alle Informationen stehen den Investoren kostenlos zur Verfügung – der Kapitalmarkt ist informationseffizient.
1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Bedeutung wertorientierter Unternehmensführung und definiert den Rahmen der Arbeit hinsichtlich der Modellanalyse zur Eigenkapitalkostenbestimmung.
2 Kapitalkosten und Investitionsentscheidungen: Dieses Kapitel klassifiziert Investitionen und erläutert die theoretischen Grundlagen der Kapitalkosten sowie deren Abhängigkeit von der Kapitalstruktur.
3 Modelle zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten: Es werden drei zentrale Modelle (Dividendenwachstumsmodell, CAPM, APT) vorgestellt, die darauf abzielen, Eigenkapitalkosten unter Risiko zu quantifizieren.
4 Anwendung der Modelle auf Investitionsentscheidungen: Hier wird diskutiert, wie die vorgestellten Modelle praktisch für Investitionsprojekte genutzt werden können und welche Herausforderungen bei der Datenbeschaffung und Validität auftreten.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Praktikabilität der betrachteten Modelle trotz der identifizierten konzeptionellen Mängel.
Eigenkapitalkosten, Investitionsentscheidungen, Kapitalkosten, CAPM, APT, Risikoprämie, Beta-Faktor, Marktrendite, Kapitalstruktur, Unternehmensbewertung, Investitionsrechnung, Gesamtkapitalkosten, WACC, Diversifikation, Systematisches Risiko.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der fundierten Ermittlung der Eigenkapitalkosten als Kalkulationsbasis für strategische Investitionsentscheidungen in Unternehmen.
Die zentralen Themen umfassen die Investitionsrechnung, die Finanzierungstheorie sowie die Anwendung kapitalmarktorientierter Bewertungsmodelle.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie moderne kapitalmarkttheoretische Ansätze die Bestimmung der Eigenkapitalkosten bei Investitionsprojekten unterstützen und wo die Grenzen dieser Modelle liegen.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Basis bestehender Literatur die Modelle (CAPM, APT) herleitet, diskutiert und kritisch hinterfragt.
Im Hauptteil werden zunächst die Modelle theoretisch beschrieben und anschließend ihre konkrete Anwendung auf Sachinvestitionen und Unternehmensbewertungen unter Berücksichtigung von Datenproblemen und Kritikpunkten erörtert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Eigenkapitalkosten, CAPM, Arbitrage Pricing Theorie, Risikoprämie und Beta-Faktor.
Problematisch ist dies, da viele Unternehmen nicht börsennotiert sind und die für die Modelle notwendigen Daten (wie Beta-Faktoren) nicht direkt vorliegen, sondern oft aus ähnlichen Investitionen oder Branchen abgeleitet werden müssen.
Der Autor weist auf die restriktiven Prämissen des Modells, die empirische Überprüfbarkeit sowie auf praktische Schwierigkeiten bei der Datenbeschaffung und der notwendigen Berücksichtigung mehrperiodiger Zahlungsströme hin.
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