Masterarbeit, 2011
85 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Change Management
2.1 Change Management und seine Voraussetzungen
2.2 Rahmenbedingungen und Ursachen für Veränderungen in Unternehmen
2.3 Motive für Veränderungen und deren Zielrichtungen
2.4 Unterschiedliche Veränderungsinitiativen
2.5 Change Management braucht Top-Manager und Change Agents
2.6 Führungsinstrumente in Change-Prozessen
2.7 Umsetzen von Veränderungen/Transfer
2.8 Veränderungen und Lernen
2.9 Change Management und Unternehmenskultur
2.10 Veränderungen und (unbegründete) Widerstände
3. Über Konflikte
3.1 Konflikte (an-) erkennen
3.2 Psychologische und soziale Konflikte
3.3 Soziale Konfliktarten und –ursachen
3.4 Konfliktphasen
3.5 Konflikt-Management
3.6 Kreativität in Konflikten
4. Unternehmenstheater
4.1 Unternehmenstheater als Instrument gegen Unterdrückungen?
4.2 Typen von bedarfsorientiertem Theater in Unternehmen
4.3 Forumtheater und das 3-Phasen-Modell
4.4 Lernen von sozialen Systemen
5. Unternehmenstheater als Managementinstrument in der Praxis
5.1 Befragung von Unternehmen
5.2 Befragung von Unternehmenstheateranbietern
6. Schlussbetrachtung
Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz von Unternehmenstheater als Managementinstrument zur Krisenbewältigung und zur Unterstützung von Veränderungsprozessen in Unternehmen, um latente Konflikte sichtbar zu machen und Lösungsansätze zu fördern.
3.6 Kreativität in Konflikten
Konflikte, aber auch Veränderungen im Betrieb, sollten nach Möglichkeit immer kreativ angegangen werden.
„Kreativität ist der modernere, aber auch bescheidenere Ausdruck für das, was man früher anspruchsvoller Schöpferkraft nannte. Jene geheimnisvolle Fähigkeit, die den Menschen zu originellen Leistungen und Werken beflügelt und so die Menschheit bereichert, den Fortschritt der Kultur garantiert. Kreativität umfasst einen Komplex von Kräften, wie sie dem Maler, dem Dichter oder dem Komponisten, aber auch dem Entdecker und Erfinder innewohnen. Kreativ nennen wir den Schöpfer neuer Theorien und Ideen wie den Gründer von Unternehmungen oder weltverändernden Bewegungen. Kreativ ist aber auch jeder, der witzige Einfälle produziert oder neue Arbeitsmethoden entwickelt“ (Beer/Erl 1972: 9).
Kreativität wird gerade in unserer hoch technisierten Gesellschaft immer wichtiger.
„Je mehr Maschinen und Automaten dem Menschen die untergeordneten Verrichtungen abnehmen, je höher also das Zivilisationsniveau steigt, desto größere Anforderungen werden an die Entfaltung jener Fähigkeiten gestellt, die den komplizierter werdenden Produktions- und Verwaltungsmechanismus steuern, mit Aufträgen und Programmen füttern, in neue Richtungen lenken und humanisieren. Es ist kein Geheimnis, dass die Entfaltung des Menschen gegenüber der Multiplikation der Mittel der Technik bis heute kümmerlich blieb. Je mehr reproduktive, auch geistige Leistungen dem Menschen abgenommen werden können, desto höher wird das Gewicht der kreativen Kräfte, deren Monopol er bis heute besitzt“ (ebd.: 11).
„Eine hohe Managementkreativität ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg“ und „unersetzbar, wo es um Neues, um qualitativen Fortschritt, um Wettbewerbsfähigkeit, um die weitere Existenz des Unternehmens geht“ (Ladensack 1992: 26).
1. Einleitung: Beschreibt die Alltäglichkeit von Veränderungsprozessen als notwendigen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen und führt das Unternehmenstheater als Methode zur Konfliktaufdeckung ein.
2. Change Management: Erläutert die Voraussetzungen, Motive und Instrumente für Veränderungsprozesse und unterstreicht die zentrale Rolle der Unternehmenskultur sowie den Umgang mit Widerständen.
3. Über Konflikte: Analysiert die Arten, Entstehungsursachen und Eskalationsphasen von Konflikten in Unternehmen sowie verschiedene Strategien zu deren Bewältigung und die Rolle von Kreativität in diesem Kontext.
4. Unternehmenstheater: Detailliert die Methoden des Unternehmenstheaters, grenzt "qualifizierte" von "einfachen" Formaten ab und diskutiert das Lernen in sozialen Systemen.
5. Unternehmenstheater als Managementinstrument in der Praxis: Präsentiert empirische Ergebnisse aus Befragungen von Unternehmen und Anbietern über die tatsächliche Wirksamkeit und Akzeptanz des Instruments.
6. Schlussbetrachtung: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass Unternehmenstheater ein wertvoller Impulsgeber sein kann, aber die aktive Umsetzung durch die Beteiligten nicht ersetzt.
Change Management, Unternehmenstheater, Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Veränderungsprozesse, Kreativität, Führungsinstrumente, Soziale Systeme, Mitarbeiteridentifikation, Problemanalyse, Theater der Unterdrückten, Forumtheater, Interventionsmedium, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die praktische Anwendung von Unternehmenstheater als Instrument, um Konflikte in Veränderungsprozessen innerhalb von Organisationen kreativ aufzudecken und zu lösen.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig Change Management, die Psychologie von Konflikten in Teams und die Rolle theatraler Methoden als Interventionswerkzeug im betrieblichen Kontext.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie Unternehmenstheater als Managementwerkzeug dienen kann, um Mitarbeitern komplexe Veränderungen nahezubringen und Spannungen abzubauen.
Der theoretische Teil stützt sich auf eine Literaturanalyse. Der praktische Teil umfasst eine qualitative Befragung von 55 Unternehmen und mehreren Anbietern von Unternehmenstheater.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Change Management und Konfliktlehre, die Vorstellung verschiedener Theaterformen für Unternehmen sowie die Auswertung empirischer Befragungsresultate.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Change Management, Unternehmenstheater, Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur.
Eine flexible Kultur mit hoher Ambiguitätstoleranz ist laut Autor essenziell, da starre Strukturen die spielerische Offenheit, die für theatrale Interventionen notwendig ist, hemmen könnten.
Nein, die Arbeit unterscheidet zwischen dem "qualifizierten" Unternehmenstheater, das tiefgreifend Probleme bearbeitet, und dem "einfachen" Format, das primär der Unterhaltung und Motivation dient.
Laut der Studie ist der Erfolg schwer messbar, da es oft an einer langfristigen Evaluation fehlt und die eigentliche Bewährungsprobe des Gelernten erst im Arbeitsalltag stattfindet.
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