Bachelorarbeit, 2011
58 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Berufliche Weiterbildung
3. Kompetenzentwicklung
4. Die Bedeutung der Selbstlernkompetenz für die Kompetenzentwicklung
4.1 Das Modell der Selbstlernkompetenz
4.2 Möglichkeiten der Entwicklung und Förderung von Selbstlernkompetenz
5. Die Bedeutung von Web 2.0-Lernszenarien für die Selbstlernkompetenz
5.1 Begriffsdefinition Web 2.0 und Social Software
5.2 Wikis als Instrumente der selbstorganisierten und kollaborativen Wissensgenerierung
5.3 Weblogs als Lernmanagement-Tools
5.4 Podcasts als Instrumente zur Sicherung und Steigerung von Kompetenzen
5.5 Praxisbeispiele
5.5.1 Wiki bei Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH
5.5.2 Weblogs bei Pentos AG
5.5.3 Podcasts bei Opel
6. Fazit
7. Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Selbstlernkompetenz für die berufliche Weiterbildung im Kontext der Wissensgesellschaft und analysiert, inwieweit Web 2.0-Lernszenarien dazu beitragen können, diese Kompetenz bei Beschäftigten zu fördern.
5.1 Begriffsdefinition Web 2.0 und Social Software
Web 2.0 ist eine Fortentwicklung des Internet, die 2004 auf der gleichnamigen Konferenz ins Leben gerufen wurde. Während es bei der bis dahin üblichen Internetnutzung (Web 1.0) sehr einfach war, Informationen aus dem Internet abzurufen, konnten die Nutzer ohne HTML-Kenntnisse selbst nur wenig zur Weiterentwicklung des Internet beitragen. Dies änderte sich mit dem Web 2.0.
Populär wurde dieser Begriff durch den Artikel „What is Web 2.0“ von O’Reilly (2005). Darin führt er die nachfolgenden für das Web 2.0 typischen Merkmale auf:
- das Web als Plattform für eine Vielzahl von zu nutzenden Diensten (anstelle vorgegebener Software-Anwendungen auf dem eigenen PC);
- die Bildung und Nutzung kollektiver Intelligenz;
- Daten-gestützte Anwendungen: Daten bilden die Basis von Web-Anwendungen;
- Ende des klassischen Softwarelebenszyklus, permanenter Beta-Status, Nutzer werden zu Mitentwicklern und somit erfolgt eine ständige Anpassung der Software an die Nutzerbedürfnisse;
- beliebiges Kombinieren von Anwendungen bzw. einzelner Komponenten;
- Plattform- und Geräteunabhängigkeit;
- Anwenderfreundlichkeit und einfache Benutzung.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den Wandel zur Wissensgesellschaft und die Notwendigkeit lebenslangen Lernens sowie die Bedeutung von Selbstlernkompetenz und Web 2.0-Tools.
2. Berufliche Weiterbildung: Es erfolgt eine Annäherung an den Begriff der beruflichen Weiterbildung und eine Abgrenzung zu anderen Bildungsbereichen sowie die Darstellung aktueller Herausforderungen.
3. Kompetenzentwicklung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kompetenzentwicklung und beschreibt den Wandel traditioneller Lernkulturen hin zur lernenden Organisation.
4. Die Bedeutung der Selbstlernkompetenz für die Kompetenzentwicklung: Es wird das Modell der Selbstlernkompetenz nach Arnold, Gómez Tutor und Kammerer vorgestellt sowie Ansätze zur deren Förderung diskutiert.
5. Die Bedeutung von Web 2.0-Lernszenarien für die Selbstlernkompetenz: Untersuchung verschiedener Social Software-Tools wie Wikis, Weblogs und Podcasts hinsichtlich ihrer Eignung für informelle und selbstgesteuerte Lernprozesse in Unternehmen.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, die zeigt, dass Social Software einen wesentlichen Beitrag zur Kompetenzentwicklung leistet, sofern eine professionelle Einführung erfolgt.
7. Ausblick: Einschätzung zukünftiger Entwicklungen im Bereich der Verschmelzung von Weiterbildung, Kommunikation und Wissensmanagement.
Selbstlernkompetenz, Kompetenzentwicklung, Berufliche Weiterbildung, Web 2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, Podcasts, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Lernkultur, Selbstgesteuertes Lernen, Informelles Lernen, Wissensmanagement, Lernumgebung.
Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Web 2.0-Lernszenarien zur Entwicklung von Selbstlernkompetenzen in der beruflichen Weiterbildung leisten können.
Die zentralen Felder umfassen den Wandel von Lernkulturen, das Modell der Selbstlernkompetenz und den praktischen Einsatz von Social Software-Tools.
Das Ziel ist zu klären, ob und wie Web 2.0-Anwendungen genutzt werden können, um Lernende bei ihrem selbstgesteuerten Kompetenzerwerb effektiv zu unterstützen.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse theoretischer Ansätze zur Kompetenzentwicklung sowie eine Fallstudienanalyse, um den praktischen Einsatz der Tools zu bewerten.
Im Hauptteil werden das Modell der Selbstlernkompetenz, Möglichkeiten der direkten und indirekten Lernförderung sowie konkrete Tools wie Wikis, Blogs und Podcasts analysiert.
Wichtige Begriffe sind Selbstlernkompetenz, Web 2.0, berufliche Weiterbildung, Social Software, Lernkultur und Kompetenzentwicklung.
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