Bachelorarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Die Theorie effizienter Kapitalmärkte
2.1 Die schwache Form der Kapitalmarkteffizienz
2.2 Die halbstarke Form der Kapitalmarkteffizienz
2.3 Die starke Form der Kapitalmarkteffizienz
3 Überrenditen und ihre Messbarkeit
4 Die technische Aktienanalyse
4.1 Gleitende Durchschnittslinien
4.1.1 Gleitende Durchschnittslinien mit variabler Länge
4.1.2 Gleitende Durchschnittslinien mit festgelegter Länge
4.2 Unterstützungs- und Widerstandslinien
5 Die fundamentale Aktienanalyse
5.1 Der Einfluss von Rechnungslegungsgrößen auf zukünftige Kursentwicklungen
5.2 Bewertungskennzahlen
5.2.1 Das Kurs-Gewinn-Verhältnis
5.2.2 Das Buchwert-Marktwert-Verhältnis
6 Die Kombination von fundamentaler und technischer Aktienanalyse
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Handelsstrategien an Aktienmärkten, indem sie die fundamentale Analyse und die technische Analyse gegenüberstellt und auf ihre Prognosefähigkeit hin prüft. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob durch die Kombination beider Analyseansätze ein signifikanter Mehrwert in Form von Überrenditen gegenüber einer isolierten Anwendung der jeweiligen Methoden erzielt werden kann.
4.1 Gleitende Durchschnittslinien
Bei dieser Handelstechnik wird eine kurzfristige gleitende Durchschnittslinie mit einer langfristigen gleitenden Durchschnittslinie verglichen. Ein Kaufsignal wird initiiert, wenn die kurzfristige Durchschnittslinie die langfristige von unten nach oben durchschneidet und sich anschließend um einen vorher festgelegten Toleranzbereich übertrifft. Ein Verkaufssignal wird im Gegenzug gegeben, wenn die kurzfristige Durchschnittslinie von oben nach unten schneidet und sich um den Toleranzbereich von ihr entfernt. Der Schnittpunkt der beiden Durchschnittslinien wird als negative oder positive Trendwende verstanden, der gefolgt werden soll. In der folgenden Grafik ist der Chart der Daimler AG von Januar 2011 bis Juli 2011 dargestellt. Die grüne Linie ist die kurzfristige gleitende Durchschnittslinie, die auf Basis der letzten fünf Handelstage bestimmt wird. Die langfristige gleitende Durchschnittslinie der letzten 50 Tage ist rot dargestellt.
1 Einführung: Die Arbeit führt in die Thematik der Gewinnmaximierung durch Handelsstrategien ein und stellt die zentrale Frage der Prognosefähigkeit sowie die Relevanz der Kapitalmarkteffizienz.
2 Die Theorie effizienter Kapitalmärkte: Es werden die drei Formen der Markteffizienz nach Fama dargelegt und deren Bedeutung für die Wirksamkeit von Analyseansätzen diskutiert.
3 Überrenditen und ihre Messbarkeit: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Überrenditen sowie gängige Modelle zu deren Berechnung, wie das CAPM und das Fama-French 3-Faktor-Modell.
4 Die technische Aktienanalyse: Die technischen Methoden, insbesondere gleitende Durchschnitte sowie Unterstützungs- und Widerstandslinien, werden in ihrer Anwendung und Wirkungsweise detailliert untersucht.
5 Die fundamentale Aktienanalyse: Der Fokus liegt auf dem Einfluss von Bilanzkennzahlen sowie den spezifischen Kennzahlen KGV und Buchwert-Marktwert-Verhältnis auf zukünftige Renditen.
6 Die Kombination von fundamentaler und technischer Aktienanalyse: Es wird analysiert, inwieweit die Zusammenführung beider Ansätze in hybriden Modellen eine höhere Prognosequalität ermöglicht.
7 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass kombinierte Modelle tendenziell eine bessere Vorhersagekraft besitzen als Einzelansätze.
Aktienanalyse, Fundamentalanalyse, Technische Analyse, Kapitalmarkteffizienz, Überrendite, Gleitende Durchschnittslinien, Handelsstrategie, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Buchwert-Marktwert-Verhältnis, Börsenkurs, Prognosekraft, Hybrides Modell, Kapitalanlage, Rendite, Markttrend.
Die Arbeit untersucht, wie Anleger durch den Einsatz technischer und fundamentaler Handelsstrategien versuchen, Überrenditen am Aktienmarkt zu erzielen, und bewertet deren Erfolgsaussichten.
Die zentralen Felder sind die Theorie der Kapitalmarkteffizienz, spezifische Methoden der technischen Chartanalyse und der fundamentalen Bewertung von Unternehmen durch Kennzahlen.
Das Hauptziel ist es, die Prognosefähigkeit von Handelsstrategien zu prüfen und zu analysieren, ob ein kombinierter Einsatz beider Analysemethoden einen Mehrwert gegenüber der isolierten Betrachtung bietet.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die bestehende empirische Studien und Fachliteratur vergleicht, auswertet und synthetisiert, um die Aussagekraft der verschiedenen Analysemodelle zu beurteilen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der Markteffizienz, die Messung von Überrenditen, die detaillierte Darstellung technischer Handelsregeln und fundamentaler Kennzahlen sowie die Untersuchung ihrer Kombination.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Kapitalmarkteffizienz, technische und fundamentale Aktienanalyse, Überrenditen, hybride Handelsstrategien und Prognosefähigkeit von Aktienkursen.
Es wird verwendet, um eine präzisere Messung von Überrenditen zu ermöglichen, da es neben dem allgemeinen Marktrisiko auch Faktoren wie Unternehmensgröße und Buchwert-Marktwert-Verhältnis berücksichtigt.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein hybrider Ansatz, der beide Methoden kombiniert, tendenziell eine höhere Prognosekraft aufweist und somit einen Zusatznutzen für Investoren bieten kann.
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