Masterarbeit, 2011
80 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen und Ursachen von Burnout
2.1. Begriff Burn Out
2.2. Symptomatik
2.3. Burnout Verlauf
2.4. Burnout Prävention
2.5. Bewältigungsmaßnahmen
3. Einflussbereiche des Personalmanagements
3.1. Grundsätzliches im Personalmanagement
3.2. Personalrecruiting
3.3. Personalplanung
3.4. Personalentwicklung
3.4.1. Personalausbildung und Entwicklung
3.4.2. Personalentwicklung außerhalb der Arbeitsumgebung
3.4.3. Personalentwicklung am Arbeitsplatz
3.4.4. Coaching als Instrument der Personalentwicklung
3.4.5. Die Bedeutung der Führungskräfteausbildung für das Unternehmen
3.5. Personalmanagement im Kontext mit Burnout
3.5.1. Betriebliche Funktionsträger
3.5.2. Mitarbeiterfehlzeiten
4. Personalführung
4.1. Organisationspsychologie
4.2. Führungsverhalten und Führungserfolg
4.3. Kompetenzentwicklung als Führungsaufgabe
4.4. Mitarbeitergespräch
4.5. Präventive Maßnahmen
5. Burnout in der Praxis
5.1. Erlebnisbericht des Autors
5.1.1. Am Anfang war noch Feuer
5.1.2. Voller Einsatz
5.1.3. Am Abgrund
5.1.4. Der tiefe Fall
5.1.5. Der Weg Zurück
5.1.6. Bin wieder da!
5.2. Sichtweise der Therapeutin
5.3. Sichtweise des Vorgesetzten
5.4. Befragung von Führungskräften
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht Burnout als eine Herausforderung für das Personalmanagement und analysiert, wie Unternehmen und Führungskräfte durch gezielte Maßnahmen, wie Personalentwicklung und Coaching, präventiv gegen diese Belastung wirken und die Ressource Mensch langfristig schützen können.
5.1.2. Voller Einsatz
Als „Erstlingstäter“ ist dies allerdings nicht wahrnehmbar, der Zyklus beginnt sich zu drehen, ohne das der Betroffene es merkt. Manche Phasen werden schneller durchschritten manche langsamer, aber die Reihenfolge ist jene wie von Freudenberger 1972 beschrieben. Der Eifer, der Ehrgeiz der Einsatz, das alles scheint fast endlos zu sein. Man ist sich sicher seine Ziele zu erreichen, zu sicher!
Jene Arbeiten die sich nebenbei auftun werden, ebenfalls nebenbei und zusätzlich, erledigt. Die Zeitressourcen werden bis an die Grenzen verplant, für unvorhergesehene Zwischenfälle werden keine Zeitreserven geplant. Eigene Bedürfnisse, oder familiäre Verpflichtungen stehen mangels Zeitressourcen sowieso nicht mehr auf der Tagesordnung und werden einfach vor sich her geschoben. Die Vernachlässigung der eigenen Person und des Umfeldes ist ein Prozess der sich sehr schleichend gestaltet, und für den Betroffenen überhaupt nicht Wahrnehmbar ist. Kritische Reaktionen des Umfeldes werden maximal milde lächelnd als Phantasien abgetan, man ist unter umständen manchmal etwas matter als sonst aber das sind nur temporäre Randerscheinungen.
Das einzige Bedürfnis was in diesem Fall voll befriedigt wurde, war der Drang zur Weiterbildung. Diese fand neben der vollausgelasteten Arbeitszeit statt und trug das seine zum unaufhaltsamen Weg ins Burnout bei. Wie oben in Kapitel zwei erwähnt, ist Burnout ein geistiger Erschöpfungszustand. Wenn man sich in diesem Zustand befindet, und von seinem Körper dann auch noch neben der beruflichen Belastung geistige Höchstleistungen, die ein Universitätslehrgang zweifellos mit sich bringt, fordert, ist eine körperliche Reaktion die logische Folge.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des Burnouts als aktuelle Herausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung.
2. Grundlagen und Ursachen von Burnout: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Burnout, seine Symptomatik, den typischen Verlauf in Phasen sowie Ansätze zur Prävention und Bewältigung.
3. Einflussbereiche des Personalmanagements: Hier wird die Rolle des Personalmanagements analysiert, wobei Schwerpunkte auf Personalplanung, Recruiting und insbesondere auf die verschiedenen Formen der Personalentwicklung gelegt werden.
4. Personalführung: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Organisationspsychologie und des Führungsverhaltens sowie die Notwendigkeit, Kompetenzentwicklung als zentrale Führungsaufgabe zu begreifen.
5. Burnout in der Praxis: Der praktische Teil beinhaltet einen persönlichen Erlebnisbericht des Autors sowie die Sichtweisen einer Therapeutin und eines Vorgesetzten, ergänzt durch eine Befragung von Führungskräften.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse rekapituliert, wobei die Verantwortung der Führungskräfte und die Relevanz eines pfleglichen Umgangs mit der Ressource Mensch hervorgehoben werden.
Burnout, Personalmanagement, Personalentwicklung, Führungskräfte, Prävention, Coaching, Mitarbeitergespräch, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Organisationspsychologie, Stressbewältigung, Unternehmenskultur, Leistungsfähigkeit, Betriebliche Gesundheit, Burnout-Syndrom.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Burnout im beruflichen Umfeld und untersucht, wie Personalmanagement und Führungskräfte durch gezielte Maßnahmen zur Früherkennung und Prävention beitragen können.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Symptome von Burnout, die Rolle der Personalentwicklung, die Bedeutung von Coaching und Mitarbeitergesprächen sowie die Verantwortung von Führungskräften bei der Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Ressource Mensch im Unternehmen so geschützt und genutzt werden kann, dass eine langfristige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt und Burnout durch proaktives Personalmanagement verhindert wird.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur zum Thema Burnout und Personalmanagement mit einem empirischen Praxisteil, der einen persönlichen Erlebnisbericht und eine schriftliche Befragung österreichischer Führungskräfte umfasst.
Der Hauptteil analysiert die Instrumente des Personalmanagements (Recruiting, Planung, Entwicklung, Führung) im Kontext der psychischen Belastung und stellt spezifische Präventionsmaßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte dar.
Wesentliche Begriffe sind Burnout, Personalmanagement, Personalentwicklung, Führungskräfte, Prävention, Coaching, Mitarbeitergespräch und betriebliche Gesundheit.
Coaching wird als innovatives und wirksames Instrument der Personalentwicklung beschrieben, das Führungskräfte und Mitarbeiter dabei unterstützt, persönliche Belastungen besser zu bewältigen und die Lern- sowie Problemlösungsfähigkeit zu erhöhen.
Der Praxisteil verdeutlicht, dass Burnout in vielen Unternehmen noch immer als Tabuthema behandelt wird und trotz Kenntnis von Burnoutfällen in der Mehrheit der befragten Firmen keine systematischen Präventionsmaßnahmen getroffen werden.
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