Bachelorarbeit, 2010
81 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
2 Hauptteil
2.1 Kunstbetrieb und Kunstmarkt
2.1.1 Kunstbetrieb
2.1.2 Kunstmarkt
2.1.2.1 Die Marktteilnehmer
2.1.2.2 Trends und Stars
2.2 Der Künstler
2.2.1 Der Mythos
2.2.2 Die Berufung
2.2.3 Der Beruf
2.2.4 Die Marke
2.3 Professionalisierung
2.3.1 Begriff
2.3.2 Bedeutung
2.3.3 Wege der Professionalisierung
2.3.3.1 Selbstmanagement
2.3.3.2 Seminar- und Coachingangebote
2.3.3.3 Das Career & Transfer Service Center der UdK
2.3.3.4 Das Kunstbüro - Eine Initiative der Kunststiftung Baden-Württemberg
2.4 Die Qualität der Kunst
2.4.1 Begriff
2.4.2 Qualitätskriterien
3 Schluss
3.1 Reflektion
3.2 Fazit
4 Quellenangaben
4.1 Literaturverzeichnis
4.2 Internetquellen
Die Arbeit untersucht das moderne Berufsbild des Künstlers im Kontext zunehmender Professionalisierung und analysiert, inwieweit diese ökonomisch orientierten Anforderungen die künstlerische Qualität beeinflussen.
Kunstbetrieb
„The art world is a little like a second-hand computer: its exterior a desirably minimalist, Jonathan Ive-designed casing with titanium curves and winking lights that suggests highspeed processors able to deliver any number of creative experiences at the touch of a button, its interior a mess of circuitry that has been rewired and crammed back into the casing so many times that no one can begin to understand it. And there‘s no manual that tells you how it behaves - or how it ought to behave.“ Dan Fox
Der Fokus dieser Arbeit soll auf der Situation von Künstlern im Kontext der Professionalisierung liegen. Hierzu ist es notwendig, eine detaillierte Untersuchung des Umfeldes zu machen, in dem sich die Künstler befinden, da sie von diesem abhängig sind, sie von diesem geprägt werden, innerhalb dieses und im Kontext zu diesem gemessen werden und sie sich dieses zunutze machen können, um ihren Erfolg zu steigern.
Das Gebilde, das rund um die Kunst existiert, wird als Kunstbetrieb bezeichnet. Es ist ein relativ hermetisch in sich abgeschlossenes System, in dem es verschiedene Teilnehmergruppen gibt, denen jeweils feste Positionen zugeordnet werden und die zudem den größten Einfluss auf die Geschehnisse und Entwicklungen haben. Gemeint sind die Sammler, die Galeristen, die Kuratoren, die Kritiker - auch Insider genannt. Weiter ist der Kunstbetrieb geprägt von einer ganz eigenen Dynamik, mit der die Akteure des Kunstmarktes selektiert, kontrolliert, konglomeriert, befördert und verletzt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den aktuellen Hype im Kunstbetrieb und skizziert die Notwendigkeit für Künstler, sich zunehmend als Unternehmer und Marketingstrategen zu positionieren.
2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die komplexen Strukturen von Kunstmarkt und Kunstbetrieb, das moderne Künstlerbild, diverse Professionalisierungsstrategien sowie die Problematik der Qualitätsbewertung.
3 Schluss: Im Schluss werden die zentralen Erkenntnisse reflektiert und das Fazit gezogen, dass die Professionalisierung für Künstler einerseits notwendig, andererseits jedoch ein Segen und Fluch zugleich ist.
4 Quellenangaben: Dieser Abschnitt enthält das vollständige Literaturverzeichnis sowie eine Auflistung der verwendeten Internetquellen.
Kunstbetrieb, Kunstmarkt, Professionalisierung, Künstler, Kunstmarktteilnehmer, Selbstmanagement, Künstleridentität, Vermarktung, Qualität der Kunst, Bourdieu, Kapitaltheorie, Karriere, Kunstmesse, Galerien, Künstlerberuf
Die Arbeit untersucht das moderne Berufsfeld des Künstlers und wie sich die gestiegenen Anforderungen an Professionalität auf deren Arbeit und Existenz auswirken.
Zu den Schwerpunkten zählen die Funktionsweise des Kunstmarktes, die Rolle des Künstlers als Marke, Möglichkeiten der Professionalisierung sowie die Frage nach der Qualität in der zeitgenössischen Kunst.
Das Ziel ist es, das heutige Berufsbild des Künstlers zu beleuchten und zu klären, ob die notwendige Anpassung an wirtschaftliche Marktstrukturen die künstlerische Qualität beeinflusst.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse, ergänzt durch eigene Beobachtungen in einem Berliner Künstleratelier sowie die Auswertung von Fallbeispielen und Expertenmeinungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Kunstbetriebs, des Künstlerberufs (inklusive Mythos und Marke), der Professionalisierungswege sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kunstqualität.
Wichtige Begriffe sind Professionalisierung, Kunstmarkt, Künstlerische Identität, Selbstvermarktung, Ökonomisches Kapital und Aufmerksamkeitsökonomie.
Da Künstler heute zunehmend als Einmannunternehmen agieren, müssen sie neben der künstlerischen Produktion auch Verwaltungs-, Marketing- und Finanzaufgaben übernehmen, um in einem engen Markt zu bestehen.
Galerien fungieren als wichtige Schnittstellen und Partner, die Künstler in ihrer Karriereentwicklung unterstützen, jedoch oft eine 50-50-Provision verlangen und bestimmte Exklusivitätsansprüche stellen.
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