Diplomarbeit, 2003
48 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziele der Diplomarbeit
1.3. Aufbau der Diplomarbeit
2. Analyse des Geschäftsprozesses
3. Software–Modellierung
3.1. United Modelling Language
3.2. UML-Diagramme
3.3. Anwendungsfall
3.4. Beziehungen zwischen Anwendungsfällen
3.4.1. include-Beziehungen
3.4.2. extend-Beziehungen
3.4.3. Generalisierungsbeziehung
3.6. Anwendungsfalldiagramm „Veranstaltungskalender“
3.7. schriftliche Erläuterung der Anwendungsfälle
3.7.1. Use Case “Login”
3.7.2. Use Case „Gesamtliste abfragen“
3.7.4. Use Case „Datensätze anzeigen lassen“
3.7.5. Use Case „einzelnen Datensatz bearbeiten“
3.7.6. Use Case „Einzelnen Datensatz löschen“
4. Datenbank - Modellierung
4.1. ERM
4.2. Beziehungen
4.3. Dantenbankmodell „Veranstaltungskalender“
5. Programmierung
5.1. Die Programmiersprache
5.1.1. Entstehung und Darstellung einer Klasse
5.1.2. Methoden
5.1.2.1. Objektmethoden
5.1.2.2. Klassenmethoden
5.1.3. Dokumentation des Quellcodes
5.2. Erläuterung des Formulars zur Dateneingabe
5.3. Formular zur Datenänderung
6. Fazit
Die Arbeit zielt darauf ab, die statischen Veranstaltungskalender der Fachhochschule Bochum durch eine dynamische, datenbankgestützte Intranetanwendung zu ersetzen, um den Pflegeaufwand zu minimieren und eine zentrale, benutzerfreundliche Verwaltung zu ermöglichen.
3.3. Anwendungsfall
Use-Cases werden auch Anwendungsfälle genannt. Um sich vorstellen zu können, wie ein Anwendungsfall auszusehen hat, wird ein solcher Fall an einem sehr alltäglichen Beispiel erklärt. Fast jeder Mensch besitzt in der heutigen Zeit eine EC Karte. Mit dieser EC Karte können mehrere Prozesse vollzogen werden. Zum einen kann man im Geschäft per Lastschriftverfahren seine Waren bezahlen oder auch durch Eingabe der PIN Nummer, Geld direkt vom Konto abbuchen lassen. Das sind die zwei üblichsten Prozesse bei der Benutzung einer EC Karte im Geschäft. Um jedoch etwas Bargeld zu erhalten, muss man an einem Geldautomaten einen gewünschten Betrag abheben.
Dieser Prozess dürfte jedem bekannt sein. Man fährt zum Geldautomaten der eigenen Bank, um die Abhebungsgebühren zu sparen. Als nächstes wird die EC Karte in die vorgesehene Vorrichtung des Geldautomaten eingeschoben. Daraufhin fordert der Geldautomat den Benutzer auf, seine PIN Nummer anzugeben, um sich zu identifizieren. Danach erscheint ein Auswahlmenu. Dort kann dann ausgewählt werden zwischen vorgegebenen Beträgen (50 €, 100 €, 150 €, 200 €), selbst einen eigenen Betrag eingeben oder sogar erst seinen Kontostand anzeigen lassen.
Nachdem man seinen Kontostand anzeigen ließ, entscheidet sich diese Person, ggf. 50 € abzuheben. Somit klickt man auf das Feld 50 € und der Automat beginnt, den Auftrag zu bearbeiten. Am Ende des Geschäftsprozesses bekommt man seine EC Karte wieder zurück und der Geldbetrag kann entnommen werden. Diesen Prozess kennt wohl jeder. Somit hat man seinen ersten Anwendungsfall. Diesen Gesamtprozess kann man als „Geld abholen“ bezeichnen. Das komplette Prozedere wird in einzelne Teilprozesse gegliedert. Genau nach diesem Prinzip werden Anwendungsfälle definiert.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage statischer Webseiten an der FH Bochum und definiert die Zielsetzung zur Einführung eines dynamischen, datenbankgestützten Informationssystems.
2. Analyse des Geschäftsprozesses: Dokumentiert die Abstimmungen mit den beteiligten Fachabteilungen zur Festlegung der notwendigen Datenfelder für die einheitliche Eingabemaske.
3. Software–Modellierung: Erläutert den Einsatz der UML zur Spezifizierung der Anforderungen und zur grafischen Darstellung der Anwendungsfälle inklusive der detaillierten Beschreibung einzelner Use Cases.
4. Datenbank - Modellierung: Beschreibt den Entwurf der Datenbankstruktur mittels Entity-Relationship-Modellen und die Umsetzung der Beziehungen zwischen den Entitäten (Event, OrganisationUnit, Category).
5. Programmierung: Detailliert die technische Umsetzung mit PHP und MySQL, erläutert die objektorientierte Klassenstruktur und zeigt die Implementierung der Eingabe- und Bearbeitungsformulare.
6. Fazit: Zieht ein positives Resümee über die erfolgreiche Einführung des Systems und unterstreicht die Flexibilität und Skalierbarkeit für weitere Anforderungen der Fachbereiche.
Intranetanwendung, Veranstaltungskalender, PHP, MySQL, Datenbankmodellierung, Entity-Relationship-Modell, UML, Objektorientierte Programmierung, Dynamische Websites, Webentwicklung, Anwendungsfall, Use Case Diagramm, Administrationsbereich, Informationssystem, Open-Source-Software.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Entwicklung eines datenbankgestützten Systems zur Verwaltung von Veranstaltungskalendern an der Fachhochschule Bochum, um den Prozess von einer statischen HTML-Pflege auf eine dynamische Administration umzustellen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Software-Modellierung mittels UML, der Datenbankmodellierung nach dem Entity-Relationship-Modell und der praktischen Programmierung mittels PHP und MySQL.
Das Ziel ist die Ablösung statischer Sourcecode-Änderungen durch einen geschützten Administrationsbereich, der es berechtigten Nutzern ermöglicht, Veranstaltungen einfach zu erstellen, zu bearbeiten und zu löschen.
Es wurde eine systematische Software-Entwicklungsmethodik gewählt, die den Prozess von der Anforderungsanalyse (Use-Case-Analyse) über die grafische Modellierung mit UML bis hin zur implementierungsorientierten Datenbank- und Klassenmodellierung strukturiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung der Anwendungsfälle, den Entwurf der Datenbanktabellen und Beziehungen sowie die detaillierte Erläuterung der objektorientierten PHP-Programmierung inklusive der Dokumentationsstrategien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Intranetanwendung, PHP, MySQL, UML, Anwendungsfall, Datenbankmodellierung und dynamische Webentwicklung.
UML wurde gewählt, um komplexe Geschäftsprozesse visuell darzustellen und Anforderungen für die Softwareentwicklung präzise zu spezifizieren, was besonders für die Kommunikation der Software-Struktur gegenüber Dritten hilfreich ist.
Da eine N:M-Beziehung in relationalen Datenbanken nicht direkt abgebildet werden kann, werden zusätzliche Verknüpfungstabellen (wie eventOrganisation oder eventCategory) implementiert, welche die Primärschlüssel beider beteiligten Entitäten verbinden.
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