Bachelorarbeit, 2011
181 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Motivation und Problemdarstellung
1.2 Ausgangspunkt - Capgemini, Projekt start
1.3 Aufbau und Inhalt der Bachelorthesis
2. Theoretische Grundlagen des Vorgehensmodells der Unified Project View (UPV)
2.1 Definition der UPV
2.2 Wissenschaftlicher Forschungsstand
2.2.1 Forschungsstand zur Problemstellung der Bachelorthesis
2.2.2 Forschungsstand zu PM-Methoden für Offshore IT-Projekte
2.2.3 Forschungsstand zu Dashboards für Offshore IT-Projekte
2.3 Theoretische Grundlagen der UPV
2.3.1 Theoretischer Aufbau von Dashboards
2.3.2 Benutzeroberfläche von Dashboards
2.3.3 Erfolgssymptome von Dashboards
2.3.4 Organisatorische Voraussetzungen zur Einführung von Dashboards
2.3.5 Eight-Step Change Management Modell nach Kotter
3. Empirische Untersuchungen zur UPV
3.1 Einführung in die empirische Sozialforschung
3.2 Darstellung der Fragebogenstudie
3.2.1 Methodik von Online-Befragungen
3.2.2 Begründung für die Wahl der Erhebungsmethode
3.2.3 Aufbau des Fragebogens
3.2.4 Forschungsfragen und Hypothesen
3.2.5 Ergebnisse der Forschungsfragen und Hypothesen
3.2.6 Ergebnisse der Fragebogenstudie
3.3 Darstellung der Experteninterviews
3.3.1 Methodik von leitfadengestützten Experteninterviews
3.3.2 Begründung für die Wahl der Erhebungsmethode
3.3.3 Aufbau des Interviewleitfadens
3.3.4 Ergebnisse der Forschungsfragen
3.3.5 Ergebnisse der Experteninterviews
3.4 Ergebnisvergleich der empirischen Untersuchungen
4. Konzeption des Vorgehensmodells der UPV
4.1 Anforderungen eines UPV Dashboards
4.1.1 Organisatorische Voraussetzungen eines UPV Dashboards
4.1.2 Qualitätsanforderungen eines UPV Dashboards
4.2 Aufbau eines UPV Dashboards
4.2.1 Benutzer und Aufgaben eines UPV Dashboards
4.2.2 Identifikation der Datenquellen
4.2.3 Identifikation von Kennzahlen
4.2.4 Allgemeines zum Aufbau eines UPV Dashboards
4.2.5 Aufbau eines UPV Dashboards
4.2.6 Aufbau eines Team Dashboards
4.2.7 UPV/Team Dashboard in der Test- und Betriebsphase
4.3 Einführung eines UPV Dashboards
4.3.1 Bewusstsein für die Dringlichkeit schaffen
4.3.2 Eine Führungskoalition aufbauen
4.3.3 Vision und Strategien entwickeln
4.3.4 Die Vision des Wandels kommunizieren
4.3.5 Empowerment (Befähigung) auf breiter Basis
4.3.6 Kurzfristige Ziele ins Auge fassen
4.3.7 Erfolge konsolidieren und weitere Veränderungen ableiten
4.3.8 Neue Ansätze in der Kultur verankern
4.4 Vorstellung des Vorgehensmodells der UPV
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Vorgehensmodell für eine „Unified Project View“ (UPV) zu entwickeln, um eine konsistente Gesamtsicht auf den Projektstatus in Offshore-IT-Projekten zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Anforderungen und Bestandteile ein solches „Unified Project View Dashboard“ erfüllen muss, um Projektbeteiligten eine transparente Übersicht zu bieten und Probleme frühzeitig zu identifizieren.
1.1 Motivation und Problemdarstellung
In den letzten Jahren hat die Offshore (vgl. VI.8) Softwareentwicklung immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird vor allem aus Gründen reduzierter Kosten durchgeführt. (vgl. Allweyer, T. et al. 2004, S. 8) Laut Farrell haben 40% der 500 größten Unternehmen in Westeuropa schon ihre IT ins Ausland verlagert. (vgl. Farrell, D., 2011, S. 5) Weitere Gründe für eine Verlagerung der IT sind die flexible Personalplanung, die hohe Qualität der Software und die Verringerung der Zeit bis zur Marktreife von Software. (vgl. Mozcadlo, R., 2011, S. 4)
Gemäß einer Umfragestudie von Moczadlo wird das Scheitern von IT Offshore Projekten auf ein ineffizientes Projektmanagement (PM) (vgl. VI.12) zurückgeführt. (vgl. Moczadlo, R., 2011, S. 14) PM kann daher als relevanter Faktor für den Erfolg eines Projekts bezeichnet werden. (vgl. Aichele, C., 2006, S. 285) Ein Projekt wird grundsätzlich als erfolgreich gewertet, wenn mindestens das Ergebnis, die Termin- und die Budgettreue erreicht werden. (vgl. VI.11) Somit hängt der Erfolg nicht nur von der Arbeit des Projektteams ab, sondern auch von der kompetenten Kontrolle und Steuerung der PMs.
Gerade bei Offshore Projekten stellt die Projektkontrolle eine besondere Herausforderung dar. (vgl. Jenny, B., 2009, S. 272) Die Kontrolle muss u.a. über den Zeitplan, über das Budget und über das Produkt behalten werden. (vgl. VI.12) Dies sind nur ein paar Beispiele für Bereiche, die kontrolliert werden müssen, um Entscheidungen im Projekt treffen zu können. Die Qualität der Entscheidung hängt aber von den Informationen ab, die das Projektteam erhält. Der Informationsbestand ist jedoch meist größer, als es die Zeit zulässt diese zu verarbeiten und zu analysieren. (vgl. Grasl, O. et al. 2004, S. 74) Die besondere Aufgabe besteht also darin, alle relevanten Informationen zu vereinen, um den Zustand des Projektes kenntlich zu machen. Mit diesen Erkenntnissen können dann anschließend Entscheidungen getroffen werden. Eine Gesamtsicht auf den Projektstatus (vgl. VI.13) ist demzufolge ein geeignetes Hilfsmittel, um das Problem der hohen Informationsmenge zu lösen. Hierbei stellt sich jedoch die Frage, wie der Aufbau dieser Gesamtsicht aussieht und welche Bestandteile sie enthält. Diese Frage soll durch das Vorgehensmodell der „Unified Project View“ (UPV) beantwortet werden.
1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung von Offshore-IT-Projekten und die daraus resultierende Notwendigkeit für ein effizientes Projektmanagement, um Informationsüberlastung durch eine konsistente Gesamtsicht zu bewältigen.
2. Theoretische Grundlagen des Vorgehensmodells der Unified Project View (UPV): Hier werden die theoretischen Basis-Konzepte für Dashboards und Change Management definiert, die als Fundament für das Vorgehensmodell dienen.
3. Empirische Untersuchungen zur UPV: Dieses Kapitel stellt die durchgeführte Fragebogenstudie und Experteninterviews vor, um die notwendigen Inhalte und Anforderungen für das UPV Dashboard zu identifizieren.
4. Konzeption des Vorgehensmodells der UPV: Auf Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse wird das Vorgehensmodell konkret entwickelt, inklusive Anforderungen, Aufbau und Implementierungsschritten.
5. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungspotenziale im Bereich der Projekt-Dashboards.
Offshore-IT-Projekte, Projektmanagement, Unified Project View, Dashboard, Projektstatus, Kundenzufriedenheit, Projektsteuerung, Change Management, empirische Sozialforschung, Prozessoptimierung, KPI, Projektstatusbereiche, Offshore-Partner, Wissensmanagement, Performance-Messung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, den Projektstatus in verteilten Offshore-IT-Projekten durch eine vereinheitlichte, transparente Gesamtsicht – das sogenannte „Unified Project View Dashboard“ – effizient darzustellen.
Die Kerngebiete umfassen das Projektmanagement in Offshore-Szenarien, die theoretischen Konzepte von Business-Dashboards sowie die empirische Identifikation von kritischen Erfolgsfaktoren für IT-Projekte.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells für eine „Unified Project View“. Die Leitfrage lautet, welche Elemente eines Projektstatus für eine konsistente Gesamtsicht in Offshore-IT-Projekten notwendig sind.
Die Autorin kombiniert eine Literaturanalyse mit empirischen Methoden, namentlich einer quantitativen Fragebogenstudie und einer qualitativen Expertenbefragung, um die Notwendigkeit und den Aufbau des Dashboards zu begründen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Dashboard-Systemen und Change-Management-Prozessen (nach Kotter) sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Studien, die in die Konzeption des Vorgehensmodells münden.
Offshore-IT-Projekte, Projektmanagement, Dashboards, Projektstatus, KPI, Change Management und Projektsteuerung.
Die empirischen Untersuchungen zeigen, dass sich beide Kulturen in Bezug auf notwendige Projektstatusbereiche nur wenig unterscheiden. Es besteht ein tendenziell gleiches Verständnis über die Wichtigkeit der Status-Elemente.
Die empirischen Daten identifizieren die „Kundenzufriedenheit“ als das wichtigste Erfolgskriterium in Offshore-IT-Projekten. Dies hebt sich deutlich von anderen Faktoren ab und dient daher als zentraler Maßstab im Dashboard-Konzept.
Die Arbeit empfiehlt, dass Dashboards nicht als isolierte Werkzeuge, sondern als Teil eines strukturierten Change-Management-Prozesses einzuführen sind, um Akzeptanz und Nutzbarkeit in allen Projektphasen sicherzustellen.
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