Bachelorarbeit, 2009
52 Seiten, Note: 1.3
1. Problemstellung und Erkenntnisse (Executive Summary)
2. Der Status Quo
2.1 Der liberalisierte europäische Energiemarkt
2.2 Das Zielunternehmen Endesa
2.3 Die Bieter und ihre Interessen
2.4 Protektionistische Bemühungen
3. Analyse der Fairness der Gebotspreise anhand von Multiplikatoren
3.1 Der methodische Rahmen
3.1.1 Bezugsgrößen
3.1.2 Wertindikatoren
3.2 Anwendung
3.2.1 Vergleichbare-Firmen-Methode (Similar Public Company Method)
3.2.2 Vergleichbare Transaktionen Methode (Recent Acquisition Method)
3.3 Analyse und Interpretation
4. Ereignisstudien
4.1 Der methodische Rahmen
4.2 Interpretationsgrundlagen aus der empirischen Literatur
4.3 Analyse und Interpretation
4.3.1 Ein weißer Ritter für Endesa, ein Dorn im Auge für den Staat
4.3.2 Acciona sorgt für Spekulation
4.3.3 Die Unsicherheit wächst – Einstieg von Enel
4.3.4 Einigung und Zerschlagung von Endesa
5. Schlussbetrachtung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Bieterkampf um den spanischen Energiekonzern Endesa durch eine zweigeteilte Analyse. Ziel ist es, die Komplexität des Übernahmeprozesses unter Berücksichtigung von Bieterinteressen, politischen Einflussnahmen und wirtschaftlichen Bewertungsmodellen zu beleuchten, um die Fairness der Gebote sowie die Aktienkursreaktionen der beteiligten Unternehmen zu bewerten.
1. Problemstellung und Erkenntnisse (Executive Summary)
Die nachfolgende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich mit einer Einführung zur Übernahme des spanischen Energiekonzerns Endesa, die auf Makro- und Mikroebene die Bieterinteressen analysiert sowie die einzelnen Gebote anhand von verschiedenen Multiplikatoren auf Fairness hin untersucht. In einem zweiten Teil werden die Aktienkurse aller relevanten Unternehmen zu den Ereignistagen auf anormale Renditen und deren statistische Relevanz untersucht und unter Zuhilfenahme von empirischer Literatur sowie eigenständigen Rechnungen und Überlegungen auch in Hinblick auf den im ersten Teil erörterten Kontext interpretiert.
Die Wichtigkeit nachstehender Analyse fußt auf der Präzedenzfunktion des Bieterkampfes in einer Zeit der Energiemarktliberalisierung, deren Effekt durch protektionistische Interessen gestört wird. Ziel der Arbeit ist es, dem Leser umfassende Einblicke in die Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft zu vermitteln und die wirtschaftlichen Zusammenhänge gezielt zu beleuchten und zu bewerten.
1. Problemstellung und Erkenntnisse (Executive Summary): Diese Einleitung gibt einen Überblick über die zweigeteilte Struktur der Arbeit, welche zunächst Bieterinteressen und Gebotsfairness analysiert und anschließend Ereignisstudien zur Bewertung der Markt- und Kursreaktionen nutzt.
2. Der Status Quo: Dieses Kapitel erläutert die Rahmenbedingungen des liberalisierten europäischen Energiemarktes sowie das Profil des Zielunternehmens Endesa und die strategischen Interessen der beteiligten Akteure.
3. Analyse der Fairness der Gebotspreise anhand von Multiplikatoren: Hier wird der methodische Ansatz der Multiplikatorbewertung definiert und angewendet, um die Gebotspreise in Bezug auf das reale Unternehmenswachstum und implizite Kontrollprämien zu untersuchen.
4. Ereignisstudien: Dieses Hauptkapitel analysiert mittels Ereignisstudien die Auswirkungen spezifischer Nachrichten und Gebote auf die Aktienkurse der beteiligten Unternehmen und interpretiert die Ergebnisse im Kontext der strategischen Übernahmeschritte.
5. Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die strategischen Erfolge sowie Fehler der Beteiligten und bewertet die Rolle der politischen Einflussnahme im Bieterkampf.
Endesa, E.ON, Bieterkampf, Multiplikatorbewertung, Ereignisstudie, Energiemarkt, Übernahme, Kontrollprämie, Synergien, Acciona, Enel, Gas Natural, Kursreaktion, Unternehmensbewertung, Kapitalmarkt
Die Arbeit analysiert den komplexen Bieterkampf um den spanischen Energiekonzern Endesa zwischen 2005 und 2007 unter Berücksichtigung ökonomischer und politischer Einflussfaktoren.
Die zentralen Felder umfassen die Bewertung von Übernahmeangeboten mittels Multiplikatoren, die Analyse von Aktienkursreaktionen durch Ereignisstudien sowie die Auswirkungen von protektionistischen politischen Maßnahmen.
Ziel ist es, die Fairness der abgegebenen Gebote zu bewerten und ein tieferes Verständnis für die Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft in einem grenzüberschreitenden Übernahmeprozess zu gewinnen.
Die Arbeit verwendet eine Kombination aus Multiplikatorverfahren zur Unternehmensbewertung sowie Ereignisstudien zur statistischen Analyse abnormaler Aktienrenditen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte finanzwirtschaftliche Analyse der Fairness der Gebote anhand von Multiplikatoren und eine umfangreiche Ereignisstudie, die den zeitlichen Ablauf und die Marktfolge des Übernahmeprozesses beleuchtet.
Die Analyse ist durch Begriffe wie Unternehmensübernahme, Multiplikatorbewertung, Ereignisstudie, Kontrollprämie, Synergieeffekte und Marktliberalisierung geprägt.
Der spanische Staat agierte protektionistisch und versuchte, die Übernahme durch ausländische Konzerne durch regulatorische Hürden und die Intervention der Energiebehörde CNE zu verzögern.
Die Gebotserhöhungen führten regelmäßig zu signifikanten Kursanstiegen bei Endesa, wobei sich der Markt durch die Erwartung höherer Prämien und Synergien zunehmend spekulativ verhielt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

