Diplomarbeit, 2003
120 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Stand der Gründungsforschung
1.2.1 Theorie der Gründungsforschung
1.2.2 Forschungsfelder empirischer Gründungsforschung
1.2.3 Begriff und Prozesscharakter der Unternehmensgründung
1.2.4 Zusammenfassung
1.3 Forschungsvorhaben und Zielsetzung der Arbeit
1.4 Forschungsdesign
1.4.1 Forschungsprozess
1.4.2 Forschungsmethodik
1.4.3 Das Experteninterview und seine Funktion im Forschungsprozess
1.5 Abgrenzung der Erhebungseinheiten
1.5.1 Funktionale Qualifikation als ExpertIn
1.5.2 Angesprochene Institutionen
1.6 Befragungsmethodik
1.6.1 Das teilstrukturierte, offene Interview
1.6.2 Aufbau des Leitfragenkataloges
1.7 Aufbau der Arbeit
2. Einleitung
2.1 Begriffsabgrenzungen
2.1.1 Begriff des Geschäftsmodells
2.1.2 Begriff der Strategie
2.1.3 Strategieebenen
2.2 Entstehung der strategischen Planung
2.2.1 Komponenten der Wettbewerbsstrategie und Wettbewerbssituation
2.2.2 Wechselwirkungen zwischen Wettbewerbsstrategie, Wettbewerbssituation und Geschäftsmodell
2.3 Die Wertkette als Gegenstand der strategischen Analyse
2.3.1 Allgemeine Wertkette nach Porter
2.3.2 Elemente einer unternehmensinternen Wertschöpfungskette
2.3.3 Definition der Wertkette
2.3.4 Elemente einer branchenübergreifenden Wertschöpfungskette
2.4 Werttreiber in Dienstleistungsunternehmen
2.4.1 Definition des Begriffes Dienstleistung
2.4.2 Der Dienstleistungsprozess
2.4.3 Wertkette von Dienstleistungsunternehmen
2.5 Konzept der Wertschöpfungspartnerschaft
2.5.1 Dimensionen von Kooperationsformen
2.5.2 Grundtypen strategischer Kooperationsformen
2.5.3 Management und Prozesscharakter strategischer Kooperationen
2.5.4 Wettbewerbsvorteile als Motive von Kooperationen
2.5.5 Erfolgsfaktoren, Erwartungen und Probleme der Wertschöpfungspartner
2.6 Konzept der Kernkompetenzen
3. Allgemeines
3.1 Definition Inkubator
3.2 Entwicklung des Inkubatormodells
3.3 Ausprägungen des Inkubatormodells
3.4 Inkubatorenansätze in Österreich
3.4.1 Private Inkubatoren
3.4.2 Inkubatorenansätze im öffentlichen Bereich
3.5 Inkubatorenansätze im angelsächsischen Raum (Großbritannien)
3.5.1 Die Region Cambridge
3.6 Fokussierung der Inkubatororganisation
3.6.1 Branchenbezogene Fokussierung
3.6.2 Incubateebezogene Fokussierung
3.6.3 Phasenbezogene Fokussierung
3.6.4 Fokussierung nach der Herkunft der Ideen
3.7 Der Inkubationsprozess
4. Einleitung
4.1 Wertkette einer Inkubatororganisation
4.2 Ansprechgruppen
4.2.1 Öffentlichkeit / Politik / Förderungen
4.2.2 Netzwerke / Strategische Partner
4.2.3 Wissenschaftliche Partner (Universitäten, Fachhochschulen)
4.2.4 Soziokulturelles Umfeld
4.2.5 Gründerperson
4.3 Leistungen- Primäre Aktivitäten
4.3.1 Vision / Unternehmensidee
4.3.2 Forschung & Entwicklung Operationen
4.3.3 Produktreife
4.3.4 Marktreife
4.4 Leistungen – Unterstützende Aktivitäten
4.4.1 Awareness- / Netzwerkleistungen
4.4.2 Kooperationsentscheidung und –einrichtung
4.4.3 Transferleistungen (z. B. Finanz, Technologie, Wissen)
4.4.4 Implementierung und Realisierung
4.5 Ergebnisebene
4.5.1 Markt
4.5.2 Intermediäre
4.5.3 Kunden
4.5.4 Konkurrenz
4.6 Gesamtzusammenhang
5. Einleitung
5.1 Wertkette einer Inkubatororganisation
5.2 Ansprechgruppen
5.2.1 Öffentlichkeit / Politik / Förderungen
5.2.2 Netzwerke / Strategische Partner
5.2.3 Wissenschaftliche Partner (Universität, Fachhochschule)
5.2.4 Soziokulturelles Umfeld
5.2.5 Gründerperson
5.3 Leistungen – Primäre Aktivitäten
5.3.1 Allgemeines
5.3.2 Unterstützung entlang der Wertkette
5.4 Leistungen-Unterstützende Aktivitäten
5.4.1 Allgemeines
5.4.2 Sachmittel
5.4.3 Awareness- / Netzwerkleistungen
5.5 Gesamtzusammenhang
5.6 Fazit
5.6.1 Welche strategischen Möglichkeiten bzw. Modelle stehen High-Tech Inkubatororganisationen in Österreich zur Verfügung um operativ tätig zu werden?
5.6.2 Wie wird unternehmensintern die Arbeit entlang der Wertschöpfungskette umgesetzt?
5.6.3 Welche Anforderungen werden an High-Tech Inkubatororganisationen im Hinblick auf unternehmensexterne Kooperationen gestellt?
5.6.4 Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen den beteiligten Kooperations partnern im Hinblick auf eine Realisierung vorhandener Potentiale?
5.6.5 Welche Handlungsstrategien der unterschiedlichen High-Tech Inkubatororganisationen können identifiziert werden?
5.6.6 Zusammenfassung
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein prozessorientiertes Verständnis von High-Tech Inkubatororganisationen im österreichischen Raum zu entwickeln, indem die theoretischen Grundlagen des wertkettenbasierten Managements nach Michael Porter auf diese Organisationen angewandt werden. Dabei steht die Dokumentation der praktischen Umsetzung von Managementprozessen innerhalb dieser Institutionen sowie die Identifikation strategischer Kooperationsmodelle im Fokus der Untersuchung.
3.1 Definition Inkubator
„Business incubation is a dynamic process of business enterprise development. Incubators nurture young firms, helping them to survive and grow during the start-up period when they are most vulnerable. Incubators provide hands-on management assistance, access to financing and orchestrated exposure to critical business or technical support services. They also offer entrepreneurial firms shared office services, access to equipment, flexible leases and expandable space —all under one roof.
An incubation program's main goal is to produce successful graduates — businesses that are financially viable and free-standing when they leave the incubator usually in two to three years.”
Unter einem Inkubator versteht man eine Organisation, die die Gründung eines neuen Unternehmens erleichtert. Der Inkubator bietet ein kontrolliertes Umfeld, das dem Management eines Start-Ups die Konzentration auf seine Kernkompetenzen ermöglicht, unter anderem, indem dem Management Organisationsleistungen abgenommen werden. Inkubatoren bieten Unternehmensgründern alle wichtigen Dienstleistungen und Ressourcen im Paket an. Inkubatoren sind daher auch als Angebot der „Gründung aus einer Hand“ bezeichnet worden.
1 Einleitung: Das Kapitel bietet einen Überblick über die Problemstellung, die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit, eingebettet in den Kontext der Gründungsforschung.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die begrifflichen Grundlagen wie Geschäftsmodelle, Strategieebenen und vor allem das Modell der Wertkette nach Porter detailliert dargestellt und für die Analyse von Dienstleistungsunternehmen adaptiert.
3 Allgemeines: Dieses Kapitel erläutert das Inkubatormodell, dessen historische Entwicklung, die spezifischen Ausprägungen sowie die Situation und Herausforderungen von Inkubatoren in Österreich und im internationalen Vergleich.
4 Einleitung: Dieses Kapitel dient als theoretische Überleitung und Basis für die Modellierung der Wertkette einer spezifischen Inkubatororganisation.
5 Einleitung: Hier werden die Ergebnisse der durchgeführten Experteninterviews präsentiert, analysiert und das zuvor entwickelte Modell der Wertkette anhand der empirischen Daten validiert.
Inkubatororganisation, Wertkette, Gründungsforschung, High-Tech, Unternehmensgründung, Businessmodell, Kooperationsmanagement, Netzwerkmanagement, Innovationszentrum, Kernkompetenzen, Dienstleistungsprozess, Startup, Gründungsförderung, Experteninterview, Wettbewerbsvorteile.
Die Diplomarbeit befasst sich mit einer prozessorientierten Analyse von High-Tech Inkubatororganisationen in Österreich unter Anwendung des Wertkettenkonzepts nach Michael Porter.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung strategischer Wertschöpfung, das Modell des Inkubators, die Struktur von Gründungsförderungsprozessen sowie die Bedeutung von Netzwerken und Kooperationen für Start-Ups.
Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, wie das Management von Geschäftsprozessen entlang der Wertkette in universitätsnahen High-Tech Inkubatororganisationen in Österreich in der Praxis gestaltet ist.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, wobei Experteninterviews mit Entscheidungsträgern aus Inkubatororganisationen und Venture-Capital-Gesellschaften durchgeführt wurden.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen strategischer Analyse, die Charakteristika des Inkubatormodells, die Herleitung eines spezifischen Wertkettenmodells für Inkubatoren sowie die Auswertung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Inkubatororganisation, Wertkette, Gründungsforschung, Kernkompetenzen, Kooperation und Netzwerkmanagement.
Sie dienen als Instrument, um spezifische Defizite in der Frühphasenfinanzierung und der Unterstützung innovativer Gründungen im österreichischen Hochtechnologiesektor zu adressieren.
Das Wertkettenmodell dient als analytisches Instrument, um die verschiedenen Aktivitäten innerhalb der Inkubatororganisation – von der Identifikation und Auswahl bis zur Inkubation und Kooperation – zu systematisieren und ihren Wertbeitrag für die betreuten Unternehmen darzustellen.
Das Fazit betont, dass die Qualität des Netzwerkmanagements und die ganzheitliche Integration der Leistungsglieder für den Erfolg der Inkubatororganisation entscheidend sind, um als "Qualitätssiegel" für Start-Ups zu fungieren.
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