Fachbuch, 2011
104 Seiten
Schul- und Ausbildungszeit Hermann Dorners 1882-1907
Die ersten Flugversuche ab 1908
Teilnahme an Flugveranstaltungen auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal
Gründung der Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH
Treffpunkt der Flugzeugführer am alten Startplatz
Georg Schendel und August Voss-Das Flugzeugunglück
Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH in finanziellen Schwierigkeiten 1911-1913
Die Flugschüler bei der Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH
Die Luftfahrtschule Berlin-Adlershof
Dorner und Melli Beese – Das Wasserflugzeug „Fliegendes Boot“
Dorner arbeitete für die Albatros Flugzeug-Werke
Dorner als Chefkonstrukteur bei den Deutschen-Flugzeug-Werken 1915-1916
Dorner als Chefkonstrukteur in der Hannoverschen Waggonfabrik 1916-1923
Dorner-Automobilbau und die Dorner-Ölmotoren AG 1923-1925
Dorners Aufenthalt in den USA 1925-1931
Die Halbbrüder Hermann und Alexander Dorner
Hermann Dorner versuchte seine Entwicklungen anzubieten 1943-1945
Bundesverdienstkreuz und weitere Auszeichnungen 1954-1957
Über seine Familie und der letzte Lebensabschnitt 1957-1963
Straßenbenennungen nach Hermann Dorner in Berlin und Leipzig
Diese Dokumentation zeichnet das Leben und Wirken von Hermann Dorner nach, einem der Pioniere der deutschen Luftfahrt, der als Konstrukteur, Pilot und Unternehmer maßgeblich zur Entwicklung des Flugzeugbaus beitrug. Das Ziel ist es, die Leistungen des "Einzelkämpfers" Dorner in der frühen Ära der Luftfahrt in Berlin-Johannisthal zu würdigen und die technologischen Herausforderungen sowie die persönlichen und wirtschaftlichen Höhen und Tiefen seines Lebens darzustellen.
Die ersten Flugversuche ab 1908
Von Kindheit an kannte Hermann Dorner nur ein Ziel: Flieger zu werden! Technik war das, was ihn begeisterte, und seine Versuche 1895/96 in Königsberg, in den Dünen von Kranz mit Bettlaken und Bohnenstangen gegen den Seewind von den Dünen herabspringend, bestimmten seinen weiteren beruflichen Lebensweg.
Auf väterlichen Wunsch wählte er die Schiffbau-Kunst in der Kaiserlichen Marine, zunächst als Seekadett auf der Kreuzerfregatte und dem späterem Schulschiff „Moltke“ der Werft in Stettin.
Nach einer Weltreise absolvierte er ein praktisches Jahr auf Werften in Stettin und Danzig, danach sein vierjähriges Studium an der Königlichen Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg. 1906 erhielt er sein Diplom-Examen.
Nach neun Monaten Ingenieur-Studium begann er eine praktische Tätigkeit in der Berliner Maschinenfabrik des Dipl.-Ing. Otto Georg Schwager im Bootsbau, Motorenbau und Automobilreparaturen in der Waldemarstr. 55.
Hermann Dorner wurde im Jahre 1907 Mitglied im „Verein Deutscher Ingenieure“ (VDI). Dieser Verein wurde 1856 gegründet.
Ende 1907 machte sich Dorner selbstständig. Er begann 1908 mit Unterstützung des „Berliner Vereins für Luftschiffahrt“ und des Kriegsministeriums auf dem Nebengelände der Schöneberger Rieselfelder seine ersten Flugversuche.
Schul- und Ausbildungszeit Hermann Dorners 1882-1907: Dieses Kapitel beleuchtet Dorners familiäre Herkunft, seine schulische Ausbildung und sein Studium an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.
Die ersten Flugversuche ab 1908: Hier wird der Beginn von Dorners fliegerischer Laufbahn sowie seine ersten Versuche auf den Schöneberger Rieselfeldern beschrieben.
Teilnahme an Flugveranstaltungen auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal: Die Anfänge des Flugplatzes Johannisthal und Dorners Teilnahme an der Eröffnungsflugwoche bilden den Kern dieses Abschnitts.
Gründung der Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH: Dieses Kapitel behandelt die Kommerzialisierung von Dorners Flugideen und die Gründung seiner eigenen Gesellschaft.
Treffpunkt der Flugzeugführer am alten Startplatz: Ein Einblick in das soziale Leben und den Austausch der Flugpioniere auf dem Flugplatzgelände.
Georg Schendel und August Voss-Das Flugzeugunglück: Dokumentation des tragischen Absturzes und dessen Auswirkungen auf die Dorner-Flugzeug-Gesellschaft.
Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH in finanziellen Schwierigkeiten 1911-1913: Darstellung der wirtschaftlichen Krisen, die zum Scheitern der Flugzeugproduktion führten.
Die Flugschüler bei der Dorner-Flugzeug-Gesellschaft mbH: Eine Übersicht über die Schüler, die bei Dorner das Fliegen erlernten.
Die Luftfahrtschule Berlin-Adlershof: Dorners Tätigkeit als Lehrer und die Entwicklung der Luftfahrtschule.
Dorner und Melli Beese – Das Wasserflugzeug „Fliegendes Boot“: Untersuchung der Kooperation bei einem speziellen Wasserflugzeugprojekt.
Dorner arbeitete für die Albatros Flugzeug-Werke: Dokumentation von Dorners Tätigkeit als Konstrukteur nach der Aufgabe seiner eigenen Firma.
Dorner als Chefkonstrukteur bei den Deutschen-Flugzeug-Werken 1915-1916: Schwerpunkte seiner Arbeit in der Riesenflugzeugabteilung der DFW.
Dorner als Chefkonstrukteur in der Hannoverschen Waggonfabrik 1916-1923: Vorstellung seiner eigenen Konstruktionen der "Han"-Typen.
Dorner-Automobilbau und die Dorner-Ölmotoren AG 1923-1925: Der Versuch, den Automobilmarkt mit Diesel-Kleinwagen zu revolutionieren.
Dorners Aufenthalt in den USA 1925-1931: Beschreibt Dorners berufliche Kontakte und Entwicklungsarbeit in den USA.
Die Halbbrüder Hermann und Alexander Dorner: Eine Analyse der familiären Beziehungen und Erbstreitigkeiten.
Hermann Dorner versuchte seine Entwicklungen anzubieten 1943-1945: Dokumentation seiner Bemühungen, militärische Projekte während des Krieges zu initiieren.
Bundesverdienstkreuz und weitere Auszeichnungen 1954-1957: Würdigung seines Lebenswerks durch staatliche und fachliche Ehrungen.
Über seine Familie und der letzte Lebensabschnitt 1957-1963: Ein Überblick über seine letzten Lebensjahre bis zu seinem Tod.
Straßenbenennungen nach Hermann Dorner in Berlin und Leipzig: Informationen über die posthume Ehrung Dorners durch Straßennamen.
Hermann Dorner, Flugzeugpionier, Berlin-Johannisthal, Luftfahrtgeschichte, Flugzeugkonstruktion, Dorner-Eindecker, DFW, Hannoversche Waggonfabrik, Dieselmotor, Automobilbau, Packard, Melli Beese, Alte Adler, Luftfahrtschule Adlershof.
Die Arbeit dokumentiert das Leben und Werk des deutschen Luftfahrtpioniers Hermann Dorner, von seinen frühen Flugversuchen bis hin zu seinen späten Beiträgen zur Motorentechnik.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Pionierflugwesen in Berlin-Johannisthal, der Entwicklung eigener Flugzeugkonstruktionen, der wirtschaftlichen Entwicklung seiner Flugzeug- und Automobilunternehmen sowie seinem Wirken im Ingenieurwesen.
Das Ziel ist eine umfassende biografische Aufarbeitung, die Dorner als einen bedeutenden, aber oft im Schatten stehenden Konstrukteur der deutschen Luftfahrtgeschichte porträtiert.
Die Autoren nutzten eine akribische Recherche, basierend auf Originaldokumenten, Briefen, Patenten, Fachzeitschriften und Zeitzeugnissen, um ein historisch fundiertes Bild zu zeichnen.
Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den frühen Gleitflugversuchen über die Gründungsphase seiner Firmen, die Zeit als Konstrukteur in großen Flugzeugwerken bis hin zu seinen Entwicklungen im Bereich der Dieselmotoren und des Automobilbaus.
Hermann Dorner, Luftfahrtpionier, Flugzeugbau, Berlin-Johannisthal, Konstrukteur, Dieselmotor, Patente.
Der Titel spielt auf seinen unermüdlichen, oft eigenwilligen Weg als Konstrukteur an, der trotz finanzieller Schwierigkeiten und Rückschlägen konsequent an seinen technischen Visionen festhielt.
Seine Eindecker-Konstruktionen gehörten zu den frühen Originalentwicklungen in Deutschland, und seine Arbeiten im Bereich der Schwerölmotoren trugen maßgeblich zur technischen Innovation bei.
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