Diplomarbeit, 2011
121 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Beschreibung der psychischen Erkrankung Depression
2.1 Definition Depression
2.2 Differentialdiagnosen unipolar affektiver Störungen
2.2.1 Depressive Episode
2.2.2 Somatisches Syndrom einer Depression
2.2.3 Dysthymia
2.3 Differentialdiagnosen bipolar affektiver Störungen
2.3.1 Manische Episode
2.3.2 Hypomanie
2.3.3 Zyklothymia
2.4 Symptome der Depression
2.5 Formen der Depression
2.6 Häufigkeit, Geschlecht, Alter und soziale Schicht
2.7 Verlauf und Prognose
3. Ursachen der Entstehung von Depressionen
3.1 Allgemeine Fakten
3.2 Biologische Faktoren
3.2.1 Hormonelle Faktoren
3.2.2 Biologische Grundlagen und Prädispositionen
3.2.3 Prozesse, die mit den biologischen Grundlagen und Prädispositionen verbunden sind
3.3 Neurobiologische Faktoren
3.4 Psychologische Theorien
3.4.1 Depressionsmodell von Seligmann
3.4.2 Depressionsmodell von Beck
3.4.3 Depressionsmodell von Lewinsohn
3.5 Psychoanalytische Ansätze
3.6 Sozialwissenschaftliche Erklärungstheorien
3.6.1 Psychosoziale Faktoren
3.6.2 Depression als Ausdruck einer sozialen Gratifikationskrise
3.6.3 Depressionen bei Kindern als Folge elterlicher Depressionen
3.7 Medikamente
3.8 Gesellschaftliche Aspekte
4. Behandlungen von Depressionen
4.1 Allgemeine Fakten
4.2 Pharmakotherapie
4.3 Psychotherapie
4.4 Lichttherapie
4.5 Sport und Bewegung in freier Natur
4.6 Wachtherapie
4.7 Alternativen bei sehr schweren Depressionen
4.8 Elektrokrampftherapie
5. Drei Erfahrungsberichte
5.1 Nähere Erläuterung
5.2 Fragen als Grundgerüst für die Erfahrungsberichte
5.3 Erfahrungsbericht Markus Zimmermann* (Name geändert)
5.4 Erfahrungsbericht Susann Schäfer* (Name geändert)
5.5 Erfahrungsbericht Christian Nagel* (Name geändert)
5.6 Schlussbemerkung zu den Erfahrungsberichten
6. Alternative Heilmethoden
6.1 Allgemeine Fakten und wissenschaftliche Erklärung
6.2 Yoga und Meditation
6.3 Energiearbeit und Reiki
6.4 Ayurvedische Behandlung
6.5 Schamanische Behandlung
6.6 Kunst- und Ausdruckstherapie
6.7 Musik als heilende Kraft
6.8 Familienstellen
6.9 Homöopathie
7. Depression- Krise als Chance- Aufruf zur eigenen spirituellen Entwicklung
7.1 Allgemeine Fakten
7.2 Tieferes Verständnis für das Vorhandensein einer Seele
7.3 Das höhere Selbst und die physische Persönlichkeit
7.4 Integration von eigenen Schattenseiten
7.5 Veränderung von Gedanken- und Verhaltensmuster
7.6 Entwicklung von Selbst- und Nächstenliebe
7.7 Selbstfindung und Beachtung des eigenen Körperrhythmus
7.8 Integration der weiblichen und männlichen Anteile in uns
7.9 Entwicklung von Kreativität und Annäherung an die Natur
8. Prävention von Depressionen
8.1 Drei Phasen der Prävention
8.1.1 Tertiäre Phase
8.1.2 Sekundäre Phase
8.1.3 Primäre Phase
8.2 Die neue Medizin der Emotionen und andere präventive Methoden
8.3 Kommunikation und Berührung
9. Nachspann
Die Arbeit untersucht das vielschichtige Phänomen der Depression, betrachtet deren Ursachen aus biologischen, psychologischen und gesellschaftlichen Perspektiven und evaluiert sowohl konventionelle als auch alternative Behandlungsansätze sowie Präventionsmöglichkeiten.
2. 1 Definition Depression
Die Depression gehört zu den affektiven Störungen (ICD –10: F30-39), die mit Beeinträchtigung des Antriebs und der Stimmung einhergehen (vgl. Schwarzer 2004: 227).
Gefühle von Niedergeschlagenheit und tiefer Trauer treten bei vielen Menschen meist nach belastenden Ereignissen auf. Beispiele hierfür ist der Tod eines geliebten Menschen oder das Ende einer Partnerschaft. Diese Gefühle lassen jedoch nach einer bestimmten Zeit nach und sind ganz normal bei einem Trauerprozess. Eine Depression liegt in diesem Fall noch nicht vor. Auch ist es dem Betroffenen noch möglich, sich kurzzeitig durch einfühlsame Gespräche mit Freunden oder Aktivitäten abzulenken. Bestehen die Gefühle jedoch über einen langen Zeitraum, kann sich dieser Zustand zu einer Depression steigern. Neben der tiefen Trauer und Niedergeschlagenheit empfinden die Betroffenen meist auch eine quälende emotionale Leere und Freudlosigkeit. Verschiedene körperliche Beschwerden treten in vielen Fällen zusätzlich auf. Selbst die gesamte Lebensführung des Betroffenen kann stark beeinträchtigt sein. Depressive haben große Schwierigkeiten alltägliche Aufgaben, wie den Haushalt oder die Ausübung eines Berufs zu bewältigen. Oft treten starke Selbstzweifel auf. Die Betroffenen haben kein Interesse mehr an Dingen, die ihnen früher wichtig waren. Selbst der Zuspruch von nahe stehenden Personen oder andere Ablenkungen bereiten ihnen keine Erleichterung (Internetquelle 1).
Unterschieden wird zwischen einer pathologisch niedergedrückten Stimmung (Depression), einer krankhaft gehobenen Stimmung (Manie) und einem phasenhaften Wechsel von depressiven und manischen Phasen (Manisch-depressive Erkrankung; bipolare affektive Störung). Die Manie wird als eigenständige Störungsgruppe abgegrenzt, ist aber häufig mit der unipolaren Depression verbunden (vgl. Schwarzer 2004: 227).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, verdeutlicht die Relevanz der Depression als Volkskrankheit und legt den Fokus auf die Bedeutung der psychischen Krise als möglichen Wendepunkt im Leben.
2. Beschreibung der psychischen Erkrankung Depression: Das Kapitel definiert Depressionen, grenzt sie von anderen affektiven Störungen ab und erläutert Symptome, Formen, Verlauf sowie epidemiologische Daten.
3. Ursachen der Entstehung von Depressionen: Hier werden verschiedene Erklärungsmodelle analysiert, darunter biologische Faktoren, psychologische Theorien sowie sozialwissenschaftliche Ansätze und gesellschaftliche Einflüsse.
4. Behandlungen von Depressionen: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über konventionelle Therapien wie Pharmakotherapie und Psychotherapie sowie biologische Verfahren wie Licht- und Wachtherapie.
5. Drei Erfahrungsberichte: Durch konkrete Fallbeispiele werden individuelle Verläufe und Bewältigungsstrategien depressiver Erkrankungen dokumentiert, gefolgt von einer kritischen Reflexion.
6. Alternative Heilmethoden: Es werden ergänzende Ansätze wie Yoga, Meditation, Energiearbeit, Ayurveda, schamanische Arbeit, Kunsttherapie und Familienstellen als komplementäre Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.
7. Depression- Krise als Chance- Aufruf zur eigenen spirituellen Entwicklung: Dieses Kapitel betrachtet die psychische Krise als Transformationsprozess, der tiefere Erkenntnisse über das eigene Selbst und die Verbindung zur Natur ermöglichen kann.
8. Prävention von Depressionen: Der letzte Teil befasst sich mit vorbeugenden Maßnahmen in drei Phasen sowie der Bedeutung von Kommunikation, Berührung und der neuen Medizin der Emotionen.
Depression, Psychische Gesundheit, Affektive Störungen, Psychotherapie, Pharmakotherapie, Alternative Heilmethoden, Energiemedizin, Schamanismus, Meditation, Yoga, Prävention, Lebenskrise, Transformation, Achtsamkeit, Salutogenese.
Die Arbeit behandelt das breite Spektrum der Depression – von der medizinischen Definition und Entstehungsursachen bis hin zu klassischen und alternativen Therapiemethoden sowie präventiven Ansätzen.
Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Beschreibung, den psychosozialen und biologischen Ursachen, dem therapeutischen Spektrum und der spirituellen Bedeutung der Krankheit.
Das Ziel ist es, ein ganzheitliches Verständnis für Depressionen zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und aufzuzeigen, wie Betroffene durch moderne und alternative Ansätze ihre Selbstheilungskräfte aktivieren können.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die medizinische, psychologische und soziologische Fachquellen kombiniert und durch eigene Erfahrungsberichte ergänzt.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Diagnostik, die Analyse verschiedener Depressionsmodelle (z.B. Seligmann, Beck) sowie die Diskussion zahlreicher Heilmethoden und Präventionsstrategien.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Depression, Psychotherapie, Prävention, spirituelle Entwicklung, Achtsamkeit und ganzheitliche Heilmethoden charakterisieren.
Die Berichte dienen dazu, die theoretischen Ausführungen durch persönliche Erfahrungen zu veranschaulichen und den individuellen Wandlungsprozess in und nach der Depression zu verdeutlichen.
Die Arbeit betrachtet alternative Methoden, wie Meditation oder Energiearbeit, nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle, präventive oder komplementäre Ergänzung zur Schulmedizin.
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