Fachbuch, 2011
92 Seiten
Vorwort
Als Berlin noch ein Dorf war
Die Lausitzer Kultur
von etwa 1300/1200 v. Chr. bis 500 v. Chr.
Anmerkungen
Literatur
Bildquellen
Die wissenschaftliche Graphikerin
Friederike Hilscher-Ehlert
Der Autor Ernst Probst
Bücher von Ernst Probst
Die vorliegende Arbeit bietet einen fundierten Überblick über die Lausitzer Kultur, eine bedeutende archäologische Kultur Mitteleuropas, die etwa von 1300 bis 500 v. Chr. existierte. Das Ziel der Untersuchung ist es, die Lebensweise, die soziale Struktur sowie die technologischen und kulturellen Errungenschaften der damaligen Bevölkerung, von Ackerbauern bis zu Bronzegießern, anhand archäologischer Funde umfassend darzustellen.
Als Berlin noch ein Dorf war
Eine der wichtigsten Kulturen Mitteleuropas war von etwa 1300 bis 500 v. Chr. die Lausitzer Kultur. Sie entwickelte sich vermutlich aus der Vorlausitzer Kultur (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.) und existierte während der mittleren und jüngeren Bronzezeit sowie in der frühen Eisenzeit. In diesem Kapitel werden lediglich die bronzezeitlichen Abschnitte von etwa 1300 bis 800 v. Chr. behandelt, die ungefähr der Lebensdauer der süddeutschen Urnenfelder-Kultur (etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr.) entsprechen.
Das Verbreitungsgebiet der Lausitzer Kultur reichte im Westen bis an die Saale in Mitteldeutschland, während es im Süden Nordböhmen, Nordmähren und die nordwestliche Slowakei umfasste. Im Nordwesten gehörte das südliche Brandenburg dazu, und im Osten bildete die heutige polnische Provinz Posen (Poznan) die Grenze. Die Prähistoriker unterscheiden zwischen einer Ost-, West-, schlesisch-mährischen, oberschlesisch-polnischen, mittelschlesischen und einer Lausitzsächsischen Gruppe.
Vorwort: Einleitende Worte zum Fokus des Buches auf die Lausitzer Kultur sowie eine Würdigung der fachlichen Unterstützung bei der Erstellung des Werkes.
Als Berlin noch ein Dorf war: Umfassende Darstellung der Lausitzer Kultur, ihrer geographischen Ausbreitung, ihrer Siedlungsstrukturen, wirtschaftlichen Basis, metallurgischen Fähigkeiten sowie ihrer Bestattungsriten und religiösen Kulte.
Anmerkungen: Detaillierte wissenschaftliche Erläuterungen und Referenzen zu den einzelnen Abschnitten und Funden im Text.
Literatur: Verzeichnis der für das Buch herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Forschungsergebnisse.
Bildquellen: Nachweis der Herkunft der verwendeten Fotos und zeichnerischen Illustrationen.
Die wissenschaftliche Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert: Biographische Skizze der Graphikerin und ihre Bedeutung für die archäologische Illustration.
Der Autor Ernst Probst: Vorstellung des Autors, seines beruflichen Hintergrunds als Wissenschaftsautor und seines Portfolios.
Bücher von Ernst Probst: Eine Auflistung der zahlreichen weiteren Publikationen des Autors.
Lausitzer Kultur, Bronzezeit, Urnenfelderkultur, Archäologie, Siedlungsgeschichte, Wallburgen, Bronzeguss, Bestattungsriten, Opferfunde, Fernhandel, Keramik, prähistorische Landwirtschaft, Siedlungswesen, Mitteleuropa, Brandenburg.
Es handelt sich um eine wissenschaftlich fundierte Übersicht über die Lausitzer Kultur, ihre Ausbreitung in Deutschland und ihre charakteristischen Lebensweisen in der Bronzezeit.
Die zentralen Themen umfassen die Siedlungsformen, die landwirtschaftlichen und handwerklichen Tätigkeiten, den Bronzeguss, den Fernhandel sowie Bestattungsbräuche und religiöse Kulte.
Das Ziel ist die umfassende Dokumentation und Schilderung der Lebensrealitäten der Menschen der Lausitzer Kultur von etwa 1300 bis 500 v. Chr.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse archäologischer Funde, Grabungsberichte und anthropologischer Untersuchungen, die in einem verständlichen, wissenschaftlichen Stil zusammengetragen wurden.
Der Hauptteil widmet sich detailliert der Siedlungsstruktur, der Versorgung durch Ackerbau und Viehzucht, der Bedeutung von Metallurgie und Handel sowie dem Totenkult.
Schlüsselwörter sind unter anderem Lausitzer Kultur, Bronzezeit, Archäologie, Siedlungsgeschichte, Wallburgen und Bestattungskultur.
Der Pathologe und Politiker Rudolf Virchow prägte 1880 diesen Begriff, nachdem er bei Besuchen von Gräberfeldern in der Provinz Posen erkannte, dass die dortigen Funde einer eigenständigen, abgrenzbaren Kultur angehörten.
Untersuchungen an Knochenresten zeigten die durchschnittliche Körpergröße, die niedrige Lebenserwartung sowie zahlreiche krankheitsbedingte Veränderungen an Zähnen und Wirbelsäule.
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