Masterarbeit, 2011
101 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Begründung der Themenwahl und Zielstellung
1.2 Vorgehensweise und Begründung
2. Der Park als Text
2.1 Eine Definitionsbestimmung der Begriffe „Text“ und „Park“
2.2 Die Entwicklung von Landschaftsgärten und Parks in den Epochen
2.3 Eine Einordnung von Fürst Hermann von Pückler- Muskau in die Linie bedeutender Landschaftsarchitekten des englischen Stils
2.3.1 Der Stil Pücklers
3. Der Transfer literaturtheoretischer Autor- Werk- Leser- Beziehungen auf Pücklers Park in Branitz
3.1 Eine Darstellung der hermeneutischen Positionen in der Literaturtheorie und der Deutungsansätze zum Branitzer Park
3.2 Die „verlorenen Orte“ im Branitzer Park
3.3 Der Park als Lebensspiegel- ein imaginärer Rundgang
4. Fazit
Die Arbeit zielt darauf ab, die enge Verbindung zwischen dem exzentrischen Fürst Pückler und seinem letzten Werk, dem Branitzer Park, aufzuzeigen, indem sie literaturwissenschaftliche Interpretationsansätze auf die Gestaltung des Parks überträgt, um so die Intention des Künstlers und Wege zu deren neuerlicher Erfahrbarkeit zu erschließen.
3.3 Der Park als Lebensspiegel- ein imaginärer Rundgang
Die dargestellten hermeneutischen Positionen sowie die gängigen Interpretationshypothesen zum Branitzer Park sollen jetzt auf einem exemplarischen, imaginierten Rundgang durch den Park überprüft werden.
Zusätzlich gibt der Verfasser hierbei einen Spaziergang vor, der die Persönlichkeit des Branitzer Parks herauszustellen versucht, indem sich die Wegeführung an denjenigen „verlorenen Orten“ orientiert, die für die Biografie Pücklers entscheidend sind.
Dies geht einher mit einer Wegeführung, wie sie Pückler selbst als optimal erachtete: „Fahrwege müssen so disponiert werden, daß man das Sehenswerte und die Hauptgegenstände im ganzen Park der Reihe nach besuchen könne, und doch, wenn man das Wohnhaus wieder erreicht, dieselben Stellen nie zweimal, wenigstens nicht in derselben Richtung, passiert habe.“
Somit wird klar, dass der Rundgang weder demjenigen Rippls entspricht, der den Besucher anhand der Tageszeit und der Lichtverhältnisse lanciert, noch demjenigen Ettrichs.
1. Einleitung: Darlegung der Themenwahl und Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung des Branitzer Parks.
2. Der Park als Text: Theoretische Grundlegung durch Definition der Begriffe „Text“ und „Park“ sowie historische Einordnung der Landschaftsgestaltung Pücklers.
3. Der Transfer literaturtheoretischer Autor- Werk- Leser- Beziehungen auf Pücklers Park in Branitz: Anwendung literaturtheoretischer Hermeneutik auf den Park sowie praktische Umsetzung in Form eines imaginären Rundgangs.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Schwierigkeit einer eindeutigen Interpretation.
Fürst Pückler, Branitzer Park, Landschaftsgestaltung, Texttheorie, Hermeneutik, Gartenkunst, Landschaftspark, Biografismus, Erinnerungslandschaft, Autorintention, Rezeptionsästhetik, verlorene Orte, Selbstdarstellung, englischer Stil, Symbolik.
Die Arbeit untersucht den Branitzer Park als persönliches Werk des Fürsten Pückler und analysiert, inwiefern dieser als „Text“ verstanden werden kann, der die Lebensgeschichte und Intentionen seines Schöpfers widerspiegelt.
Im Mittelpunkt stehen die Gartenkunsttheorie, literaturwissenschaftliche Interpretationsmethoden, Pücklers Biografie und die Symbolik der verschiedenen Parkelemente.
Ziel ist es, Pücklers Intention bei der Parkgestaltung durch einen Transfer literaturtheoretischer Betrachtungsweisen substanziell zu fassen und Wege aufzuzeigen, den Park neu als Reminiszenz an sein Leben zu erschließen.
Die Arbeit nutzt einen hermeneutischen Ansatz, kombiniert mit strukturalistischen und rezeptionsorientierten Modellen der Literaturtheorie, um den Park als „Text“ zu dekonstruieren und neu zu lesen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition des Parks als Text, die historische Einordnung und eine detaillierte, imaginäre Begehung, bei der spezifische „verlorene Orte“ analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind Autorintention, Dekonstruktion, Landschaftsgestaltung, Erinnerungslandschaft und die Verbindung von Werk und Biografie.
Da Pückler seinen Park als Medium der Selbstdarstellung konzipierte, liefern biografische Kenntnisse den Schlüssel zum Verständnis der spezifischen Anordnungen und Chiffren im Park.
Diese Orte dienen als zentrale Ankerpunkte für die Biografie Pücklers; ihre Identifizierung und Einordnung ist essenziell, um die inhaltliche und persönliche Dimension der Parkgestaltung nachvollziehbar zu machen.
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