Examensarbeit, 2011
95 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Grundlegende Denkmuster zur Gestalt der Erde
3. Die Erde als Kugel in den antiken Darstellungen
3.1 Eudoxos von Knidos
3.1.1 Zur Biographie des Eudoxos
3.1.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eudoxos und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde
3.2 Eratosthenes aus Kyrene
3.2.1 Zur Biographie des Eratosthenes
3.2.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eratosthenes und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde
3.3 Klaudios Ptolemaios
3.3.1 Zur Biographie des Klaudios Ptolemaios
3.3.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Klaudios Ptolemaios und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde
4. Zusammenfassung
Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Entwicklung antiker Vorstellungen von der Gestalt der Erde. Das primäre Ziel ist es, den Ursprung unseres heutigen Weltbildes zu ergründen und die Fragestellung zu beantworten, wie und warum antike Denker zu ihren spezifischen Erdmodellen gelangten, wobei insbesondere die Rolle spekulativer Ansätze und deren mathematisch-astronomische Untermauerung analysiert wird.
3.1.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eudoxos und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde
Bei der Annäherung an die Gedankengänge und Erkenntnisse des EUDOXOS fällt zunächst auf, dass leider keine seiner Schriften erhalten geblieben ist. Dennoch können auf Grund der von LASSERRE gesammelten Fragmente, Rückschlüsse auf EUDOXOS‘ wissenschaftliche Wirkungsbereiche gezogen werden. So behandelte er in seinen Vorlesungen und Schriften Themen der Theologie, Philosophie, Geographie, Mathematik, Physik und Astronomie. Auskünfte über seine Reisen und Aufenthalte geben die Berichte des DIOGENES LAERTIOS. Die bei seinen Reisen gesammelten Erfahrungen ermöglichten EUDOXOS, geographisches Wissen zu systematisieren und zu beschreiben. STRABON zählt ihn zu den Geographen und PLUTARCHOS erwähnt die Ges Periodos („Beschreibung der Erde“) als geographisches Werk des Knidiers.
Die Quellenlage zu seinen mathematischen Leistungen muss wohl eher als spärlich bezeichnet werden, da es für die Existenz seiner die Geometrie betreffenden Bücher keine Überlieferungen und Bezeugungen gibt. Auch die Auffassung, dass wesentliche Teile des Werkes Elemente des EUKLID auf die geistige Leistung des EUDOXOS zurückgehen, ist nicht zweifelsfrei belegbar. LASSERRE verdeutlicht dies an der rein geometrischen Lösung des Problems der Würfelverdopplung, auch „Delisches Problem“ genannt, welche dem Knidier an andere Stelle zugeschrieben wird.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der antiken Erdkugelvorstellungen ein und erläutert die Bedeutung der griechischen Antike für das heutige Weltbild.
2. Grundlegende Denkmuster zur Gestalt der Erde: Das Kapitel analysiert die philosophischen und spekulativen Ausgangspunkte, insbesondere die platonischen Konzepte, die als geistige Basis für spätere Erdmodelle dienten.
3. Die Erde als Kugel in den antiken Darstellungen: Der Hauptteil untersucht detailliert die Weltbilder und Beobachtungsmethoden von Eudoxos von Knidos, Eratosthenes und Ptolemaios hinsichtlich ihrer Erdkugelvorstellungen.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Untersuchungsergebnisse und bestätigt, dass die antiken Forscher spekulative Ansätze erfolgreich durch mathematische und astronomische Methoden untermauerten.
Erdgestalt, griechische Antike, Weltbild, Eudoxos von Knidos, Eratosthenes, Klaudios Ptolemaios, Kugelgestalt der Erde, Astronomie, Geographie, Mathematik, Oikumene, Ideenlehre, Kosmologie, antike Philosophie, wissenschaftliche Methoden.
Die Arbeit untersucht die antiken griechischen Vorstellungen von der Gestalt der Erde und deren Entwicklungsprozess im Kontext der zeitgenössischen Astronomie und Philosophie.
Die zentralen Felder sind die antike Kosmologie, die Entwicklung wissenschaftlicher Methoden zur Erdmessung sowie die philosophischen Einflüsse auf die Geographie.
Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie und warum antike Denker zu ihren Weltbildern gelangten und welche Rolle dabei spekulative Gedankenkonzepte in Verbindung mit mathematischen Beweisen spielten.
Die Arbeit analysiert antike Quellentexte und wissenschaftshistorische Kommentare, um die Argumentationslogik der untersuchten Gelehrten zu rekonstruieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Denkmuster von Platon und Aristoteles sowie in die detaillierte Prüfung der astronomischen und geographischen Arbeiten von Eudoxos, Eratosthenes und Ptolemaios.
Wichtige Begriffe sind Erdgestalt, antike Wissenschaft, Kugelgestalt, Oikumene, Astronomie und geographische Systematisierung.
Eudoxos konzentrierte sich primär auf mathematische Modelle zur Planetenbewegung, während Ptolemaios eine umfassende Synthese aus astronomischen Daten und geographischer Kartographie erstrebte.
Sie gilt als wissenschaftlicher Durchbruch, da er erstmals ein beobachtetes astronomisches Kreissegment mathematisch mit einer terrestrischen Strecke korrelierte.
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