Bachelorarbeit, 2011
64 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Arten von Vorgehensmodellen
2.1 Grundlagen
2.2 Wasserfallmodell
2.3 Prototypische Vorgehensmodelle
2.4 Iterative und Inkrementelle Vorgehensmodelle
3 Möglichkeiten des Mobile Marketing
3.1 QR-Codes
3.2 Couponing
3.3 Premium - SMS/MMS
3.4 Location Based Services
3.5 Mobile Gaming
3.6 Augmented Reality
3.7 Near Field Communication
4 Ein Mobile Marketing Vorgehensmodell für KMUs
4.1 Grundlage für das Vorgehensmodell
4.2 Das Vorgehensmodell für Mobile Marketing
5 Prozessbeschreibung
5.1 Situationsanalyse
5.1.1 Grundlegendes
5.1.2 Globale Umweltanalyse
5.1.2.1 Natürliche Umwelt
5.1.2.2 Sozio-kulturelle Umwelt
5.1.2.3 Politisch-rechtliche Umwelt
5.1.2.4 Makro-ökonomische Umwelt
5.1.2.5 Technologische Umwelt
5.1.3 Wettbewerbsanalyse
5.1.4 Maßnahmenanalyse
5.1.5 Zielgruppenanalyse
5.1.6 Akzeptanzanalyse
5.2 Analyse des internen Marketingprozesses
5.2.1 Grundlegendes
5.2.2 Ressourcenanalyse
5.2.3 Prozessanalyse
5.2.4 Interdisziplinäre Kompetenzanalyse
5.3 Mobile Marketing-Ziele
5.3.1 Grundlegendes
5.3.2 Ökonomische Mobile Marketingziele
5.3.3 Psychographische Mobile Marketingziele
5.4 Mobile Marketingstrategie
5.4.1 Grundlegendes
5.4.2 Marktwahlstrategie
5.4.3 Marktteilnehmerstrategie
5.4.4 Marktfeldstrategie
5.4.5 Marktarealstrategie
5.4.6 Marktsegmentierungsstrategie
5.4.7 Kundenorientierung
5.4.8 Absatzmittlerorientierung
5.4.9 Wettbewerbsorientierung
5.4.10 Stakeholderorentierung
5.5 Bestimmung der Maßnahmen
5.5.1 Grundlage zur Bestimmung der Maßnahmen
5.5.2 Maßnahmen für den kurzfristigen Einsatz
5.5.2.1 Grundlegendes
5.5.2.2 QR-Codes
5.5.2.3 Couponing
5.5.2.4 Premium SMS/MMS
5.5.3 Maßnahmen für den mittelfristigen Einsatz
5.5.3.1 Grundlegendes
5.5.3.2 Location Based Services
5.5.3.3 Mobile Gaming
5.5.4 Maßnahmen für den langfristigen Einsatz
5.5.4.1 Grundlegendes
5.5.4.2 Augmented Reality
5.5.4.3 Near Field Communication
6 Zusammenfassende Erkenntnisse
Die Arbeit verfolgt das Ziel, kleinen und mittelständischen Unternehmen das Marketinginstrument „Mobile Marketing“ verständlich näherzubringen und ein Vorgehensmodell zu entwickeln, das eine erfolgreiche Einführung und strategische Planung in den Unternehmensalltag ermöglicht.
3.1 QR-Codes
QR-Codes wurden 1994 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt um damit Bauteile für den Automobilbereich zu markieren. Der Vorteil gegenüber normalen Barcodes wie man sie auf jedem Produkt findet ist, dass man viel mehr Informationen speichern und dadurch der Code sehr gut für Werbezwecke verwendet werden kann. Mit einem QR-Code können über 4000 alphanumerische Zeichen, welche sowohl horizontal als auch vertikal gespeichert werden, dem Kunden zugänglich gemacht werden. In Abbildung 4 wird der Aufbau und die wichtigsten Elemente eines QR-Codes erklärt.
Durch wiederholtes Abspeichern der Daten innerhalb des QR-Codes, kann eine Fehlersicherheit von bis zu 40% garantiert werden. D.h. falls ein Code teilweise zerstört ist, können die gespeicherten Informationen dennoch ausgelesen und somit verwertet werden. Dies ermöglicht wiederum auch ein Personalisieren der Codes, was bereits von Walt Disney und Intel erfolgreich umgesetzt wurde. Abbildung 5 zeigt diese Personalisierung, wie sie Walt Disney bereits in Japan eingesetzt hat.
Potentielle Kunden müssen, um den QR-Code auslesen zu können, eine dementsprechende Software auf Ihren Smartphones installiert haben. Diese Apps sind teilweise kostenlos in den jeweiligen Markets der Betriebssysteme vorhanden und können dort heruntergeladen werden. Der Anwender muss dann mit dieser Software den QR-Code einscannen, dieser wird anschließend von der Software decodiert und die hinterlegte Information verarbeitet. So könnte für ein Produkt eine mobile Microsites erstellt werden, auf welche der Kunde dann weitergeleitet wird. Über diese Microsites kann gleichzeitig gemessen werden, wie stark die QR-Codes angenommen werden und die User sich auf diese neue Technologie, die z.B.: in Japan schon sehr verbreitet ist, einlassen. Je nachdem welche und wie viele Informationen in dem Code hinterlegt werden ändert sich das Aussehen der Codematrix. Wird z.B. nur eine Telefonnummer abgespeichert, weist der Code nur eine grobe Körnung auf. Wird hingegen eine komplexe URL abgespeichert, ist die Matrix des Codes fein strukturiert und wirkt sehr filigran. Abbildung 6 zeigt QR-Codes mit verschieden umfangreichen Inhalten.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Mobile Marketing und verdeutlicht die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise für KMUs, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.
2 Arten von Vorgehensmodellen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen von Vorgehensmodellen, wie das Wasserfall- oder Spiralmodell, und deren Eignung für verschiedene Projekte.
3 Möglichkeiten des Mobile Marketing: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Mobile-Marketing-Maßnahmen von QR-Codes über Couponing bis hin zu Augmented Reality und NFC.
4 Ein Mobile Marketing Vorgehensmodell für KMUs: Hier wird auf Basis des klassischen Marketingmanagementprozesses ein spezifisches Vorgehensmodell für kleine und mittelständische Unternehmen hergeleitet.
5 Prozessbeschreibung: Das umfangreichste Kapitel führt detailliert durch die Schritte der Situationsanalyse, der internen Prozessanalyse, der Zielsetzung sowie der Strategieentwicklung und Maßnahmenbestimmung.
6 Zusammenfassende Erkenntnisse: Das Fazit stellt die Eignung des Modells für verschiedene Unternehmen heraus und betont die Wichtigkeit kontinuierlicher Qualitätsüberprüfung.
Mobile Marketing, KMU, Vorgehensmodell, Marketingstrategie, QR-Codes, Couponing, Augmented Reality, NFC, Situationsanalyse, Marketingmanagement, Kundenbindung, Mobile Gaming, Prozessbeschreibung, Smartphone, Zielgruppenanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Mobile Marketing als effektives Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs).
Zentrale Themen sind die Auswahl geeigneter Vorgehensmodelle, die Analyse technologischer Möglichkeiten und die strukturierte Prozessplanung im Mobile Marketing.
Das Ziel ist die Erstellung eines Vorgehensmodells, das KMUs eine praxisnahe Orientierung für eine erfolgreiche und kosteneffiziente Einführung von Mobile-Marketing-Maßnahmen bietet.
Der Autor orientiert sich am Marketingmanagementprozess und leitet daraus ein spezifisches Vorgehensmodell ab, das theoretische Grundlagen mit operativen Anwendungsbereichen verknüpft.
Der Hauptteil analysiert externe und interne Faktoren (Situationsanalyse), definiert Mobile-Marketing-Ziele und Strategien und unterteilt Maßnahmen nach ihrer Umsetzungsdauer.
Wichtige Begriffe sind Mobile Marketing, Vorgehensmodell, Strategische Planung, Prozessmanagement, QR-Codes, NFC und Augmented Reality.
KMUs verfügen oft über begrenzte Ressourcen; das Modell hilft ihnen, Fehler durch unüberlegte Schnellschuss-Kampagnen zu vermeiden und stattdessen strukturiert vorzugehen.
Die Einteilung erfolgt in kurzfristige (z.B. QR-Codes), mittelfristige (z.B. LBS) und langfristige (z.B. Augmented Reality) Maßnahmen, je nach Planungsaufwand und Entwicklungsphase des Produkts.
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