Diplomarbeit, 2003
109 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Neuen Ambulanten Maßnahmen (NAM) im Kontext des Jugendgerichtsgesetzes (JGG). Die Arbeit analysiert die Entwicklung und den Stellenwert dieser Maßnahmen im Rahmen des Jugendstrafrechts und untersucht deren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen im Hinblick auf die Prävention und Behandlung von Jugendkriminalität.
Die Einleitung befasst sich mit der aktuellen Situation der Jugendkriminalität in Deutschland und verdeutlicht die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu ergreifen. Kapitel 2 analysiert die Ursachen und Entwicklungen von Jugendkriminalität aus soziologischer und psychologischer Perspektive, während Kapitel 3 das Jugendgerichtsgesetz (JGG) und seine Sanktionszwecke beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit den verschiedenen Sanktionsformen im Jugendstrafrecht, einschließlich Erziehungsmaßnahmen, Zuchtmitteln und Jugendstrafen. Das 5. Kapitel steht im Zentrum der Arbeit und untersucht die Neuen Ambulanten Maßnahmen (NAM) im Detail. Hier werden die verschiedenen NAM-Formen wie Arbeitsweisung und Arbeitsauflage, Betreuungsweisung, Sozialer Trainingskurs (STK) und Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) vorgestellt und analysiert.
Jugendkriminalität, Jugendgerichtsgesetz (JGG), Neue Ambulante Maßnahmen (NAM), Prävention, Sanktionen, Erziehungsmaßnahmen, Zuchtmittel, Jugendstrafe, Arbeitsweisung, Betreuungsweisung, Sozialer Trainingskurs (STK), Täter-Opfer-Ausgleich (TOA), Sozialstruktur, gesellschaftliche Normen, delinquentes Verhalten.
NAM sind sanktionsersetzende oder -begleitende Maßnahmen im Jugendstrafrecht, die auf Erziehung statt auf Haft setzen, wie z.B. soziale Trainingskurse oder Täter-Opfer-Ausgleich.
Ziel ist die außergerichtliche Schlichtung, bei der der Täter Verantwortung übernimmt und versucht, den entstandenen Schaden materiell oder immateriell wiedergutzumachen.
Ein STK soll die soziale Kompetenz und Konfliktfähigkeit delinquenter Jugendlicher stärken, um künftige Straftaten zu vermeiden.
Im Jugendgerichtsgesetz steht die Erziehung im Vordergrund. Sanktionen sollen primär die künftige Lebensführung positiv beeinflussen und nicht nur strafen.
Es ist ein Verfahren, bei dem die Staatsanwaltschaft oder das Gericht auf eine formelle Strafe verzichtet, wenn der Jugendliche bestimmte Auflagen oder pädagogische Maßnahmen erfüllt.
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