Bachelorarbeit, 2010
67 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Vorgehensweise
1.2 „Wo man geht und steht….“
1.3 Das Wetter
2. Landnutzung
2.1 Der Weg zum Weg
2.1.1 Eschenallee zum Neuen Teich
2.1.2 Doppelte Reihe Eichen
2.2 Neuer Teich
2.3 Landweg nach Benzin
2.4 Kurze lange Geschichte der Wegränder
3. Bestandsaufnahme des Landweges
3.1 Erster Abschnitt
3.2 Zweiter Abschnitt
3.3 Dritter Abschnitt
4. Planung
4.1 Planungsaspekte
4.2 Entwurf
4.3 Umsetzung
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung sowie die aktuelle Nutzung des Landweges von Lübz nach Benzin. Ziel ist es, auf Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme und unter Berücksichtigung landschaftsarchitektonischer Aspekte ein zukunftsorientiertes Planungskonzept zu entwickeln, das sowohl den forst- und landwirtschaftlichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen von Erholungssuchenden gerecht wird.
Spaziergang von Lübz nach Benzin
Den Spaziergang beginne ich am Nachmittag des 28. Mai 2010. Es ist ein sonniger, aber noch recht windiger Tag und ich muss schon wie des Öfteren in diesem Mai an die Bauernregel „Ist der Mai recht kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass“ denken.
An den letzten Einfamilienhäusern des heutigen „Dichterviertels“, der Regionalen Schule und dem Verkehrsübungsplatz vorbei, verlasse ich entlang einer Eschenallee die Stadt in südöstlicher Richtung. In der äußeren Peripherie von Lübz wird die asphaltierte Fahrbahn auf der linken Seite, bevor sie auf das Waldstück „Neuer Teich“ trifft, von einer doppelten Reihe Eichen begleitet. Die Eichen Reihen enden wenige Meter vor dem „Neuen Teich“ an einer Auffahrt zu einer, vor der Wende als Freilichtbühne genutzten Freifläche. Gegenwärtig ist sie ein Parkplatz für die „Waldbenutzer“, die hier ihren Spaziergang, die sportlichen Aktivitäten oder das Ausführen des Hundes starten.
Drei Wege erschließen den Wald von der Lübzer Seite aus. Dem mittleren Weg will ich 2 km durch das Waldstück in Richtung der Ortschaft Benzin folgen. Durch eigene sportliche Aktivitäten und die eine oder andere „Herrentagstour“ kenne ich die meisten Wege und ihre Verläufe. Die Wege links und rechts vom Hauptweg gehören zu einer netzartigen Erschließung der Waldabschnitte, die hauptsächlich für Sport und Freizeit genutzt wird.
1. Einleitung: Beschreibt die persönliche Motivation sowie die Aufgabenstellung zur Untersuchung des Landweges unter Berücksichtigung seiner Geschichte und Nutzungen.
2. Landnutzung: Analysiert die historische Entwicklung des Weges und seiner Ränder sowie die geographischen und forstwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
3. Bestandsaufnahme des Landweges: Bietet eine detaillierte Analyse der Ist-Situation in drei spezifischen Teilabschnitten durch Begehungen, Fotos und Schnitte.
4. Planung: Formuliert auf Basis der Erkenntnisse konkrete Planungsaspekte und einen Entwurf für die nachhaltige Instandsetzung des Weges.
5. Fazit: Reflektiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer angepassten Nutzung als Kulturgut unter Berücksichtigung landwirtschaftlicher Notwendigkeiten.
Lübz, Benzin, Landweg, Landschaftsarchitektur, Forstwirtschaft, Landnutzung, Neuer Teich, Alleen, Wegeplanung, Bestandsaufnahme, Naturschutz, Kulturlandschaft, Wegebau, Mecklenburger Landschaft, Nachhaltigkeit
Die Bachelorarbeit behandelt die Untersuchung, Analyse und geplante Instandsetzung eines historischen Landweges zwischen den Orten Lübz und Benzin in Mecklenburg.
Die Arbeit verknüpft historische Landschaftsgenese, forst- und landwirtschaftliche Flächennutzung sowie landschaftsarchitektonische Konzepte für den Wegebau.
Das Ziel ist ein wissenschaftlich fundierter Planungsentwurf, der die Erhaltung des Weges als Teil der Kulturlandschaft mit den praktischen Anforderungen der Landwirtschaft und Erholungssuchenden vereint.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse historischer Karten und Luftbilder, vor-Ort-Begehungen, bodenkundliche Untersuchungen sowie Gespräche mit Anwohnern und Experten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Landnutzung, eine detaillierte Bestandsaufnahme des aktuellen Wegzustandes sowie die Entwicklung eines planerischen Entwurfs und dessen Umsetzungskriterien.
Neben Ortsbezeichnungen wie Lübz und Benzin stehen Begriffe wie Landschaftsarchitektur, Landnutzung, Alleen, Kulturgut und nachhaltiger Wegebau im Vordergrund.
Der Waldabschnitt ist ein zentrales Element des Weges, das durch verschiedene forstwirtschaftliche Aufgaben, Naturschutzstatus und seine Bedeutung als Erholungsort für die Stadt Lübz geprägt ist.
Der Autor bezeichnet damit die Erkennbarkeit der historischen und funktionalen Struktur eines Weges, die durch fehlende Pflege oder "abgepflügte" Randbereiche verloren zu gehen droht.
Die Landwirtschaft ist einerseits Ursprung und Bewahrer der Wege, führt aber durch intensivierte Bewirtschaftung und Flächenansprüche auch zu Konflikten und zum Verlust der Wegestruktur.
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