Examensarbeit, 2011
51 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Zur Theorie
2.1 Der Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung
2.2 Das Lernen an Stationen
2.2.1 Begriffserklärung und Grundideen
2.2.2 Organisatorische Voraussetzungen und Durchführung
2.2.3 Die veränderte Rolle der Lehrkraft während des Lernens an Stationen
2.2.4 Wesentliche Vorteile des Lernens an Stationen
2.3 Selbstständiges Lernen
2.4 Zusammenfassung
3. Planung der Unterrichtsreihe
3.1 Beschreibung der Lerngruppe und Unterrichtsvoraussetzungen
3.2 Ziele und Inhalte
3.3 Beschreibung der Unterrichtsreihe
3.4 Synopse der Unterrichtsreihe am Beispiel einer fiktiven Gruppe
3.5 Sachanalyse
3.6 Begründung der Lehr-Lern-Struktur
3.7 Vorgehen bei der Schülerbeobachtung
4. Darstellung, Analyse und Auswertung der Ergebnisse
4.1 Kurzer Gesamteindruck
4.2 Darstellung, Analyse und Auswertung der Schülerbeobachtung
4.3 Darstellung, Analyse und Auswertung ausgewählter fachlicher Schülerergebnisse
4.4 Darstellung, Analyse und Auswertung der Schülerreflexionen
5. Zusammenfassung
A Anhang
A1 Anhang 1: Arbeitsblatt zu Station 4
A2 Anhang 2: Arbeitsblatt zu Station 5
A3 Anhang 3: Hilfen zu Station 4
A4 Anhang 4: Laufzettel zum Lernzirkel
A5 Anhang 5: Arbeitsblatt zu Station 6 (Wahl)
A6 Anhang 6: Gesamtübersicht der Beobachtungen
A7 Anhang 7: Weitere Schülerreflexionen
A8 Anhang 8: Exemplarische Schülerlösung von Station 4
A9 Anhang 9: Transferaufgabe in der sechsten Stunde
A10 Anhang 10: Bearbeiteter Laufzettel eines Schülers
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der Methode des Stationenlernens im Chemieunterricht der 9. Klasse mit dem Ziel, die Kompetenz der Erkenntnisgewinnung im Themenbereich „Salzbildungsarten“ zu fördern. Dabei wird analysiert, inwieweit diese offene Arbeitsform die Selbstständigkeit der Lernenden unterstützt und ob sie zu einem nachhaltigen fachlichen Lernerfolg führt.
3.1 Beschreibung der Lerngruppe und Unterrichtsvoraussetzungen
Die vorliegende Unterrichtsreihe habe ich in einer neunten Klasse des Coubertin-Gymnasiums in Berlin-Pankow durchgeführt. Ich unterrichte die Klasse 9b seit Oktober 2008 selbstständig in Mathematik (damals 7b bzw. 8b) und seit dem letzten Schuljahr auch in Chemie (damals 8b). Der Unterricht findet montags in der vierten bzw. fünften Stunde in Teilungsgruppen und donnerstags in der achten Stunde statt.
Es befinden sich 14 Schüler/-innen (sieben Jungen und sieben Mädchen) in dieser Klasse. Alle sind Gymnasialschüler, wobei das Leistungsspektrum jedoch breit ist und die Interessenlagen gemischt sind. Es gibt einige sehr leistungsstarke Schüler/-innen. Diese sind an chemischen Themen interessiert und haben eine positive Einstellung diesem Fach. Zu diesen Lernenden zählen: Stefan, Nicolas, Michael, Nico, Bastian, Emma, Nicole und Christin. Die anderen, hier vor allem Eve, Inge und Stefanie, fühlen sich im Unterricht manchmal überfordert und haben großen Respekt vor diesem Fach und insbesondere vor dem theoretischen Arbeiten mit Formeln und Gleichungen.
Die Lernatmosphäre ist stets positiv. Binnendifferenzierung ist insbesondere in Übungsphasen notwendig, um die starken Schüler/-innen nicht zu unterfordern. Methodisch ist die Lerngruppe an Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit gewöhnt. Lernen an Stationen und das Gruppenpuzzle sind zwei gut eingeübte Methoden, die ich auch häufig im Unterricht einsetze. Ebenso an das Arbeiten mit gestuften Hilfen sind die Lernenden gewöhnt. Stationenlernen setzte ich bislang seltener zur Erarbeitung, sondern eher zum Üben und Vertiefen ein und bislang kürzer als in dieser (maximal über drei Stunden) Unterrichtseinheit.
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Wahl der Methode „Lernen an Stationen“ als Antwort auf die Herausforderungen eines schülerorientierten Chemieunterrichts und definiert die drei zentralen Leitfragen der Arbeit.
2. Zur Theorie: Dieses Kapitel erläutert den Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung gemäß den Bildungsstandards und legt die theoretischen Grundlagen für das Lernen an Stationen sowie das selbstständige Lernen dar.
3. Planung der Unterrichtsreihe: Hier werden die Lerngruppe, die Lernziele, die synoptische Struktur der Reihe sowie die didaktischen Entscheidungen zur Sachanalyse und Schülerbeobachtung ausführlich dargelegt.
4. Darstellung, Analyse und Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse der Schülerbeobachtungen, die fachlichen Leistungen der Schüler in ihren Portfolios sowie die Reflexion der Schüler zum Lernprozess.
5. Zusammenfassung: Die Schlussbetrachtung beantwortet die eingangs formulierten Leitfragen und resümiert, dass das Lernen an Stationen die Erkenntnisgewinnung und Selbstständigkeit der Lernenden effektiv fördert.
Chemieunterricht, Stationenlernen, Erkenntnisgewinnung, Salzbildungsarten, Selbstständiges Lernen, Schülerexperimente, Portfoliomethode, Binnendifferenzierung, Kompetenzentwicklung, Unterrichtsplanung, Schülerbeobachtung, Lernprozessanalyse, offene Unterrichtsformen.
Die Arbeit dokumentiert und reflektiert eine sechsstündige Unterrichtsreihe zum Thema „Salzbildungsarten“ in einer 9. Klasse, in der die Methode des Stationenlernens zur Förderung der Erkenntnisgewinnung erprobt wird.
Die Themenfelder umfassen die experimentelle Salzbildung, den Erwerb von Fachwissen über chemische Reaktionen, die Anwendung von chemischen Formeln und die Arbeit mit offenen Unterrichtsmethoden.
Das primäre Ziel ist es, den Kompetenzzuwachs im Bereich der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung durch den Einsatz von Stationenlernen zu evaluieren und die Eignung der Methode für selbstständige Lernprozesse zu prüfen.
Der Autor nutzt die Schülerbeobachtung während der Lernphasen, analysiert die erstellten Schülerportfolios und zieht die schriftlichen Reflexionen der Lernenden zur Auswertung heran.
Im Hauptteil werden neben der theoretischen Fundierung die detaillierte Planung der Unterrichtsreihe, die fachliche Sachanalyse der Salzbildungsreaktionen und die systematische Auswertung des Schülerverhaltens dargestellt.
Zentrale Begriffe sind Chemieunterricht, Stationenlernen, Erkenntnisgewinnung, selbstständiges Lernen, experimentelle Methoden und Kompetenzförderung.
Die Beobachtungen zeigen, dass die Schüler die angebotenen gestuften Hilfen an den Stationen unterschiedlich intensiv nutzen, um eigenständig Lösungen für chemische Problemstellungen zu finden.
Die Reflexion dient dazu, den Lernprozess bewusst zu machen und den Schülern Rückmeldung über ihren Fortschritt zu geben, wobei die Qualität der Reflexionen zwischen den Gruppen stark variierte.
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