Diplomarbeit, 2007
140 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Vorgehensweise
2. Benchmarking
2.1. Definitionen
2.2. Arten des Benchmarking
2.2.1. Benchmarking von Sektoren und Rahmenbedingungen
2.2.2. Unterscheidung nach Objekten
2.2.2.1. Produkt-Benchmarking
2.2.2.2. Prozess-Benchmarking
2.2.2.3. Strategisches Benchmarking
2.2.3. Unterscheidung nach Partnern
2.2.3.1. Internes Benchmarking
2.2.3.1.1. Unternehmensbezogenes Benchmarking
2.2.3.1.2. Konzernbezogenes Benchmarking
2.2.3.2. Externes Benchmarking
2.2.3.2.1. Konkurrenzbezogenes Benchmarking
2.2.3.2.2. Branchenbezogenes Benchmarking
2.2.3.2.3. Branchenunabhängiges Benchmarking
2.2.4. Unterscheidung nach Parametern
2.2.4.1. Quantitatives Benchmarking
2.2.4.2. Qualitatives Benchmarking
2.2.4.3. Prozessorientiertes Benchmarking
2.3. Ziele und Nutzen
2.4. Möglichkeiten zur Durchführung von Projekten
2.4.1. Allgemein zugängliche Wettbewerbsinformationen
2.4.2. Möglichkeiten der Kooperation
2.5. Möglichkeiten zur Etablierung von Benchmarking
3. Bilanzanalyse und Bilanzpolitik
3.1. Bilanzanalyse
3.1.1. Finanzwirtschaftliche Analyse
3.1.1.1. Vertikale Bilanzstrukturanalyse
3.1.1.1.1. Eigenkapitalquote
3.1.1.1.2. Verschuldung
3.1.1.1.3. Optimale Kapitalstruktur
3.1.1.2. Horizontale Kapitalstrukturanalyse
3.1.1.3. Analyse der Zahlungsströme
3.1.2. Erfolgswirtschaftliche Analyse
3.1.2.1. Erfolgsquellenanalyse
3.1.2.2. Rentabilität
3.1.2.3. Wertschöpfung
3.1.2.4. Börsekennzahlen
3.1.3. Externe unternehmenswertorientierte Performancemessung
3.1.4. Grenzen der Bilanzanalyse
3.1.5. Qualitative Bilanzanalyse
3.2. Rechnungslegung und Bilanzpolitik
3.2.1. Rechnungslegungssysteme
3.2.1.1. Die Funktionen des Jahresabschlusses
3.2.1.2. Internationale Rechnungslegung
3.2.2. Bilanzpolitik
3.2.3. Ausgewählte Unterschiede zwischen UGB und IFRS
3.2.3.1. Fair Value
3.2.3.1.1. Sachanlagevermögen
3.2.3.1.2. Immaterielle Vermögenswerte
3.2.3.1.3. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
3.2.3.2. Abschreibungen
3.2.3.3. Rückstellungen
3.2.3.3.1. Eventualschulden
3.2.3.3.2. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
3.3. Maßnahmen zur Erhöhung der Vergleichbarkeit
4. Analyse der Energieversorgungsunternehmen
4.1. Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG
4.1.1. Unternehmensprofil
4.1.1.1. Kurzunternehmensprofil
4.1.1.2. Organe
4.1.1.2.1. Vorstand
4.1.1.2.2. Aufsichtsrat
4.1.1.3. Darstellung der Beteiligungsverhältnisse
4.1.1.4. Indikative Unternehmensbewertung
4.1.1.5. Eigenerzeugung
4.1.2. Strategischer Bericht
4.1.2.1. Strategische Ausrichtung
4.1.2.2. Investitionsfelder
4.1.2.3. Entwicklung des Beteiligungsportfolios
4.1.2.4. Geschäftsfeldentwicklung
4.1.2.5. Finanzielle Potenz
4.1.3. Gewinn- und Verlustrechnung des Verbund
4.1.4. Bilanz des Verbund
4.1.5. Kennzahlen des Verbund
4.2. Energie Versorgung Niederösterreich
4.2.1. Unternehmensprofil
4.2.1.1. Kurzunternehmensprofil
4.2.1.2. Organe
4.2.1.2.1. Vorstand
4.2.1.2.2. Aufsichtsrat
4.2.1.3. Darstellung der Beteiligungsverhältnisse
4.2.1.4. Beteiligungsverhältnisse bei einer Fusion mit dem Verbund
4.2.1.5. Indikative Unternehmensbewertung
4.2.1.6. Eigenerzeugung
4.2.2. Strategischer Bericht
4.2.2.1. Strategische Ausrichtung
4.2.2.2. Investitionsfelder
4.2.2.3. Entwicklung des Beteiligungsportfolios
4.2.2.4. Geschäftsfeldentwicklung
4.2.2.5. Finanzielle Potenz
4.2.3. Gewinn- und Verlustrechnung der EVN
4.2.4. Bilanz der EVN
4.2.5. Kennzahlen der EVN
4.3. LINZ AG
4.3.1. Unternehmensprofil
4.3.1.1. Kurzunternehmensprofil
4.3.1.2. Organe
4.3.1.2.1. Vorstand
4.3.1.2.2. Aufsichtsrat
4.3.1.3. Darstellung der Beteiligungsverhältnisse
4.3.1.4. Indikative Unternehmensbewertung
4.3.1.5. Eigenerzeugung
4.3.2. Strategischer Bericht
4.3.2.1. Strategische Ausrichtung
4.3.2.2. Investitionsfelder
4.3.2.3. Entwicklung des Beteiligungsportfolios
4.3.2.4. Geschäftsfeldentwicklung
4.3.2.5. Finanzielle Potenz
4.3.3. Gewinn- und Verlustrechnung der LINZ AG
4.3.4. Bilanz der LINZ AG
4.3.5. Kennzahlen der LINZ AG
4.4. Zusammenfassung der Ergebnisse
4.4.1. Unterschiedliche Rechnungslegung und Bereinigungen
4.4.1.1. Struktur und Ausweis in der Bilanz und der GuV
4.4.1.2. Bewertung zum Fair Value und verschiedene Nutzungsdauern
4.4.1.3. Pensionsrückstellungen
4.4.1.4. Sonstige Bereinigungen
4.4.2. Vergleich der drei Beispielunternehmen
4.4.2.1. Finanzwirtschaftliche Analyse
4.4.2.2. Erfolgswirtschaftliche Analyse
4.4.2.3. Externe unternehmenswertorientierte Performancemessung
4.4.2.4. Gesamturteilsbildung und Trends
5. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Vergleichbarkeit österreichischer Energieversorgungsunternehmen durch eine systematische Bereinigung und Bilanzanalyse zu erhöhen. Die Arbeit untersucht dabei die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Unternehmen Verbund, EVN und LINZ AG für den Zeitraum 2004 bis 2006, wobei die Grenzen der Bilanzanalyse kritisch beleuchtet und als Benchmarking-Instrument weiterentwickelt werden.
2.1. Definitionen
Für den Begriff Benchmarking existieren eine Vielzahl von Definitionen. Das Wort Benchmark stammt ursprünglich aus der Landvermessung. Es handelte sich um ein Erkennungszeichen, welches beispielsweise auf Felsen oder Mauern angebracht wurde, um die Position oder Höhe bei topographischen Vermessungen und bei Beobachtungen der Gehzeiten zu bestimmen. Noch heute wird der Begriff Benchmark im englischen Vermessungs- und Bauwesen als Bezugspunkt zum Messen von Höhen und Abständen verwendet. In der Computerwelt bezeichnet er ein Programm, welches verschiedene Leistungsmerkmale zweier gegenübergestellter Programme oder Computer objektiv misst.
Im Allgemeinen handelt es sich also um eine ausgewählte Bezugsgröße oder einen messbaren Standard, der für einen Vergleich herangezogen werden kann. In der Betriebswirtschaft werden Benchmarks seit Ende der siebziger Jahre als Maßgrößen des Unternehmenserfolges verwendet. Benchmarking als Managementmethode ist in der Praxis entstanden. Das wohl bekannteste Beispiel liefert der als Begründer des Benchmarking-Konzepts geltende Kopierhersteller Rank Xerox. Mitte der siebziger Jahre lag der Marktanteil des Unternehmens noch bei rund 80 %. 1979 stellte man jedoch fest, dass die japanische Konkurrenz Kopierer zu einem niedrigeren Preis als die Produktionskosten bei Rank Xerox verkaufen konnte. Da der Marktanteil bereits auf etwas mehr als 30 % gesunken war, wurde ein konkurrenzbezogenes Benchmarking initiiert.
1. Einleitung: Motivation, Zielsetzung und methodische Vorgehensweise der Arbeit zur Vergleichbarmachung von Energieversorgungsunternehmen.
2. Benchmarking: Theoretische Grundlagen, Arten und Nutzen von Benchmarking als Managementinstrument sowie Methoden der Informationsgewinnung.
3. Bilanzanalyse und Bilanzpolitik: Darstellung der Methoden zur Bilanzanalyse, Unterschiede zwischen UGB und IFRS sowie bilanzpolitische Spielräume.
4. Analyse der Energieversorgungsunternehmen: Praktische Anwendung der Analyse auf die drei Beispielunternehmen inklusive Unternehmensprofilen, Berichten und Bilanzdaten.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der wirtschaftlichen Lage der untersuchten Unternehmen und Ausblick auf Branchentrends.
Benchmarking, Bilanzanalyse, Energieversorgungsunternehmen, IFRS, UGB, Finanzwirtschaftliche Analyse, Erfolgswirtschaftliche Analyse, Jahresabschluss, Kennzahlen, Unternehmensbewertung, Wertschöpfung, Bilanzpolitik, Unternehmensvergleich, Marktanteil, Cashflow-Analyse
Die Diplomarbeit untersucht die wirtschaftliche Lage und Vergleichbarkeit von Energieversorgungsunternehmen in Österreich durch eine systematische Bilanzanalyse und Benchmarking.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Benchmarking-Konzept, der betriebswirtschaftlichen Bilanzanalyse und der praktischen Anwendung dieser Methoden auf drei konkrete Unternehmen.
Ziel ist es, die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse zwischen verschiedenen Energieversorgungsunternehmen trotz unterschiedlicher Rechnungslegungssysteme (UGB und IFRS) durch gezielte Bereinigungen zu verbessern.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Benchmarking-Methoden sowie eine quantitative Bilanzanalyse, bei der Daten aus Geschäftsberichten vereinheitlicht und bereinigt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Benchmarking und Bilanzanalyse sowie in einen umfangreichen Analyse-Teil, in dem Verbund, EVN und LINZ AG detailliert betrachtet werden.
Benchmarking, Bilanzanalyse, Energieversorger, IFRS, UGB, Performance-Messung und Unternehmensbewertung.
Aufgrund unterschiedlicher Rechnungslegungssysteme und bilanzpolitischer Spielräume müssen die Daten erst durch eine detaillierte Analyse und Bereinigung vergleichbar gemacht werden.
Das Gearing wird als wichtige Kennzahl zur Analyse der Kapitalstruktur verwendet, um das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital im Branchenvergleich beurteilen zu können.
Der EVA dient als Maßgröße, um zu bewerten, ob die Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum ihren Wert gesteigert haben, indem sie die Kapitalkosten übertrafen.
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