Masterarbeit, 2010
108 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Relevanz der Arbeit
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2 Customer Relationship Management (CRM) als übergeordnete Unternehmensphilosophie
2.1 Neuorientierung im Marketing
2.2 Begriffsabgrenzung
2.3 Relationship Marketing (RM)
2.3.1 Begriffsabgrenzung
2.3.2 Interdependenz zwischen RM und CRM
2.3.3 Determinanten des RM
2.3.4 Kundenloyalität als primäre Zielgröße des RM
3 Kundenloyalität
3.1 Begriffsabgrenzung
3.2 Loyalitätsorientierte Unternehmensstrategie
3.3 Theoretische Modelle der Kundenloyalität
3.3.1 Drei-Schichtenmodell nach Stahl
3.3.2 Vier-Stufenmodell nach Oliver
3.3.3 Loyalitätskreislauf nach Förster und Kreuz
3.4 Relevanz von Kundenloyalität für Unternehmen
3.5 Praktische Beispiele von Kundenloyalität
3.5.1 Harley Davidson
3.5.2 Deutsche Lufthansa AG
3.5.3 Aldi Süd
4 Analytische Darstellung der Kundenloyalität am Beispiel Apple
4.1 Das Unternehmen Apple
4.1.1 Unternehmensgeschichte
4.1.2 Unternehmensphilosophie
4.1.3 Apples Kundenloyalität
4.2 Anwendung des Loyalitätskreislaufes auf die einzelnen Strategien von Apple
4.2.1 Attract: Interessenten finden
4.2.2 Convert: Interessenten zu Kunden machen
4.2.3 Serve: Kunden bedienen und begeistern
4.2.4 Retain: Kunden zu loyale Stammkunden machen
5 Kritische Betrachtung
5.1 Kritische Betrachtung des theoretischen Modells
5.1.1 Aktualität
5.1.2 Flexible Handhabungsmöglichkeiten
5.1.3 Schnittstellenproblematik der einzelnen Schritte
5.2 Kritische Betrachtung von Apples Kundenloyalität
5.2.1 Steve Jobs als Erfolgs- und Risikofaktor für die Kundenloyalität
5.2.2 Controllingaspekte
5.2.3 Bedeutung der Produktstrategie
5.2.4 Einfluss des Marktumfeldes auf Apples Kundenloyalität
5.3 Korrelation zwischen den beiden Betrachtungen
6 Zusammenfassung
6.1 Fazit
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Aufbau von Kundenloyalität am Beispiel des Unternehmens Apple mithilfe des theoretischen Modells des Loyalitätskreislaufs nach Förster und Kreuz analytisch darzustellen und kritisch zu bewerten.
4.1.2 Unternehmensphilosophie
Die Unternehmensphilosophie von Apple ist weitestgehend durch Steve Jobs als Unternehmerpersönlichkeit, seine kompromisslose Kundenorientierung und Innovationsstärke sowie durch den angestrebten Perfektionismus hinsichtlich des Produktdesigns und dem Prinzip der Geheimhaltung des Unternehmens geprägt. Im Folgenden wird auf die einzelnen Merkmale von Apples Unternehmensphilosophie detaillierter eingegangen.
Steve Jobs als Unternehmerpersönlichkeit
Steve Jobs genießt aufgrund seiner Erfolge und Leistungen als CEO von Apple eine außergewöhnliche Popularität. So wird er in den einschlägigen Medien u.a. als „iGod“ , „Philosoph des 21. Jahrhunderts“ und „Manager des Jahrzehnts“ verehrt. Jobs und sein Lebenswerk sind perfekt aufeinander zugeschnitten. „Wer Apple verstehen will, muss diesen Jobs verstehen“, heißt es im Spiegel. Apple ist Jobs und Jobs ist Apple. Sein Pioniergeist sowie sein Talent, die Bedürfnisse der Menschen zu analysieren und auf diesen Erkenntnissen Produkte zu entwickeln, macht Apple zu dem, was es heute ist: Ein zukunftsorientiertes Unternehmen, was den Anschein weckt, nicht nur das Kaufverhalten seiner Kunden zu bestimmen, sondern auch Lebensweisen zu verändern.
Ein weiteres Merkmal seiner Unternehmerpersönlichkeit liegt in Jobs Führungsstil und -prinzipien. Nach außen hin versucht er den Coolness-Faktor des Unternehmens stets aufrecht zu erhalten, während er unternehmensintern für seinen harten, kompromisslosen und stets zielorientierten Führungsstil bekannt ist. Geleitet von einer Idee, bringt er „die Besten dazu, das Bestmögliche zu leisten.“ So gelingt es ihm unausgereifte Ideen mit einer Zielstrebigkeit in perfekte Produkte umzuwandeln und beschert Apple dadurch regelmäßige Erfolge. Aus seinen persönlichen Ansichten hat Steve Jobs eine einzigartige Unternehmensphilosophie geschaffen, die der ehemaliger CEO von Apple, John Sculley, mit den folgenden Worten zusammenfasste: „Bei Apple (...) sind wir Träumer, Visionäre. Wir werden von dem Drang getrieben, die Welt zu verändern, aus ihr einen Planeten zu machen, auf dem jeder einzelne besser und kreativer leben kann.“ Durch Jobs bekam das Unternehmen einen eigenen Charakter, der Apple als menschlich, cool und mächtig zugleich vermarkten ließ. Ohne Jobs wäre Apple wohl „eine Firma wie tausend andere Firmen“ auch.
1 Einführung: Einleitung in die Themenstellung, Darlegung der Problemstellung und der Zielsetzung der analytischen Arbeit am Beispiel Apple.
2 Customer Relationship Management (CRM) als übergeordnete Unternehmensphilosophie: Vorstellung von CRM als moderne Philosophie zur Kundenbindung sowie Erläuterung des Relationship Marketings als operatives Instrument.
3 Kundenloyalität: Theoretische Abgrenzung der Kundenloyalität, Vorstellung verschiedener Modelle und Diskussion der Relevanz für den Unternehmenserfolg.
4 Analytische Darstellung der Kundenloyalität am Beispiel Apple: Detaillierte Anwendung des Loyalitätskreislaufs nach Förster und Kreuz auf die Strategien von Apple, von der Kundengewinnung bis zum Aftersales-Service.
5 Kritische Betrachtung: Kritische Bewertung des gewählten Modells sowie Analyse der Rolle von Steve Jobs und externer Faktoren für Apples Kundenloyalität.
6 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse der Arbeit, ein Fazit zur Strategie von Apple und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Kundenloyalität.
Kundenloyalität, Customer Relationship Management, CRM, Apple, Loyalitätskreislauf, Förster und Kreuz, Kundenbindung, Steve Jobs, Kundenzufriedenheit, Marketingstrategie, Produktverbundstrategie, Aftersales, Innovationsstärke, Kundenservice, Markenloyalität
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen Kundenloyalität aufbauen, um langfristigen unternehmerischen Erfolg zu sichern, wobei das US-Unternehmen Apple als praktisches Fallbeispiel dient.
Die zentralen Themen sind Customer Relationship Management (CRM), verschiedene theoretische Modelle zur Kundenloyalität, Strategien zur Kundengewinnung und -bindung sowie der Einfluss von Führungspersönlichkeiten und Unternehmenskultur.
Das Ziel ist es, den Aufbau von Kundenloyalität anhand des "Loyalitätskreislaufes" von Förster und Kreuz auf die spezifischen Strategien von Apple anzuwenden und zu veranschaulichen.
Es handelt sich um eine analytische Darstellung, die theoretische Modelle mit einer praktischen Unternehmensanalyse (Apple) verknüpft und diese Ergebnisse einer anschließenden kritischen Betrachtung unterzieht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einführung in CRM und Kundenloyalitätsmodelle sowie eine detaillierte, schrittweise Analyse der Apple-Strategien (Attract, Convert, Serve, Retain).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kundenloyalität, CRM, Apple, Loyalitätskreislauf, Kundenbindung und Markenführung charakterisieren.
Steve Jobs wird als zentraler Erfolgs- und gleichzeitig Risikofaktor identifiziert, dessen Vision, Führungsstil und Innovationskraft die Marke Apple maßgeblich prägen und stark an die Kunden binden.
Zufriedenheit wird als Basis betrachtet, aber erst durch Kundenbegeisterung entsteht eine emotionale Verbundenheit, die für eine dauerhafte, loyale Stammkundschaft und wirksame Weiterempfehlungen essenziell ist.
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