Bachelorarbeit, 2011
62 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Digitale, mobile Lernwelten
2.1 Mobile Learning
2.1.1 Definitionen
2.1.2 Facetten der Mobilität
2.2 Technische Grundlagen
2.2.1 Drahtlose Kommunikationstechniken
2.2.2 Mobile Endgeräte
2.2.3 Problemfelder der Technik
3 Microlearning
3.1 Definition Microlearning
3.1.1 Digitales Storytelling und Narration
3.2 Angebotsstrukturen
3.2.1 Soziale Netzwerke
3.2.2 Weblog
3.2.3 SMS
4 Pädagogische Grundlagen
4.1 Lerntheorien
4.1.1 Behaviorismus
4.1.2 Kognitivismus
4.1.3 Konstruktivismus
4.1.4 Konnektivismus
4.2 Lernformen
4.2.1 Formales Lernen
4.2.2 Informelles Lernen
4.2.3 Selbstgesteuertes Lernen
4.3 Volitional gestütztes Lernen
4.3.1 Theorie der Handlungskontrolle
4.3.2 Das Rubikon-Modell der Handlungsphasen
5 Microlearning als flexible, dynamische Antwort
5.1 Lernarrangements
5.2 Mobiles Lernen in der Schule
5.3 Learning Content Management Systeme (LCMS)
5.4 Microlearning im Internet/Intranet
5.5 Web 2.0 und Microcontents
6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Mobile Learning und Microlearning als komplementäre Bildungsansätze. Ziel ist es zu analysieren, inwieweit diese Lernformen über den reinen Konsum digitaler Inhalte hinausgehen und als notwendige Ergänzung für selbstorganisiertes Lernen sowie Wissensmanagement in einer vernetzten Welt fungieren können.
3.1 Definition Microlearning
„Als Microlearning werden … kurze (Online-) Aktivitäten bezeichnet, in denen entweder Nutzer selbstorganisiert Antworten auf aktuelle Fragen suchen oder in denen Lerner in Anleitung oder Begleitung durch Bildungsexperten sich mit einem Thema auseinandersetzen“ (Robes 2009, S.2). Hug (2010a) bezeichnet Microlearning als eine Sammelbezeichnung für verschiedene informelle Lernaktivitäten im Kontext von Social Software-Anwendungen, wie z.B. inzidentielles Lernen mit digitalen Medien, mechanistisches Lernen mit „Lernobjekten“, SMS Anwendungen etc. (vgl. Hug 2010a, S. 202). Microlearning kann jedoch keiner spezifischen Lerntheorie zugeordnet werden. Es findet eine flexible Anpassung an individuelle Lernsituationen statt und berücksichtigt sowohl die lernpsychologische, als auch die didaktische Sicht (vgl. Breitner u.a. 2010, S. 182).
Wenn Lernen sich auf den Prozess des Aufbaus und der Organisation von Wissen oder auf die Veränderung von Verhalten, Erwartungen und kognitiven Strukturen bezieht, ist es möglich, dies unter Micro-, Meso- oder Makroaspekten zu betrachten (vgl. Moser 2008, S. 213). Beim Sprachenlernen z.B. könnte man dies nach Hug folgendermaßen tun:
• Microebene: Vokabeln, Ausdrücke, Sätze
• Mesoebene: Situationen, Episoden
• Makroebene: soziokulturelle Besonderheiten, komplexe Semantik (Hug 2005, S.3)
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den technologischen Wandel und die steigende Bedeutung mobiler Lernkonzepte in einer Wissensgesellschaft.
2 Digitale, mobile Lernwelten: Dieses Kapitel definiert Mobile Learning, diskutiert die Facetten der Mobilität und erläutert die notwendigen technischen Rahmenbedingungen.
3 Microlearning: Es wird das Konzept des Microlearnings als Lernen in kleinen Einheiten sowie die Nutzung von Social-Software-Anwendungen als Wissensquelle analysiert.
4 Pädagogische Grundlagen: Dieses Kapitel stellt lerntheoretische Strömungen dar und verknüpft diese mit modernen Lernformen sowie volitionalen Ansätzen.
5 Microlearning als flexible, dynamische Antwort: Der Autor beschreibt hier konkrete Lernarrangements und den Einsatz von Web 2.0 Instrumenten für flexibles Lernen.
6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick: Das Fazit bewertet die Synergien von Mobile und Microlearning und weist auf zukünftige Herausforderungen hin.
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Die Arbeit untersucht das Zusammenwirken von mobilen Technologien und kleinteiligen Lerninhalten (Microlearning) als zeitgemäße Form der beruflichen und privaten Weiterbildung.
Neben technischen Grundlagen des mobilen Internets behandelt die Arbeit Lerntheorien, didaktische Konzepte für kleine Lerneinheiten sowie psychologische Faktoren der Handlungssteuerung.
Ziel ist es zu klären, ob Mobile und Microlearning bloße Trends sind oder als notwendige Ergänzung bestehender Bildungsinstrumente für lebenslanges Lernen betrachtet werden müssen.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch die Analyse bestehender Fachliteratur und die Darstellung von Projektbeispielen methodisch gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Rahmenbedingungen, die pädagogische Einbettung in verschiedene Lerntheorien und die konkrete Ausgestaltung von Lernarrangements.
Die zentralen Konzepte sind Mobile Learning, Microlearning, selbstgesteuertes Lernen und die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen für den informellen Wissenserwerb.
Digitales Storytelling wird als didaktische Methode genutzt, um komplexe Informationen in kompakte, motivierende Geschichten zu verwandeln und so die Aufmerksamkeit der Nutzer zu binden.
Das Modell hilft zu verstehen, wie Lernende von der motivationalen Phase (Zielwahl) in die volitionale Phase (Handlungsinitiierung) gelangen, was für den Erfolg von Selbstlernprozessen entscheidend ist.
Die Arbeit weist kritisch darauf hin, dass die Lesekompetenz bei komplexen Web-Inhalten auf mobilen Kleingeräten abnehmen kann, was didaktische Anpassungen erforderlich macht.
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