Diplomarbeit, 2008
98 Seiten
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Transfer von Unternehmenskultur im Rahmen eines Greenfield-Starts. Ziel ist es, einen umfassenden Referenzrahmen für den internationalen Transfer von Unternehmenskultur zu entwickeln, der die verschiedenen Phasen des Prozesses von der Selektion über die Vermittlung bis hin zur Rezeption berücksichtigt. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Chancen des Kulturtransfers im Kontext der Internationalisierung von Unternehmen und beleuchtet die Rolle von Kultur, internationalem Management und interkultureller Kommunikation.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung und Relevanz des internationalen Transfers von Unternehmenskultur. Sie beleuchtet die Bedeutung von Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor und die Herausforderungen, die sich aus der Internationalisierung von Unternehmen ergeben. Im zweiten Kapitel wird der Kulturbegriff umfassend behandelt, wobei verschiedene Kulturmerkmale, Ebenen der Kultur und Theorien zur Konvergenz und Divergenz von Kulturen beleuchtet werden. Des Weiteren wird der Begriff des Kulturtransfers erläutert und seine Bedeutung für den internationalen Transfer von Unternehmenskultur hervorgehoben.
Kapitel 3 widmet sich dem Referenzrahmen des Unternehmenskulturtransfers. Es werden die verschiedenen Phasen des Prozesses von der Selektion über die Vermittlung bis hin zur Rezeption analysiert. Im Fokus stehen die Selektionsprozesse, die durch die Cultural Due Diligence und die kulturelle Eigenanalyse geprägt sind. Die Vermittlungsprozesse werden im Kontext des interkulturellen Managements und des Wissensmanagements betrachtet. Die Rezeptionsprozesse werden aus soziologischer und psychologischer Perspektive beleuchtet, wobei die Bedeutung von Wertewandel, Sozialisation im Unternehmen, kognitiven Lernprozessen und Akkulturationsprozessen hervorgehoben wird.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den internationalen Transfer von Unternehmenskultur, Greenfield-Starts, Kulturbegriff, Unternehmenskultur, Interkulturalität, internationales Management, interkulturelle Kommunikation, Selektionsprozesse, Vermittlungsprozesse, Rezeptionsprozesse, Cultural Due Diligence, Wertekompatibilität, interkulturelle Trainingskonzepte, Wissensmanagement, Akkulturationsprozesse.
Ein Greenfield-Start bezeichnet die Neugründung einer Tochtergesellschaft im Ausland auf der „grünen Wiese“, also ohne Übernahme bestehender Strukturen.
Der Transfer wird durch länderspezifische Eigenarten, unterschiedliche Nationalkulturen und Sprachbarrieren erschwert, was zu Reibungsverlusten führen kann.
Dies ist eine kulturelle Analyse des Stammhauses und des Gastlandes vor dem Markteintritt, um die Wertekompatibilität sicherzustellen.
Sie dienen dazu, Mitarbeiter auf die kulturellen Herausforderungen vorzubereiten und die Werte des Stammhauses erfolgreich in die neue Umgebung zu vermitteln.
Eine starke Identität dient als integratives Element, das trotz lokaler Marktanpassungen die Ideologie und Vision des Unternehmens weltweit einheitlich hält.
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