Magisterarbeit, 2006
139 Seiten, Note: 2,0
A Grundlagen zum Thema
1. Einleitung
2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle
2.1 Strukturelle Grundlagen einer Skelettmuskelkontraktion
2.2 Muskelstoffwechsel
3. Formen der Muskelkontraktion
3.1 Isometrische Kontraktion
3.2 Konzentrische Kontraktion
3.3 Exzentrische Kontraktion
4. Der Bewegungsapparat des Rumpfes
4.1 Rückenmuskulatur
4.2 Brustmuskulatur
4.3 Bauchmuskulatur
4.4 Beinmuskulatur
4.5 Muskelschlingen
4.5.1 Streckschlingen
4.5.2 Beugeschlingen
4.5.3 Muskelschlingen bei Körperseitwärtsneigung
5. Aufbau der Wirbelsäule
5.1 Wirbel
5.2 Bandscheibe
5.3 Halswirbelsäule
5.4 Brustwirbelsäule
5.5 Lendenwirbelsäule
5.6 Kreuzbein
5.7 Steißbein
6. Körperhaltung
7. Auswirkung der Beckenstellung auf die Wirbelsäule
7.1 Rundrücken
7.2 Hohlrücken
7.3 Hohlrundrücken
7.4 Flachrücken
7.5 Skoliose
8. Erkrankungen der Wirbelsäule
8.1 Prolaps
8.2 Morbus Bechterew
8.3 Morbus Scheuermann
8.4 Spondylolisthesis
9. Rückenschmerzen und Risikofaktoren
9.1 Biologische Risikofaktoren
9.2 Psychischer Stress
9.3 Berufliche Risikofaktoren
9.4 Lebensstil
10. Rückenschule
10.1 Definition
10.2 Intention einer Rückenschule
10.3 Verschiedene Formen der Rückenschulen
10.4 Auswirkung des § 20 SGB auf die Rückenschule
B Empirische Untersuchung
11. Probanden
11.1 Anzahl der Probanden
11.2 Anamnese
12. Durchführung und Ausführung der Messungen mit dem Gerät Back-Check
12.1 Definition Back-Check
12.2 Die Messungen der einzelnen Körperpartien
12.2.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)
12.2.2 Lateralflexion
12.2.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper
12.3 Testauthentizität des Back-Check
13. Rückentraining
13.1 Ziel des Rückentrainings
13.2 Einteilung in zwei Trainingsgruppen
13.2.1 Gruppe A mit Training nach der Methode ,,Isoliertes Krafttraining"
13.2.2 Gruppe B mit Training nach der Methode ,,Muskelschlingentraining"
13.3 Dauer des Rückenkurses
13.4 Trainingswiederholung
13.5 Trainingsgewicht
14. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe A
14.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)
14.2 Lateralflexion
14.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper
15. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe B
15.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)
15.2 Lateralflexion
15.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper
16. Resultate der Back-Check Messungen beider Gruppen
17. Diskussion des Untersuchungsergebnises
Die vorliegende Magisterarbeit verfolgt das Ziel, den Kraftzuwachs durch verschiedene Rückentrainingsmethoden mittels isometrischer Messungen zu vergleichen, wobei insbesondere die Effektivität des Muskelschlingentrainings gegenüber konventionellem Krafttraining untersucht wird.
2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle
Der Aufbau der Muskelzellen unterscheidet sich kaum von anderen Zellen. Ein Merkmal der Muskelzelle ist, dass sie durch die chemische und elektrische Erregung zur Verkürzung, sprich Kontraktion neigt. Eine weitere Besonderheit ist, dass durch diese Kontraktion Energie frei gesetzt und dadurch ein großer Teil Wärme abgegeben wird. Dies erklärt, weshalb die Sportler bei Ihrer Tätigkeit schwitzen und der Körper bei Wärmeverlust versucht, durch Muskelkontraktionen Wärme zu erzeugen (vgl. FALLER 1999, 85f).
Eine Zelle ist, „die elementare Bau- und Lebenseinheit des Körpers und Träger dessen Funktionen [...]“ (TITTEL 1989, 18).
Wie alle anderen Zellen besitzt auch die Muskelzelle Zellleib (Zytoplasma), Zellkern (Nucleus) und Zellmembran (Plasmalemm) (Abb. 1). Für FALLER (1999) ist die Zellmembran kein Bestandteil des Zytoplasma im Gegensatz zu TITTEL (1989). Nach TITTEL besteht das Zytoplasma somit aus dem Grundplasma, dem Zellmembran, dem Para- und Metaplasma und den Organellen.
1. Einleitung: Beschreibt die Zielsetzung der Untersuchung, den Vergleich von Dr.-Wolff-Geräten mit herkömmlichem Fitnesstraining und die Einbettung in den Kontext von Rückenschule und Prävention.
2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle: Erläutert die zellbiologischen Grundlagen sowie die Energiebereitstellungsprozesse, die für Muskelkontraktionen notwendig sind.
3. Formen der Muskelkontraktion: Definiert und unterscheidet zwischen isometrischen, konzentrischen und exzentrischen Kontraktionsformen.
4. Der Bewegungsapparat des Rumpfes: Detaillierte anatomische Beschreibung der Rumpfmuskulatur und der funktionellen Muskelschlingen.
5. Aufbau der Wirbelsäule: Beschreibt die Anatomie der Wirbelsäule, der einzelnen Wirbelkörper sowie der Bandscheiben.
6. Körperhaltung: Diskutiert Definitionen und Einflussfaktoren der Körperhaltung auf die Wirbelsäule und die Entstehung muskulärer Dysbalancen.
7. Auswirkung der Beckenstellung auf die Wirbelsäule: Analysiert pathologische Fehlhaltungen wie Rundrücken, Hohlrücken und Skoliose durch muskuläre Fehlstellungen.
8. Erkrankungen der Wirbelsäule: Behandelt klinische Krankheitsbilder wie den Bandscheibenvorfall, Morbus Bechterew und Morbus Scheuermann.
9. Rückenschmerzen und Risikofaktoren: Untersucht sozioökonomische Kosten und individuelle Risikofaktoren wie Alter, Stress und Lebensstil.
10. Rückenschule: Stellt das Konzept der Rückenschule als präventive Maßnahme und die aktuelle gesetzliche Lage in Deutschland dar.
11. Probanden: Beschreibt die Zusammensetzung der Testgruppe und die anamnestischen Rahmenbedingungen der Untersuchung.
12. Durchführung und Ausführung der Messungen mit dem Gerät Back-Check: Erläutert die Methodik und die technologischen Details der isometrischen Kraftmessungen.
13. Rückentraining: Detaillierte Darstellung der Trainingsmethoden (Muskelschlingentraining vs. Krafttraining) und der Trainingsplanung.
14. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe A: Präsentation der Ergebnisse der ersten Probandengruppe anhand der Messdaten.
15. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe B: Präsentation der Ergebnisse der zweiten Probandengruppe anhand der Messdaten.
16. Resultate der Back-Check Messungen beider Gruppen: Vergleich der Vorher-Nachher-Werte zur Bestimmung des Trainingserfolgs.
17. Diskussion des Untersuchungsergebnises: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Rückentraining, Muskelschlingentraining, Back-Check, Wirbelsäule, Isometrische Kontraktion, Kraftausdauer, Prävention, Rückenschule, Muskulatur, Biomechanik, Kraftzuwachs, Körperhaltung, Lendenwirbelsäule, Trainingslehre, Pathologie.
Die Arbeit untersucht die Effektivität verschiedener Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt mittels isometrischer Kraftmessungen durch das Back-Check-Verfahren.
Die zentralen Themen umfassen die Anatomie der Wirbelsäule, Muskelfunktionen, die Entstehung von Rückenschmerzen sowie die Wirksamkeit von Rückenschulprogrammen.
Ziel ist der Vergleich des Kraftzuwachses zwischen einem speziellen Muskelschlingentraining (Dr. Wolff-Geräte) und einem herkömmlichen isolierten Krafttraining.
Es handelt sich um eine empirische Längsschnittuntersuchung mit zwei Probandengruppen, die über acht Wochen hinweg trainiert und vor sowie nach dem Trainingszeitraum isometrisch getestet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Anatomie, Biologie, Erkrankungen) und die empirische Untersuchung inklusive der Analyse der Messdaten.
Zu den Kernbegriffen gehören Rückentraining, isometrische Kraftmessung (Back-Check), Wirbelsäulenanatomie, Muskelschlingen und Präventionsansätze.
Diese Bewegungsrichtungen geben Aufschluss über das Kraftverhältnis zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur, was für die Entlastung der Wirbelsäule essenziell ist.
Das Muskelschlingentraining erwies sich in der Untersuchung als effektivere Trainingsmethode zur Steigerung der Kraft, da es einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt.
Eine falsche Beckenstellung führt zu muskulären Dysbalancen und Fehlhaltungen wie Rund- oder Hohlrücken, da die Wirbelsäule die mechanische Fehlposition ausgleichen muss.
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