Diplomarbeit, 2009
134 Seiten, Note: 1,1
Diese Diplomarbeit untersucht die Frage, inwieweit die Personalausstattung von Jugendämtern ein Qualitätsmerkmal für Kinderschutzarbeit darstellt. Sie fokussiert sich auf die Möglichkeit und Notwendigkeit einer differenzierten Personalbedarfsermittlung im Feld der Sozialen Arbeit und deren Auswirkungen auf die Qualität des Kinderschutzes. Die Arbeit analysiert praktische Herausforderungen und existierende Verfahren zur Personalbedarfsermittlung.
Kapitel 1 beleuchtet die Brisanz des Themas Kindeswohlgefährdung anhand von Fallbeispielen und untersucht mögliche Versäumnisse im Hilfesystem. Kapitel 2 beschreibt die Aufgaben und Herausforderungen der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) im Kinderschutz. Kapitel 3 analysiert den Zusammenhang zwischen Arbeitsaufkommen, personellen Ressourcen und der Qualität der Kinderschutzarbeit. Kapitel 4 untersucht die in der Praxis verwendeten Verfahren zur Personalbedarfsermittlung im ASD und deren arbeitswissenschaftliche Grundlagen.
Kinderschutz, Jugendamt, Allgemeine Soziale Dienste (ASD), Personalbedarfsermittlung, Soziale Arbeit, Kindeswohlgefährdung, Qualitätssicherung, Arbeitsbedingungen, Personalplanung, Caseload-Modell, Arbeitszeit-Modell, Prozessbezogenes Modell.
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Zahl der Mitarbeiter im Jugendamt die Qualität der Schutzarbeit beeinflusst, und ob mehr Personal automatisch besseren Kinderschutz bedeutet.
Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist die ausführende Kraft des Jugendamtes und trägt die Verantwortung für die Einschätzung des Kindeswohls und die Einleitung von Hilfen.
Vorgestellt werden unter anderem das Caseload-Modell (Schnurr), das Arbeitszeit-Modell (Landes) und prozessbezogene Modelle (Szlapka, GEBIT).
Hohe Fallzahlen, steigende Anforderungen durch neue Gesetze und komplexe Dokumentationspflichten führen in der Praxis oft zu einer Überlastung des vorhandenen Personals.
Die Arbeit nennt Beispiele wie Jessica (Hamburg), Kevin (Bremen) und Lea-Sophie (Schwerin), bei denen Versäumnisse der Ämter öffentlich diskutiert wurden.
Die Arbeit untersucht verschiedene Verfahren, von intuitiven über arbeitswissenschaftliche bis hin zu mathematischen Methoden, und hinterfragt deren Eignung für das Feld der Sozialen Arbeit.
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