Magisterarbeit, 2009
194 Seiten, Note: Sehr gut
1. Einleitung
1.1 Forschungsfragen und erhoffte Forschungsleistung
1.2 Gliederung der Arbeit
2. Theorie des kulturellen Diskurses
2.1 Was ist ein kultureller Diskurs
2.1.1 Geschichte der Diskursanalyse
2.1.2 Definitionen und Allgemeines über den Diskurs
2.1.3 Formen des Diskurses
2.2 Der kulturelle Diskurs aus Sicht der Cultural Studies
2.2.1 Geschichte der Cultural Studies
2.2.2 Ansätze der Cultural Studies
2.2.2.1 Der weite Kulturbegriff
2.2.2.2 Kontextualität
2.2.2.3 Macht und Subjektivität in den CS
2.2.2.4 Politische und praktische Relevanz
2.2.3 Stuart Hall
2.2.4 Populärer Journalismus
2.3 Der kulturelle Diskurs aus Sicht des Konstruktivismus
2.3.1 Grundidee des Konstruktivismus
2.3.2 Das kognitive System und Wahrnehmen
2.3.3 Wirklichkeitskonstruktion
2.3.4 Das Beobachten
2.3.5 Der Kulturbegriff im Konstruktivismus
2.3.6 Sprache und Kommunikation
2.3.7 Die Rolle der Journalisten und Medien im Konstruktivismus
3. Migration als kultureller Diskurs
3.1 Begriffsdefinitionen
3.2 Migration in Österreich
3.3 Integration in Schulen
3.4 Migration als journalistisches Thema
3.4.1 Migration als Thema in Österreichs Medien
3.4.2 Migration als Thema in den Medien diverser EU-Länder
3.5 Konkrete Beispiele der Berichterstattung über Migranten in den Medien
3.6 Die Zukunft von Migranten in den Medien
4. Bildungsjournalismus
4.1 Ausgewählte Definitionen von Journalismus
4.2 Medien im Wahlkampf
4.3 Bildung und Bildungsjournalismus
4.4 Bildungsjournalismus als Fach- und Wissenschaftsjournalismus
5. Migration als kultureller Diskurs im Bildungsjournalismus
5.1. Interkulturalität aus Sicht der Cultural Studies
5.2 Medien und Journalisten aus Sicht der Cultural Studies
5.3 Interkulturalität aus Sicht des Konstruktivismus
5.4. Medien und Journalisten aus der Sicht des Konstruktivismus
6. Empirischer Teil
6.1 Inhaltsanalyse
6.2 Beschreibung des Analysematerials
6.2.1 Untersuchungsgegenstand und -zeitraum
6.2.2 Der Tageszeitungsmarkt in Österreich von der Nachkriegszeit bis heute
7. Darstellung der Ergebnisse
7.1. Inhaltsanalyse
7.1.1 Häufigkeit der Berichterstattung
7.1.2 Journalistische Darstellungsformen
7.1.2.1 Informierende Darstellungsformen
7.1.2.2 Interpretierende Darstellungsformen
7.1.2.3 Meinungsbildende Darstellungsformen
7.1.3 Relevanzebenen
7.1.4 Berichterstattungsbereich
7.1.5 Objektivität
7.1.6 Quellentransparenz
7.1.6.1 Autorenangabe
7.1.6.2 (Agentur-)Quellen
7.1.7 Unterhaltung
7.1.7.1 Anzahl der Bilder und Infografiken
7.1.7.2 Titel, Kopfzeile und Untertitel
7.2. Bewertungsanalyse
7.2.1 Akteure der Berichterstattung
7.2.2 Bewertungen
7.2.3 Themen und Bewertungen der Berichterstattung
7.2.4 Die häufigsten bewerteten Themen in den einzelnen Tageszeitungen
7.2.5 Zusammenfassung der Ergebnisse der Bewertungsanalyse
8. Resümee
Die vorliegende Magisterarbeit untersucht die journalistische Berichterstattung über das Thema Migration im Bildungsjournalismus österreichischer Tageszeitungen. Ziel der Arbeit ist es zu ergründen, wie das Thema Migration in den Medien konstruiert wird, welche Rolle die theoretischen Ansätze der Cultural Studies und des Konstruktivismus dabei spielen und ob sich parteipolitische Tendenzen oder Werte in der Berichterstattung nachweisen lassen.
1. Einleitung
„Wissen boomt. Wissen ist wieder sexy.“ (Birte Müller-Heidelberg)
Bildung ist in der heutigen Zeit zu einem kostbaren Gut geworden. Das Bildungssystem jedes Landes muss dabei einer dauerhaften Aktualität und Reform unterzogen werden, um so die bestmögliche Qualität zu gewährleisten, um wettbewerbsfähig zu sein.
Bildungsjournalismus, als sehr junges Feld, hat sich die Aufgabe gestellt über Bildungsthemen zu informieren und berichten. Der Beruf des Journalisten ist einem stetigen Wandel unterzogen, so geht die Tendenz in Richtung des Fachjournalismus, das heißt, vom Allrounder hin zum Spezialisten. In den kommenden Jahren wird die wissenschaftliche Darstellung von Themen immer wichtiger und so kann auch erwartet werden, dass sich der Bildungsjournalismus als eigener Bereich entwickeln wird. Weiters haben Journalismen und Wissenschaft einige Gemeinsamkeiten wie beispielsweise die Produktion von Informationsangeboten oder das Arbeiten mit professionellen Standards.
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz des Bildungsjournalismus und führt in die Fragestellung ein, wie Migration als Thema in österreichischen Medien behandelt wird.
2. Theorien des kulturellen Diskurses: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Diskursanalyse und stellt die Ansätze der Cultural Studies und des Konstruktivismus gegenüber.
3. Migration als kultureller Diskurs: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt und der historische sowie soziale Kontext der Migration in Österreich und in den Medien beleuchtet.
4. Bildungsjournalismus: Das vierte Kapitel definiert den Journalismus, seine Aufgaben und insbesondere die Rolle des Bildungsjournalismus als Fach- und Wissenschaftsjournalismus.
5. Migration als kultureller Diskurs im Bildungsjournalismus: Eine Zusammenführung der theoretischen Konzepte, welche die Rolle von Medien und Journalisten bei der Interkulturalität analysiert.
6. Empirischer Teil: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, der Inhaltsanalyse und des Untersuchungsgegenstandes (Tageszeitungsmarkt).
7. Darstellung der Ergebnisse: Detaillierte Präsentation und Auswertung der erhobenen Daten zu Darstellungsformen, Relevanzebenen und Bewertungen.
8. Resümee: Ein abschließendes Fazit, das die zentralen Ergebnisse zusammenfasst und die Forschungsfragen beantwortet.
Migration, Bildungsjournalismus, Cultural Studies, Konstruktivismus, Inhaltsanalyse, Tageszeitungen, Diskursanalyse, Medienberichterstattung, Integration, Politische Kommunikation, Qualitätsjournalismus, Objektivität, Wahlkampf, Parteipolitik, Medienwirkung.
Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung von Migration im österreichischen Bildungsjournalismus und analysiert, wie Zeitungen dieses Thema während Wahlkampfzeiten aufbereiten.
Die zentralen Felder sind die theoretische Diskursanalyse, der Bildungsjournalismus als Fachressort sowie die empirische Untersuchung der Berichterstattung zu Migration in österreichischen Tageszeitungen.
Das Hauptziel ist aufzuzeigen, wie Migration journalistisch konstruiert wird, welche Darstellungsformen dominieren und ob eine parteipolitische Färbung der Berichterstattung feststellbar ist.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln, ergänzt durch eine Bewertungsanalyse der dort genannten Akteure.
Der Hauptteil erörtert die theoretischen Rahmenbedingungen (Cultural Studies, Konstruktivismus), die Definition des Bildungsjournalismus und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie.
Migration, Bildungsjournalismus, Konstruktivismus, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung und Integration sind die tragenden Begriffe.
Die Arbeit analysiert den Objektivitätsindex verschiedener Zeitungen und stellt fest, dass Boulevardmedien tendenziell weniger objektiv berichten als Qualitätszeitungen.
Die Arbeit zeigt, dass Parteien und Politiker die Integration von Migranten unterschiedlich bewerten, wobei sich deutliche ideologische Unterschiede zwischen den Parteien wie FPÖ, ÖVP, SPÖ und den Grünen widerspiegeln.
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